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Richtigstellung. Ein polemisches Soziallexikon
 
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Richtigstellung. Ein polemisches Soziallexikon [Gebundene Ausgabe]

Gerd Habermann
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 171 Seiten
  • Verlag: Olzog; Auflage: 1., Aufl. (31. Mai 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3789281824
  • ISBN-13: 978-3789281822
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 15,2 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 679.419 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die deutsche politisch korrekte Neusprache strotzt vor Euphemismen und offensichtlichen Tatsachenverdrehungen hierfür gibt Beispiele zuhauf: Freiheit als Abwesenheit von Zwang wird zur positiven Freiheit im Sinne von sozialer Sicherheit oder Versorgung; Gerechtigkeit wird zur sozialen Gerechtigkeit im Sinne von sozialer Nivellierung; Forderungen werden zu Sozialrechten, Sozialpartnerschaft steht für das mächtigste Kartell der deutschen Geschichte und auch die Rentenversicherung hat rein gar nichts mit Versicherung zu tun. Pikant ist nicht zuletzt auch der Euphemismus Generationenvertrag: Er führt denn Begriff Vertrag ad absurdum, weil mit Kindern und Ungeborenen bekanntermaßen noch gar kein Vertrag geschlossen werden kann. Dieses sozialpolemische Lexikon mit über 300 Einträgen, einer Vielzahl von Literaturhinweisen bzw. Querverweisen sowie mit bibliographischem Anhang erhebt erst gar nicht den Anspruch objektiv im Sinne von wertfrei zu sein; es sieht sich vielmehr als Aufforderung, für eine Rückführung des Staates auf ein unumgängliches Minimum einzutreten und versteht sich damit vor allem auch als antibürokratisches Lexikon. Im Zusammenhang gelesen, stellt es nichts weniger als eine Einführung in die Schule des freiheitlichen Denkens dar.

Der Verlag über das Buch

Die deutsche politisch korrekte „Neusprache“ strotzt vor Euphemismen und offensichtlichen Tatsachenverdrehungen - hierfür gibt Beispiele zuhauf: Freiheit als Abwesenheit von Zwang wird zur „positiven Freiheit“ im Sinne von sozialer Sicherheit oder Versorgung; Gerechtigkeit wird zur „sozialen Gerechtigkeit“ im Sinne von sozialer Nivellierung; Forderungen werden zu „Sozialrechten“, „Sozialpartnerschaft“ steht für das mächtigste Kartell der deutschen Geschichte und auch die „Rentenversicherung“ hat rein gar nichts mit Versicherung zu tun. Pikant ist nicht zuletzt auch der Euphemismus „Generationenvertrag“: Er führt denn Begriff „Vertrag“ ad absurdum, weil mit Kindern und Ungeborenen bekanntermaßen noch gar kein Vertrag geschlossen werden kann. Dieses sozialpolemische Lexikon mit über 300 Einträgen, einer Vielzahl von Literaturhinweisen bzw. Querverweisen sowie mit bibliographischem Anhang erhebt erst gar nicht den Anspruch „objektiv“ im Sinne von wertfrei zu sein; es sieht sich vielmehr als Aufforderung, für eine Rückführung des Staates auf ein unumgängliches Minimum einzutreten und versteht sich damit vor allem auch als antibürokratisches Lexikon. Im Zusammenhang gelesen, stellt es nichts weniger als eine Einführung in die Schule des freiheitlichen Denkens dar.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Dr. Horst Wolfgang Boger TOP 1000 REZENSENT
Der Verfasser, Jahrgang 1945, leitet seit 1993 das Unternehmerinstitut der Arbeitsgemeinschaft Selbständiger Unternehmer und ist Lehrbeauftragter an der Universität Potsdam.

Mit seinem Lexikon will er im Namen der Werte des Westens (Eigentum, Freiheit, Personalität, Subsidiarität) die "schönfärberischen Begriffsverfälschungen sozialer Demagogie aufdecken". Vor allem soll es ein "antibürokratisches Lexikon" sein.

Zu dem allseits (auch bei vielen Liberalen!) beliebten, aber unverkennbar proto- oder kryptototalitären Begriff "Gesellschaftspolitik" ist zu lesen:
"Illusionäre Ambition der Regierenden, über traditionsgewachsene soziale Strukturen, Einstellungen und Sitten einer Gesellschaft mit Staatskommando beliebig zu verfügen [...] Der Komplex zwischenmenschlicher Beziehungen wird hier wie Rohmaterial behandelt, das man nach Belieben formen kann - im Extrem bis zum 'neuen Menschen'. ... der Wohlfahrtsstaat [geht] hierin nicht so weit wie der radikale Sozialismus, aber mit seiner sozialen Sicherungs-, Umverteilungs-, Jugend-, Alten-, Familien-, Frauen-, Antidiskriminierungs-, auch Bildungs-, Kultur- und Wirtschaftspolitik usw. wandelt er doch auf einem verwandten 'Weg zur Knechtschaft'."

