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Kundenrezensionen

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am 14. Dezember 2005
Mit dem Abstand von ca. 30 Jahren kann man wohl sagen, dass Ricochet DAS Meisterwerk der 70er Jahre in der elektronischen Avantgarde-Musik war. Tangerine Dream haben einige beeindruckende Alben gemacht, die immer etwas abwechslungsreicher oder weniger trancemäßig waren als die von Klaus Schulze. Das absolute Highlight dieser Alben ist aber Ricochet. Bizarre Soundgemälde, markante Motive, hier und da E-Gitarre, dann Soloklavier (Anfang des 2. Teils), und das Ganze mit Übergängen, die das Werk wie aus einem Guss erscheinen lassen. Verglichen mit dem Einheits- und Wegwerfgedudel, das man seit Jahren im Radio hört, war diese Musik unglaublich kreativ und originell. Einfach genial. Auch nach 30 Jahren krame ich das Album manchmal heraus, gönne mir eine Dreiviertelstunde zum Abschalten, und gehe auf den psychedelischen Ricochet-Trip.
PS: Den Vorschlag , Stratosfear gleich mitzubestellen, kann ich nur unterstützen.
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am 3. Dezember 2006
Es ist 1975. Drei begnadete Musiker geben ein Live-Konzert in einer Kathedrale in Frankreich. Und erfinden dabei sich selbst und dazu gleich die gesamte elektronische Musik neu. Das Album ist ein Mythos, eine jener raren, außergewöhnlichen Glücksfälle, wo eine Sternstunde live dokumentiert wurde, gleichsam zum Miterleben, Nachvollziehen, für sich selbst Entdecken.

Kein Genius, keine Muse kommt völlig unangekündigt; wir müssen Ricochet Part 1 als Overtüre betrachten, als Vorbereitung auf das Unfassbare. Part 1 ist 'konventionell' nach damaligen Begriffen - Tangerine Dream, wie in Phaedra oder Rubicon vorexerziert, mit phrasenhaften, orchestralen Themen die sich meist gekonnt perpetuieren und uneingeschränkt dem Psychedelischen frönen; auch wenn wir bereits gelegentlich das Feuer des Kommenden ahnen, bleibt Part 1 guter TD Durchschnitt ohne echte highlights.

Ja, und dann kommt Part 2. Der Beginn ist fast zögerlich - ein behutsames, an Chopin erinnerndes Pianothema, das sich vor dem Zuhörer zunehmend zu einem furiosem, atemberaubenden Feuerwerk von ungeheurer Dichte und Brillianz entwickelt; die fugenhaften Patterns entrollen einen Klangteppich, dessen Intensität und Kraft dich fortreißt und gut ist für permanentes, wohliges Rieseln auf der Haut. Dabei bleibt das Timbre stets transparent und verliert nichts von der süchtig machenden Brillianz; kein Begriff könnte dieses rhythmisch auf den Klangwellen Surfen besser beschreiben als der Albumtitel selbst - Ricochet.

Nach einem kurzen industriehaften Intermezzo, das uns fast störend aus dem Traumtanz reißt, steigert sich Part 2 zum endgültigen Finale. Musikgeschichte wird geschrieben, drei Musiker am Höhepunkt ihres künstlerischen Schaffens werden sich ihrer Sternstunde selbst gewahr und vollenden ihr Werk in meisterhafter, endgültiger Präzision, ohne die erfrischende Leichtigkeit, die Part 2 durchwebt, getragenem Pathos bewährter Natur zu opfern. Noch einmal tauchen wir ein in den Rausch von Ricochet, nachdrücklich und unwiderruflich, unbedingt und für alle Zeiten.

