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Der Richter und sein Henker. [Taschenbuch]

Friedrich Dürrenmatt
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (121 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

1. Juni 1955
"Der Richter und sein Henker" ist einer seiner berühmtesten Romane - die Geschichte eines Mordes. Mit den reißerischen Mitteln einer Detektivstory erzählt er die Aufklärung einer Gewalttat an einem Polizeileutnant, den letzten Fall des totkranken Komissars Bärlach - die Geschichte einer hintergründigen Pointe.

Wird oft zusammen gekauft

Der Richter und sein Henker. + Textanalyse und Interpretation zu Dürrenmatt. Der Richter und sein Henker. Königs Erläuterungen: Alle erforderlichen Infos für Abitur, Matura, Klausur und Referat plus Prüfungsaufgaben mit Lösungen + EinFach Deutsch Unterrichtsmodelle: Friedrich Dürrenmatt: Der Richter und sein Henker: Klassen 8 - 10
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 128 Seiten
  • Verlag: rororo; Auflage: 117 (1. Juni 1955)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499101505
  • ISBN-13: 978-3499101502
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 11,4 x 1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (121 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.287 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Das bietet die Reihe „Lektüreschlüssel“: Neben den gelben Literaturbändchen der Reclam Universalbibliothek und der „roten Reihe“ mit englischer, franzöischer, italienischer oder spanischen Literatur gehören auch die Hefte der im selben Format erscheinenden Lektüreschlüssel der „blauen Reihe“ von Reclam (Ditzingen) zum unverzichtbaren Handwerkszeug eines jeden Schülers – jedanfalls dann, wenn er sich mit Hilfe zusätzlicher Materialien die im Literaturunterricht behandelten Dramen, Romane und Erzählungen mit Hilfe von profunden Hintergrundinformationen und –materialien in der Tiefe erschließen will. Zu einer großen Zahl der deutschen (und zu einer kleineren Zahl auch der englisch- und französischsprachigen) Klassiker liegt eines der in jede Hosentasche passenden Bändchen der Reihe vor – die Liste umfasst mittlerweile rund 200 Titel.

Auch wenn immer auch eine Interpretation des Werks gegeben wird – auf detaillierte Inhaltsangaben, gar solche, die Lesefaulen die eigene Lektüre ersetzen könnten, wird weitgehend verzichtet(für solche greift man besser auf die ebenfalls vorzüglichen Königs-Erläuterungen zurück). Der Schwerpunkt der durchweg von ausgewiesenen Experten verfassten Literaturschlüssel-Bände von Reclam liegt vielmehr auf Zusatzmaterialen (wie etwa Briefe des Autors, in denen er über seine Arbeit und seine Motive oder ähnliches berichtet, auf Zeitdokumenten, Worterläuterungen, eventuell überlieferter alternativer Fassungen einzelner Schlüsselpassagen etc.). Diese indes erhellen die historischen, künstlerischen und individuellen Hintergründe aus den unterschiedlichsten Perspektiven, so dass man sich nach der ersten Lektüre des Lesestücks selbst eine profunde Kenntnis über dessen Bedeutung in einem größeren Kontext erarbeiten kann – und das zu einem unschlagbar günstigen Preis! – Alexander Dohnberg -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiert .

Pressestimmen

Friedrich Dürrenmatt gehört zu den unverwechselbaren Figuren der europäischen Literatur nach 1945. Dürrenmatt ist beinahe ein Genie. Er gehört - und das gibt es in deutschen Landen nur sehr selten - zu den Predigern mit Pfiff, er fungiert als ein professioneller Prophet, dem es gefällt, Schreckliches zu verkünden, und dem es gelingt, dabei niemandem die Laune zu verderben.(Marcel Reich-Ranicki in -Frankfurter Allgemeine Zeitung-).


Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
29 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einer der intelligentesten Krimis aller Zeiten 10. September 2001
Format:Taschenbuch
Oh, wie ich diese Pflichtlektüren im Gymnasium gehasst hatte. "Der Schimmelreiter", "Unterm Birnbaum", "Aus dem Leben eines Taugenichts". Mir wurde jedesmal schlecht, wenn der Deutschlehrer mit einem neuen Reclam-Büchlein daherkam. Es gab in der ganzen Zeit nur zwei Lektüren, die mich begeistern konnten. Die eine war "Wilhelm Tell" und die andere "Der Richter und sein Henker". Allerdings muss ich zu meiner Schande zugeben, dass ich damals nicht richtig kapiert habe, wie genial Kommissar Bärlach den Fall gelöst hatte und konnte mir nur eine gute Note erschleichen, in dem ich das Thema wählte: "Charakterisieren Sie die Figur Bärlachs". Auch die vielen eidgenössischen Redewendungen und Ausdrücke vereinfachten das Lesen nicht gerade.

Letzte Woche bei einer Altpapiersammlung viel mir dann besagtes Bändchen wieder in die Hände, und ich beschloss, noch einen Versuch zu wagen. Fast zwanzig Jahre reifer (?) und den Kopf frei von Gedanken an irgendwelche Jungs dachte ich, es wäre einen Versuch wert, endlich zu begreifen, wie der Richter seinen unfreiwilligen Henker auswählte und dieser schlussendlich auch noch seine gerechte Strafe erfuhr.

Alles beginnt damit, dass ein einfacher Dorfpolizist den Polizeileutnant Ulrich Schmied erschossen in seinem Auto in der Twannbachschlucht auf der Strasse von Lamboing, einem Tessenbergdorf in der Schweiz auffindet. Kommissär Bärlach, ein von Magengeschwüren geplagter, alter, erfahrener Kriminaler übernimmt den Fall. Als er entdeckt, dass der Ermordete unter falschem Namen bei einem gewissen Gastmann an dessen Gesellschaften teilnahm, werden ihm plötzlich von seinem Vorgesetzten Dr. Lucius Lutz Steine in den Weg gelegt. Letzterer wurde nämlich von Gastmanns Anwalt informiert, dass in dessen Haus Politik auf höchster Ebene betrieben werde. Künstler (als Vorwand), Politiker und Industrielle (die einen florierenden Waffenhandel betreiben) geben sich bei Gastmann die Hand und wollen bei ihren Geschäften nicht gestört werden.

Bärlach stellt sehr schnell fest, dass es sich bei Gastmann um einen alten Bekannten handelt, der als junger Mann, nur einer Wette wegen, einen anderen unschuldigen Menschen kaltblütig ermordet hatte. Seither verfolgte Bärlach diesen Mann, der immer wieder andere Namen annahm, konnte ihm aber nie etwas anlasten.

Das Buch hat nur 116 Seiten, und alles, was ich jetzt noch schreiben würde, wäre zuviel verraten. Nur noch soviel sei gesagt: Der perfide Plan, den Bärlach ausheckt, und der schlussendlich nicht nur den Mörder von Ulrich Schmied, sondern auch Gastmann zur Strecke bringt, konnte nur von einem brillianten Verstand, wie ihn Dürrenmatt auch schon in anderen Büchern bewies, ersonnen werden.

Spannung auf höchstem Niveau.

