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1-4 von 4 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 19.01.2012 17:14:21 GMT+01:00
Holger meint:
Richard Nikolaus Coudenhove-Kalergi (1894 bis 1972) gründete 1922 die Paneuropa-Union, der unter anderem Albert-Einstein, Otto von Habsburg, Winston Churchill, Konrad Adenauer und Thomas Mann angehörten. Nach dem Zweiten Weltkrieg trieb er mit Hilfe nicht nur dieser Persönlichkeiten die europäische Einigung voran, deren vorläufiges Ergebnis wir heute in Gestalt der Europäischen Union genießen dürfen.
Herrn Coudenhove-Kalergi wurde 1950 als Erstem der Karlspreis der Stadt Aachen verliehen, noch vor Winston Churchill, der diesen Preis ja etwas später für seine Bombenleistungen rund um die Menschlichkeit bekam.

Helmut Kohl ist Träger des Coudenhove-Kalergi-Preises.

Die vorliegende Abhandlung aus dem Jahre 1922 schildert die Ansichten dieses großen Europäers zum Thema Eliten, hier Adel genannt. Die Schrift besteht aus zwei Teilen:

1. Teil: Vom rustikalen und urbanen Menschen
2. Teil: Krise des Adels

Im ersten Teil stellt Coudenhove-Kalergi die Unterschiede in Bezug auf Charakter und Fähigkeiten von Land- und Stadtmenschen gegenüber, außerdem Vor- und Nachteile von Kreuzung und Inzucht, und er erläutert das Wesen christlicher und heidnischer Mentalität.

Im zweiten Teil befaßt sich der Autor mit der zunehmenden Bedeutung des von ihm sogenannten Hirnadels gegenüber dem Blutadel, mit der Demokratie, der Plutokratie und der von ihm angestrebten Führungsrolle der Juden über die restliche Menschheit.

Es steht mir nicht zu, diesen großen Europäer zu kritisieren, daher möchte ich hier nur einige besonders interessante Passagen zitieren:

„Blüte des Rustikalmenschen ist der Landadelige, der Junker. Blüte des Urbanmenschen ist der Intellektuelle, der Literat. Land und Stadt haben beide ihren spezifischen Adelstypus gezeugt: Willensadel steht gegen Geistesadel, Blutadel gegen Hirnadel. Der typische Junker verbindet ein Maximum an Charakter mit einem Minimum an Intellekt – der typische Literat ein Maximum an Intellekt mit einem Minimum an Charakter.“

„Der Mensch der fernen Zukunft wird Mischling sein. Die heutigen Rassen und Kasten werden der zunehmenden Überwindung von Raum, Zeit und Vorurteil zum Opfer fallen. Die eurasisch-negroide Zukunftsrasse, äußerlich der altägyptischen ähnlich, wird die Vielfalt der Völker durch eine Vielfalt der Persönlichkeiten ersetzen.“

„Der theokratischen Idee der Identifikation von Politik und Ethik ist das Judentum im Wandel der Jahrtausende treu geblieben: Christentum und Bolschewismus sind beides Versuche, ein Gottesreich zu errichten. Vor zwei Jahrtausenden waren die Urchristen, nicht die Pharisäer und Sadduzäer, Erben und Erneuerer mosaischer Tradition; heute sind es weder die Zionisten noch die Christen, sondern die jüdischen Führer des Sozialismus: denn auch sie wollen, mit höchster Selbstverleugnung, die Erbsünde des Kapitalismus tilgen, die Menschen aus Unrecht, Gewalt und Knechtschaft erlösen und die entsühnte Welt in ein irdisches Paradies wandeln.
Diesen jüdischen Propheten der Gegenwart, die eine neue Weltepoche vorbereiten, ist in allem das Ethische primär…“

„Unser demokratisches Zeitalter ist ein klägliches Zwischenspiel zwischen zwei großen aristokratischen Epochen: der feudalen Aristokratie des Schwertes und der sozialen Aristokratie des Geistes. Die Feudalaristokratie ist im Verfall, die Geistesaristokratie im Werden. Die Zwischenzeit nennt sich demokratisch, wird aber in Wahrheit beherrscht von der Pseudo-Aristokratie des Geldes.“