Ricochet ist selbsterklärend; es erschließt sich dem Hörer ohne Erklärungsbedarf oder intellektuellem Manifest, und klingt auch nach über 30 Jahren frisch und unverbraucht. Es fällt manchmal schwer zu glauben, tatsächlich eine Live-Aufnahme zu hören. Anders als bei üblichen Live-Aufnahmen ist hier nicht die handwerkliche Virtuosität der Musiker im Vordergrund. Nein, es ist die Musik selbst, deren Live-Geburt Erstaunen und Bewunderung hervorruft; dass ein Stil, der prägend für die elektronische Musik im allgemeinen und Tangerine Dream im besonderen live und vor deinen Ohren entsteht, und fortan die Essenz der Musik von TD bilden wird.
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am 22. Juni 2005
Ich persönlich mag nur sehr wenige Alben aus dem doch sehr umfangreichen Schaffenswerk von Tangerine Dream, wobei sämtliche meiner Lieblinge aus der Zeit von 1974 bis 1979 stammen (als da wären der Meilenstein "Phaedra", das meisterhafte "Stratosfear" sowie das streckenweise geniale "Force Majeure"). Der absolute Höhepunkt ist jedoch das Album "Ricochet", ich habe dieses Album zum ersten Mal erst vor 3 Jahren gehört, jedoch hat mich seine Dynamik, die exzellente Auswahl der Klangfarben, die analogen Synthesizer sowie der eigentliche Aufbau der Stücke sofort überzeugt und diese Eindruck ist bei jedem Anhören (was recht häufig geschieht) immer nur bestätigt worden. Ich hatte mal das Vergnügen, bei einem Bekannten den Videomitschnitt eines Interviews aus der Zeit, aus der das Album stammt (1975) zu sehen, hier wird erwähnt, dass das Equipment von TD damals über eine Millionen Mark (!!!) wert war. Auch die Interpretation des Plattencovers in Bezug auf die musik war interessant. Der Interviewer fand, die Landschaft auf dem bild habe etwas endzeithaftes an sich und spiegele die "Klänge aus der Maschinenhalle" wider, welche zweifelsohne zum Teil auch durchscheinen mögen. TD selbst sahen das Bild jedoch als harmonische Landschaftsaufnahme. Genauso kontrovers ist auch die Musik auf "Ricochet" zu hören: wunderschön, verschnörkelt, verschachtelt und doch klar strukturiert. Ich habe zuvor nie ein Album gehört, welches dermassen überzeugt, auch nach über 30 Jahren seiner Veröffentlichung, und ich bezweifle, dass das auch nochmals in dieser Form der Fall sein wird. Schade, das TD ab 1980 zu kompakteren und drumcomputer-orientierten Synthesizer-Stücken abgerückt sind und auch nie wieder den Versuch unternommen haben, die Grösse ihrer Alben aus der Zeit der mittleren Siebziger zu erreichen.
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am 1. Mai 2003
Einfach nur Phantastisch. Wenn man von den letzten 4 Minuten des ersten Teils absieht, ist der Rest geradezu perfekt.
Der erste Teil beginnt noch mit ein paar sphärischen Klängen, dann kommt aber schnell eine E-Gitarren Melodie und andere Synthklänge. Danach kommt eine dieser élektronischen Stimmennachahmungen und dann ein toller Rythmus, über den dann wieder schöne Synthklänge gelegt werden. Der ausgang des Stückes ist wieder etwas ruhiger. Der zweite Teil ist ihr bestes der langen Stücke. Es beginnt mit etwas Klavier, dann kommt ein typischer Rythmus der wieder lange hält und ein paar Melodien. Gegen Ende gibt es dann in schnellerer abfolge ein paar weitere Themen (17:25-18-30 ist einfach unglaublich, genau meine Wellenlänge), was schon etwas nach Tangram klingt. Auf dieser CD findet TD die Mitte zwischen ruhigen und meditativen Klängen einerseits und eindringlichen Melodien und Rythmen andererseits. Die CD ist in dieser Hinsicht die beste aus dieser Richtung. (Vergleiche sind immer schwer zu ziehen, jede CD hat halt ihre eigene Wirkung. Andere Elektronikalben wie z.B. von Vangelis klingen völlig anders und ich kann sie desshalb auch nicht vergleichen)
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am 6. August 2005
... habe ich diese Scheibe nach fast dreißig Jahren. 1976 war das Teil bei mir auf Dauerrotation. Lange habe ich dann die ausschweifenden Exkursionen von TD nicht mehr angehört. Obwohl TD immer am Schönklang in Richtung Jarre etc. langschrammen, ist doch Ricochet auch für mich die Spitze ihres Schaffens. Heute wiedergehört, hat die Musik kaum etwas verloren und klingt erstaunlich frisch und zeitgemäß. Allein daher ein Meilenstein, egal was man über Schönklang denkt. Wer an moderner populärer Musik auch historisch interessiert ist, kommt hieran nicht vorbei. Ansonsten etwas für Liebhaber von Trance und elektronischer Musik.
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am 1. Juli 2003
Ein Zusammenschnitt aus mehreren Konzerten der französischen und englischen Tournee September/Oktober 1975..und was für einer! Jeder der abseits kommerziellerer elektronischen Musik à la Jean-Michel Jarre wandeln möchte, muß "Richochet" gehört haben. Das Werk besteht aus zwei langen Stücken, wobei die musikalische Genialität von "Part 2" weder von den zahllosen Epigonen noch von TD selber jemals wieder erreicht wurde. Ein Stück für die Ewigkeit, allein deshalb kann es nur die maximale Bewertung bekommen..
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am 2. Mai 2014
Um gleich was klar zu stellen, es ist eine tolle CD und mit nur 38 Minuten viel zu kurz.
Aber; leider sind diese zwei Songs von diversen Konzerten zusammen gestückelt (von dem, was, ziemlich sicher, noch im Studio dazu kam, mal abgesehen).
Als, hm, als reines,normales Album ist es Klasse Musik, keine Frage, aber als Live Album, und damit ist sie ja auch betitelt, unter aller Kanone. Zumindest für mich.
Das es live auch anders geht, beweisen ja die Bootleg-Boxen ausreichend.
Btw kommt da noch was?