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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Literatur erster Klasse! 5. April 2005
Von Wolfgang Gonsch TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Auf einer abgelegenen Bergstraße in der Zentralschweiz wird Polizeileutnant Schmied tot aufgefunden - erschossen. Der von schwerer Krankheit gezeichnete Protagonist und Vorgesetzte des Opfers Kommissär Bärlach wird mit der Aufklärung des Falles betraut und spinnt ein imaginäres Netz um den mutmaßlichen Täter, ironischerweise dessen neuen Assistenten, der ihn hierbei auch noch tatkräftig unterstützt und sich selbst, Zug um Zug, die Schlinge um den Hals immer enger zieht, ohne es selbst zu bemerken. Kriminalassistent Tschanz leitet die Ermittlungen im Vordergrund während der Kommissär selbst im Hintergrund die Fäden zieht und ein Katz-und-Maus-Spiel auf höchstem psychologischem Niveau aufzieht. Durch einige kriminalistische Kunstgriffe hofft Kommissär Bärlach nebenbei, doch für ihn in der Hauptsache, eine uralte Rechnung mit seinem jahrzehntelangen Widersacher Gastmann zu begleichen, der vor den Augen des Kommissärs, vor 30 Jahren aufgrund einer Wette der beiden einen Mord begann, der aber bis jetzt aus Mangel an Beweisen ungesühnt blieb. So versucht Bärlach Gastmann für einen Mord zur Rechenschaft zu ziehen, mit dem dieser nichts zu tun hat ...

Mit "Kommissär Bärlach" ("Der Verdacht", "Die Katze, die gern Mäuse frisst") erschafft Friedrich Dürrenmatt eine Kriminalfigur, die stark autobiographische Elemente offenbart. Mit schweizerischer Gemütlichkeit, kriminalistischem Scharfsinn und der Gabe Dinge, wenn sie auch noch so weit hergeholt sein mögen in Verbindung zu bringen, meistert er alle Schwierigkeiten auf seine unkonventionelle und für seinen Vorgesetzten unwissenschaftliche Art der Verbrechensbekämpfung. Den Eindruck dass der immer etwas griesgrämige Bärlach nicht alles unter Kontrolle haben könnte kommt erst gar nicht auf. Dem Leser gibt der Autor das Gefühl ein Teil des Kommissärs zu sein, auch wenn sich der Betrachter immer ein Stück in der Ferne befindet.

Nachdem man sich in Friedrich Dürrenmatts nicht ganz einfachen, etwas langsamen und manchmal ausufernden Erzählstil "eingelesen" hat, fesselt einen nicht nur die bis zur letzten Zeile spannende Story mit ihrem nicht erwarteten Ausgang; die stark philosophischen Inhalte dieses Werkes regen zum Nachdenken an. So versteht es Dürrenmatt glänzend den Täter zum Opfer werden zu lassen, wobei die Sympathien des Lesers ständig von einer Person zur anderen wechseln.

Einzig die allgegenwärtigen Sticheleien gegen seine Heimat Schweiz die so schlecht zu sein scheint wie das Wetter während des ganzen Falles "nerven" etwas.

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Timo Brandt TOP 100 REZENSENT
Format:Taschenbuch
"Der Schriftsteller lachte. Er sei eben auch eine Art Polizist, sagte er, aber ohne Macht, ohne Staat, ohne Gesetz und ohne Gefängnis hinter sich. Es sei auch -sein- Beruf, den Menschen auf die Finger zu sehen."

Auch Kommissar Bärlach, Dürrenmatts seltsamer Kriminalist (der nach diesem Roman nur noch einen Auftritt in Der Verdacht hat) ist "eine Art" Polizist. Doch mehr scheint er ein Teil der schweizerischen Regenlandschaft zu sein, ein Relikt; eine stets nur auf die Entfernung überhaupt greifbare Person.
Dürrenmatt hat mit dieser Gestalt sicherlich eines der wenigen Phänomene in der Welt des Kriminalromans geschaffen, doch zugleich auch eines der unnahbarsten dieser Phänomene, und in diesem Wesenszug den Detektiven aus Krimis von Hammett oder Chandler nicht gänzlich unähnlich, wenn auch nicht auf die amerikanisch-beißende Weise, eher mehr auf die triste Art, doch fernab jeder Melancholie. Im Prinzip ein Phänomen, dem man geradezu archäologische Bemühungen entgegenbringen müsste, um es zu verstehen oder ansatzweise zu entschlüsseln. Doch dem Leser kann es ja ruhig verschlossen bleiben.

