Es gibt nur zwei Verfilmungen des genialen Ring Epos von Richard Wagner, die eine ist von Otto Schenk und James Levine aus der new Yorker Met, Die andere ist die von Carlos Pardissa und Zubin Mehta aus Valencia. Was machen die beiden Filme so besonders. 1. Beide Regisseure filmen und inzenieren die Trilogie mit Vorabend (Rheingold) streng dem Libretto nach, somit unterscheiden sie sich wohltuend von den Regievergewltigern wie ein Holten oder Konwintschny oder KUpfer... Beide Regisseure sehen das Libretto im Vordergrund
2. Beide Regisseure schaffen es eine stringente Leseart zu erzeugen, die sie trotz kleierer Schwächen (Pardissa 1. Szene Rheingold) konsequent durchziehen. Schenk inzeniert dank auch der kongenialen Bilder von Schneider Siemmssen den Ring als ein germanisch mytologisches Märchen. Alle Detaills sind so, wie es sich der Bayreuther >Meister vorgestellt hat. Schenk will keinen "Action Fuim", sondern einen Film, der so wohl Kinder als auch konservative Musikliebhaber wie ich mit seinem märchenhaften Flair zu fesseln mag. Das kleine Detaill ist ihm wichtiger als etwa die große Geste. In der Dekoration des Bühnenbildes wird dieses signifikant deutlich. Schenk filmt den Siegfried in einem düsteren Wald. Man hat den Eindruck in einem deutschen Mittelgebirgswald, zu sein. Mime ist ein kleiner Zwerg,Siegfried ein junger einwenig naiver Knabe, der unternehmungslustig und tatendurstig ist (Kinder sind es doch in der Regel dgrandios wird dieses von Siegfreid jerusalem in der MET Version dagestellt.) Liebevoll ist die Schniedewerkstatt gestaltet. Man sieht Hammer Werkzeuge, und antikes Kochzubehör. Bei ihm ist ein Drache ein Wesen, wie man sich als Kind Drachen vorstellt
Pardissa knüpft an seine spektakulären Bühnenbilder von der Walküre und des Rhengolds an (Was muss das für eine Leistung dieses Balletts sein die Türme der Burg Wallhall so spektakulär zu tanzen!!!)Im Siegfried domminieren Science Fiction Effekte, Pardissa zeigt die Schmiederwerkstatt von Mime als eine Industriefabrik, in der menschliche Embryonen gezeugt werden. Mime ist ähnlich wie bei Schenk ein hässlich deformierter Zwerg. Siegfreid ist bei Pardissa älter,ein rebellischer Teenie, der sich von seinem Vater läsen will. Der Drache ist ein gigantischer Cyborg Robotter, Star war ist das Vorbild für Pardissa. Spektakuläe kammerafahrten unterstreichen dieses. Auch Lance Ryan und Gerhard Siegel sind sehr gut besetzt. Die Orchesterleistung und das Dirigat sind über jeden Zweifel erhaben