Ich habe das Buch bei einem Einkaufsbummel spontan gekauft und bin leider enttäuscht worden. Mir gefällt der Ansatz, das Leben der neuerdings Superreichen zu beschreiben, allerdings wiederholen sich die Schilderungen mit der Zeit sehr stark. Sehr gut ist der Ansatz, die unterschiedlichen Schichten der Reichen zu beschreiben. Es gibt die Einkommensmillionäre, wohlhabende Ärzte oder Vertriebler, die hohe Einnahmen aus Kapitalvermögen beziehen, aber dennoch weiter für Geld arbeiten müssen. Dann folgen die Unternehmer, die aus ihren Gründungen und Beteiligungen Gewinne erzielen, und danach die Liga der Obeschicht in Richistan: Öl-Milliardäre, Hedge-Fonds-Gurus oder Immobilienhaie vom Schlage eines Donald Trump. Danach ergeht sich der Autor allerdings zu sehr in erschöpfenden Schilderungen von immer größeren und spektakuläreren Golfplätzen, Hotels und Landhäusern. Mein Fazit: Guter Ansatz, leider zu einseitig ausgeführt, da u.a. auch der Fokus nur auf US-amerikanischen Reichen und deren bevorzugten Aufenthaltsorten liegt (Palm Beach vor allem). Es liegt vermutlich am Autor, der sich viel an diesen Orten aufgehalten hat, obwohl er eigentlich in Indien, China und Russland hätte recherchieren sollen.