Und zu dem Stichwort "Antidiskriminierung" notiert der Verfasser:
"A. ist mit den Grundsätzen einer freien Gesellschaft [...] nicht zu vereinbaren. Für ihr Ansehen und ihre soziale Geltung sind die jeweiligen Gruppen selbst zuständig."

Solche Auffassungen rufen hierzulande, wo 56 % der West- und 66 % der Ostbevölkerung "Sozialismus für eine gute Idee" halten, "die bisher nur schlecht ausgeführt wurde", einen Skandal hervor, einen Skandal, der freilich die Feinde der Freiheit aus ihrem "dogmatischen Schlummer" (I. Kant) nicht aufwecken wird. Die Schlaftiefe ist schon zu weit gediehen.

Das Buch ist keineswegs nur polemisch, bietet es doch auch Kurzportraits von liberalen und libertären Zelebritäten wie Aristoteles, FrédericBastiat, Detmar Doering, Ludwig Erhard, Milton Friedman, Friedrich August von Hayek, Karen Ilse Horn, John Locke, Carl Menger, Ludwig von Mises, Robert Nef, George Orwell, Gerard Radnitzky, Murray N. Rothbard und Margret Thatcher. Dass David Hume, Adam Smith und John Stuart Mill nicht genannt werden, ist allerdings erstaunlich.

Ein sehr lesenswerter Auszug aus Stephen Holmes' Buch "Die Anatomie des Antiliberalismus" (Hamburg 1995, im Original: Boston 1993) beschließt den Band. Ein markantes Zitat daraus: "So unterziehen die [...] antiliberalen Kritiker die liberale Idee des Wettbewerbs regelmäßig einem unvorteilhaften Vergleich mit der Nächstenliebe. Aber für die klassischen Liberalen lautete der der zentrale Gegenbegriff zum Wettbewerb nicht etwa Liebe, sondern Monopol."
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wider die Wortverdreher 3. Oktober 2009
Von Treb Melsa TOP 1000 REZENSENT
Prof. Dr. Habermann stellt in diesem Lexikon die Ursprünglichkeit diverser Begriffe wieder her.
Prof. Habermann stellt z. B. klar, dass der Begriff "Neoliberalismus" originär von den Vordenkern der 'sozialen Marktwirtschaft' geprägt worden ist. 1938 schon prägte Alexander Rüstow den Begriff 'Neoliberalismus' auf dem 'Colloque Walter Lippmann' in Paris, um seine Position und die seiner Mitstreiter vom klassischen Liberalismus abzugrenzen. Heute ist das Wort "Neoliberalismus" ein Schimpfwort geworden, dessen ursprünglichen Sinn die Gegner der Freiheit total verdreht haben.
Ähnlich verhält es sich mit Begriffen wie Arbeitslosenunterstützung, Sozialhilfe, Sozialpartnerschaft der Tarifparteien, Sozialrechte usw. Also alles Sachen, die mehr oder weniger die aktive 'Arbeits- und Sozialpolitik' der Staatsregierungen tangieren. Prof. Habermann zeigt, dass diese Art von Politik in die Armut führt, keinerlei nachhaltige Arbeitsplätze schaffen kann und die Eigendynamik der Menschen vernichtet.
Oder die Verdrehungen um den Begriff 'Freiheit', die die Freiheit sozialistisch und damit gänzlich unsinnig erscheinen lassen.
Das Buch enthält noch viele weitere funkelnde Klarstellungen. Weit über 300 Begriffe werden 'richtiggestellt' und bei ihrem wahren Namen und Inhalt genannt, oftmals auch so formuliert, dass es den Sozialisten aller Farben, insbesondere den Gutmenschen des Samtpfotensozialismus, hoffentlich weh tut. Daneben gibt es auch noch einige kurze Skizzen zu namhaften Vertretern der 'Idee der Freiheit'.

Dies ist ein ausgezeichnetes Nachschlagewerk und jedem freiheitsliebenden Menschen, der sich nicht durch 'politische korrekte Sprachverwirrung' veralbern und knebeln lassen will, unbedingt zu empfehlen.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Gerd Habermanns Richtigstellung ist eine brillante Kampfansage an den sozialsozialistischen Schwachfug, der uns von den wohlbestallten Hohepriestern einer verlogenen Wohlfahrtsstaats-Zivilreligion in staatlich zwangsfinanzierten, linksdralligen deutschen Leit-Medien und durch staatlich verordneten Abnahmezwang gefüllten staatlichen Bildungseinrichtungen seit Jahrzehnten bis zum Erschöpfungszustand gepredigt wird. Ein Aufklärungs-Buch das man in viele - vornehmlich junge - Hände wünscht!
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