Der Fall mit dem sich Kommissar Bärlach konfrontiert sieht, wäre in Amerika ein "worst case": Der Mord an einem Polizisten. Dieser wird nahe eines kleinen Dorfes erschossen in seinem Wagen aufgefunden, ohne das er dort zu seinem offiziellen polizeilichen Einsatz weilte. Bärlach und der ihm auf Wunsch zugeteilte Kollege Tschanz untersuchen die nähere Umgebung und stoßen bald auf das Haus eines gewissen Gastmann, eines alten Bekannten von Bärlach, mit dem dieser schon ein Leben lang einen Kampf ausfechtet...

Das ganze Buch ist schon etwas seltsam und verliert nie den leichten Zug eines Traums oder Alptraums, nie die leicht kafkaesken Züge, welche anscheinend bisher wenigen an dem Buch aufgefallen sind.
Zumindest ist Dürrenmatt ein exzellenter Stilist. Die Beschreibungen der Landschaft sind karg, aber bildreich, die Stimmungen knapp, aber präzise und eindringlich. Alles an der Sprache und Darstellung scheint über das eigentliche hinauszuweisen und doch bleibt fast das ganze Buch auf einer einzigen Spur.
Am Ende müsste man es, wie man es von einigen Krimis behaupten kann (und das sind wahrlich nicht die schlechtesten!), eigentlich noch ein zweites Mal lesen. Aber einmal reicht vielleicht auch. Ja, einmal sollte man dieses düstere Werk lesen, dass letztlich beides ist, wie ein Vexierbild: Krimi und Antikrimi. Und auf beide Weisen ist es lesenswert.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Ein knapper, clever inszenierter Kriminalroman ...
Als Schüler war ich Schüler, dafür aber noch kein Leser - dennoch gefiel mir Dürrenmatts »Physiker« schon damals von allen im Unterricht gelesenen Ganzschriften... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Tagen von FolkZeQuè veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Schnell und Gut
haben nicht zu viel versprochen, immer wieder gerne
haben nicht zu viel versprochen, immer wieder gerne
bla bla bla bla
Vor 1 Monat von Volker Berg veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Wl
Klassiker der Weltliteratur.Braucht keine weiteren Worte aber ihre komischen Richtlinien verlangen x Wörter.Also muss ich jetzt d'en Text mit Gelaber füllen
Vor 1 Monat von karl weiss veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Naja…
Die Lektüre ist, wie schon im Titel erwähnt, meiner Meinung nach so naja. Das Ende, die ersten paar Kapitel und der Überfall auf Bärlach sind spannend,... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Mr.T. veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Top!
ich verstehe nicht, warum man bei amazon auch noch Buchkritiker sein muss. Es hat nicht jeder Zeit für seitenweise Bewertungen! Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Nikki veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Der Richter und sein Henker
Der Richter und sein Henker
Eine gute Lektüre für jeden Deutschunterricht!
Auch ich habe dieses Buch für den Deutschunterricht gebraucht!
Vor 2 Monaten von Tetti veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Spannendes Buch
Dieses Buch haben wir im Unterricht durchgenommen. Es entspricht seiner Beschreibung auf der Rückseite und ist nur zu empfehlen. Toll.
Vor 2 Monaten von Knorscheidt veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Hilfe Arbeit
Das Hörbuch zum Buch dazu hat viel geholfen um der Tochter meiner Freundin die Deutscharbeit zu erleichtern.
Man hört ja schneller nochmal das Hörbuch
Vor 3 Monaten von takwa70 veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Super Qualität
Das Buch kam in guter Qualität und sehr schnell, allerdings gefällt mir "Die Physiker" eindeutig besser ^^ Aber ansonsten sehr zufieden
Vor 3 Monaten von Vonnimania veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Gut.
Dieses Buch ist gebraucht aber war ganz
in Ordnung und genau wie beschrieben bei
mir angekommen. Es ist in ordnung zum
weiterverkaufen.
Vor 4 Monaten von Susan Saberi-Faschingbauer veröffentlicht
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