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Richard Strauss: Der Rosenkavalier (Gesamtaufnahme) Box-Set


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Produktinformation

  • Orchester: Wiener Philharmoniker
  • Dirigent: Erich Kleiber
  • Komponist: Richard Strauss
  • Audio CD (3. Oktober 2000)
  • SPARS-Code: ADD
  • Anzahl Disks/Tonträger: 3
  • Format: Box-Set
  • Label: Decca
  • ASIN: B00004XQ8F
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 338.362 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

Disk: 1
1. Einleitung (Prelude)
2. Wie du warst! Wie du bist!
3. Marie Theres! Octavian!
4. Quinquin, es ist mein Mann!
5. Selbstverständlich empfängt mich Ihro Gnaden
6. Hat Sie schon einmal mit einem Kavalier
Alle 15 Titel anzeigen.
Disk: 2
1. Ein ernster Tag, ein großer Tag!
2. In dieser feierlichen Stunde der Prüfung
3. Mir ist die Ehre widerfahren
4. Ich kenn' Ihn schon recht wohl, mon cousin!
5. Jetzt aber kommt mein Herr Zukünftiger
6. Eh bien! Nun plauder' Sie uns eins
Alle 14 Titel anzeigen.
Disk: 3
1. Einleitung und Pantomine
2. Hab'n Euer Gnaden noch weitre Befehle?
3. Nein, nein, nein,nein! I trink' kein Wein!
4. Es is ja eh all's eins, es is ja eh all's eins
5. Da und da und da und da!
6. Halt! Keiner rührt sich! Was ist los?
Alle 14 Titel anzeigen.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von vully TOP 500 REZENSENT am 10. März 2003
Format: Audio CD
Seit vielen Jahren streiten sich zwei Aufnahmen um den Titel der Referenz-Einspielung: Auf der einen Seite die schwärmerische Aufnahme unter Karajan mit der sagenhaften Schwarzkopf, einer sehr charmanten Christa Ludwig in ihrer ersten großen Aufnahme, auf der anderen Seite diese klassische Wiener Einspielung.
Der erste große Vorteil dieser Aufnahme ist das Orchester: Die Wiener Philharmoniker spielen brillanter und charmanter als das Philharmonia Orchestra, dazu unter der strengen Leitung von Erich Kleiber sehr transparent. Dazu tut die Tontechnik den Sängern zusätzlich den Gefallen, sie nicht zuzudecken, was bei Karajan durchaus passieren kann. So ist die erste Voraussetzung dafür gegeben, dass man hier einmal wirklich jedes Wort versteht - eine wohltuende Ausnahme.
Kleiber nimmt der Oper das Süßliche, macht sie dadurch zum wirklich charmanten Konversationsstück. Dazu passen auch die Sänger: Weniger raffiniert, dafür aber auch weniger parfümiert als in der Konkurrenz.
Sena Jurinac war der beste Octavian der fünfziger Jahre und ist als schwärmerischer Jüngling in jeder Minute glaubhaft, hat dazu eine der schönsten, wärmsten Stimmen, die ich überhaupt kenne. Hilde Güden ist als Sophie kein kleines Mädchen, sondern durchaus ein Charakter mit sehr spezieller Stimme.
Ludwig Weber schließlich ist ein sehr wienerischer Ochs, der genügend Humor in die Partie einbringt, ohne sie zur Karikatur zu machen. Außerdem ist er in dieser Einspielung auch stimmlich voll auf der Höhe.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 28. August 2004
Format: Audio CD
Zu dieser Aufnahme gibt es nicht viel zu sagen:
Ein phantastisches Orchester, ein legendärer Dirigent und brilliante Solisten!
Exemplarisch ist das Orchesterspiel der Wiener Philharmoniker - transparent und zupackend, voller Charme und Anmut.
Die Hauptpartien sind mit Sena Jurinac, Hilde Güden, Ludwig Weber,Maria Reinig, Hilde Rössl-Majdan und Alfred Poell individuell und tonschön besetzt. In den Nebenrollen ist u.a. der einzigartige Tenor Anton Dermota zu hören.
Die Klangqualität ist ebenfalls hervorragend.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Kunz Vogelgesang am 26. Oktober 2006
Format: Audio CD
Erich Kleibers Einspielung des "Rosenkavaliers" von 1954 teilt sich seit jeher den Nimbus der Referenzaufnahme mit der des jungen Herbert von Karajan und Elisabeth Schwarzkopf von 1956.
Meiner Meinung nach stellt diese jedoch die unübertroffene erste Wahl dar, und das aus mehreren Gründen.
Vor allem liegt es daran, dass keine andere so sehr den Geist einer Konversationskomödie aus dem historischen Wien zum Leben erweckt, was zum einen am hervorragenden Ensemble liegt, das zur Gänze aus den Mitgliedern der Wiener Staatsoper jener Epoche besteht, als auch am grandiosen Dirigat Erich Kleibers, der mit den herrlich aufspielenden Wiener Philharmonikern jeden Kitsch vermeidet und eine wundervoll unsentimentale und brillante Strauss-Sternstunde zelebriert.
Was für eine Sängerbesetzung! Sena Jurinac galt als DER Octavian der Fünfzigerjahre. Ihre Interpretation ist herrlich stürmisch und leidenschaftlich, ihr Sopran von einer besonders auserlesenen Farbe, herb und sinnlich, der für Hosenrollen ausgesprochen gut passt.
Die Sophie der Hilde Güden würde ich als die definitive Interpretation des Fräulein Faninals bezeichnen. Eine solche Inkarnation ist mir selten in einer Opernrolle begegnet. Das silbrig-süße Timbre scheint wie für die Partie gemacht zu sein, die Piani in der Höhe schweben und leuchten wie Sterne. Und welch ein Ausdruck! Keine andere Sophie ist zu Beginn so verschämt-schüchtern, keine andere zeigt in der Konversationsszene mit Octavian so charmant, was für ein reizendes wienerisches Plappermäulchen hinter der guterzogenen Fassade versteckt, und keine andere blüht in den Duetten und dem Terzett zu so lieblicher Fraulichkeit auf.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Klassikfreund TOP 500 REZENSENT am 11. Januar 2014
Format: Audio CD
Unter den zügigen Rosenkavalieren ist mir Erich Kleibers der liebste. Zunächst war ich Feuer und Flamme für die Aufnahme seines Sohnes, Carlos, doch dann entdeckte ich diesen Mitschnitt. Man kann nur bedauern, daß der große Dirigent der Nachwelt nicht sehr viele Zeugnisse seiner Kunst hinterlassen hat. Denkt man an das bekannte Foto mit den legendären Fünf von 1929, (neben Kleiber) Furtwängler, Klemperer, Toscanini und Walter, so sind von ihm vergleichsweise wenige Aufnahmen erhalten.