Also, als reines Album topp, als Live eher Mogelpackung! Das geht viel viel besser!!
Da mich die Musik gerade gut betört, gebe ich trotz Kritik vier statt ursprünglich gedacht drei Sterne.
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am 20. September 2008
"Ricochet" ist für mich ihr nie wieder erreichtes absolutes Meisterwerk aus der Peter Baumann/Christopher Franke/Edgar Froese-Zeit.
Aus der selben Zeit ebenfalls zu empfehlen sind "Rubycon", "Stratosfear" und "Encore", von Peter Baumann "Romance '76".
Nach dem Weggang von Peter Baumann änderte sich der Tangerine dream-Stil leider sehr stark.
Wenn man Ricochet hört, weiß man wo sich Jean Michel Jarre für "Oxygene" und Michael Hoenig, der eine zeitlang für Peter Baummann bei Tangerine dream spielte, für "Departure of the Northern Wasteland" ihre Anregungen geholt haben, die natürlich beide ebenfalls den Ricochet-Fans empfohlen seien.
Part 1 ist der kraftvollere Part mit mächtigen Rhythmussequenzen, einem symphoniehaftem Aufbau und schönen, räumlichen Stereoeffekten, Part 2 der eher "Romantische" mit schönem Klavierintro und trancehaften, sehr feinen, abhebenden elektronischen Rhythmen. Meine "schönste" CD.
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am 26. Mai 2000
Ich habe diese Platte (zuerst auf Vinyl, später als CD) seit über 20 Jahren in meiner Sammlung und höre sie immer wieder sehr gerne. Auch wenn es nominell eine Live-Platte ist, die aus verschiedenen Konzerten zusammengestellt wurde, wurde beim Abmischen wirklich Herausragendes geleistet. Die beiden Sessions (die ursprünglichen Seiten der LP) gehen gleitend durch viele verschiedene Stimmungen.
Gerade wenn man bedenkt, dass die Synthesizer-Technik 1975 noch in den Kinderschuhen steckte, zeigt Ricochet eine äußerst eindrucksvolle Atmosphäre.
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am 24. Dezember 2002
Für mich ist und bleibt "Ricochet" (frei übersetzt: Aufprall eines Steines auf dem Wasser) die beste CD von Tangerine Dream. Sie ist ein Meilenstein in der Geschichte der elektronischen Musik (obwohl sie bereits 1975 eingespielt wurde) und bis heute unerreicht. Analoge Moog-Synthesizer und Sequenzer vom Feinsten. Ein "Must Have" für jeden Synthi-Freak.
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