Was ein kleiner, sehr zynisch dreinguckender junger Mann aus Cornwall auf dieses kleine Stück Plastik packte, ist bis heute meiner Meinung nach unerreicht geblieben. Richard D. James hat mit seinem gleichnamigen Album eine Art Musik auf den Markt gebracht, die für ein Publikum zugänglich war, welches an Kontrast kaum zu überbieten ist. Gibt es dort die alten Technofreaks auf der einen Seite, so gibt es aber auch noch die verharrten Hörer der handgemachten Gitarrenmusik, so wie ich zum Beispiel einer bin. Legt man diesen beiden Zielgruppen eine Aphex Twin-Scheibe in den CD-Player, so kann es einfach nur zwei Möglichkeiten geben: Man liebt es oder man kriegt Kopfschmerzen. So richtig hassen kann man es einfach nicht, denn dafür ist das Entsetzen viel zu groß. Auf der einen Seite ist diese Platte sehr kompliziert, auf der anderen sehr entspannt und ruhig, manchmal sogar alles auf einmal. Für Techno-Kids und Grunge-Kids genau das richtige!