Kleibers außerordentliche Sicht

Gerade bei dieser Strauß-Oper gehen die Vorlieben des Publikums auseinander: Manch einer bevorzugt einen Rosenkavalier mit viel Wiener Charme, eher langsam schwelgend genommen. Andere favorisieren wiederum einen feurigen, geladenen Ansatz. Und hier wird Kleibers Interpretation interessant!

Schon die Einleitung zeigt, daß es zügig und mit klarem Klang zur Sache geht. Doch sollte man jetzt nicht der Fehleinschätzung unterliegen, daß es damit für diese Aufnahme getan sei. Sicherlich ist Kleibers Rosenkavalier mehr Pfefferschote als Honig. Aber wo steht geschrieben, daß man die Schote nicht mit ein wenig Honig anreichern kann? So liefert der Dirigent eine klare, frische Interpretation, die aber auch den Schmelz des Werks nicht verhehlt. Ich kann es nur schwer in Worte fassen: Es ist wie leichtfüßiger "Schmelz" mit Tiefgang - offensichtlich kommt bei dieser ungewöhnlichen, aber sehr schlüssigen und "natürlichen" Lesart, Kleibers Wiener Herkunft perfekt zum Tragen.

Weitere Höhepunkte sind die glänzend spielenden Wiener Philharmoniker und das erstklassige Sängerensemble.
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