„Demokratie beruht auf der optimistischen Voraussetzung, ein geistiger Adel könne durch die Volksmehrheit erkannt und gewählt werden.
Nun stehen wir an der Schwelle der dritten Epoche der Neuzeit: des Sozialismus.“

„Der Kampf zwischen Kapitalismus und Kommunismus um das Erbe des besiegten Blutadels ist ein Bruderkrieg des siegreichen Hirnadels: Der Generalstab beider Parteien rekrutiert sich aus der geistigen Führerrasse Europas: dem Judentum.“

„Die Verfassungsform, die Feudalismus und Absolutismus ablöste, war demokratisch; die Herrschaftsform plutokratisch. Heute ist Demokratie Fassade der Plutokratie: weil die Völker nackte Plutokratie nicht dulden würden, wird ihnen die nominelle Macht überlassen, während die faktische Macht in den Händen der Plutokraten ruht. In republikanischen wie in monarchischen Demokratien sind die Staatsmänner Marionetten, die Kapitalisten Drahtzieher: sie diktieren die Richtlinien der Politik, sie beherrschen durch Ankauf der öffentlichen Meinung die Wähler, durch geschäftliche und gesellschaftliche Beziehungen die Minister.“

„Als es noch wahren Blutadel gab, war das System der Geburtsaristokratie gerechter als heute das der Geldaristokratie: denn damals hatte die herrschende Kaste Verantwortungsgefühl, Kultur, Tradition – während die Klasse, die heute herrscht, alles Verantwortungsgefühles, aller Kultur und Tradition bar ist. vereinzelte Ausnahmen ändern nichts an dieser Tatsache.“

„Von der europäischen Quantitätsmenschheit, die nur an die Zahl, die Masse glaubt, heben sich zwei Qualitätsrassen ab: Blutadel und Judentum. Voneinander geschieden, halten sie beide fest am Glauben an ihre höhere Mission, an ihr besseres Blut, an menschliche Rangunterschiede.“

„Hauptträger des korrupten wie des integeren Hirnadels: des Kapitalismus, Journalismus und Literatentums, sind Juden. Die Überlegenheit ihres Geistes prädestiniert sie zu einem Hauptfaktor zukünftigen Adels.“

„Nicht: das Judentum ist der neue Adel; sondern: das Judentum ist der Schoß, aus dem ein neuer, geistiger Adel Europas hervorgeht. Eine geistig-urbane Herrenrasse ist in Bildung…“

„Tausendjährige Sklaverei hat den Juden, mit seltenen Ausnahmen, die Geste des Herrenmenschen genommen.“

„Der Sozialismus, der mit der Abschaffung des Adels, mit der Nivellierung der Menschheit begann, wird in der Züchtung des Adels, in der Differenzierung der Menschheit gipfeln. Hier, in der sozialen Eugenik, liegt seine höchste historische Mission, die er heute noch nicht erkennt: aus ungerechter Ungleichheit über Gleichheit zu gerechter Ungleichheit zu führen, über die Trümmer aller Pseudo-Aristokratie zu echtem, neuem Adel.“

Veröffentlicht am 07.02.2012 14:58:30 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 07.02.2012 15:06:34 GMT+01:00
Völkermord an den weissen europäischen Völkern also als ganz wunderbares, menschliches, fortschrittliches Programm! Für eine so kranke Ideologie fehlen einem eigentlich die Worte - und dennoch bildet die Pan-Europa-Union die ideologische Grundlage der EU...

Wer heute mit offenen Augen und eingeschaltetem Verstand durch die kulturell "bereicherten" Städte Europas geht, erkennt schnell die üble Wahrheit und ist von den Medienlügen des Establishments geheilt. Wer seine Kinder nicht auf Privatschulen schicken kann, erlebt den "Fortschritt" ja tagtäglich: während man für die Masse in den Schulen das Niveau immer mehr senkt, wird der Abstand zu den Privatschulen, auf denen die "Elite" ihre Kinder, so gar nicht kulturell bereichert, untergebracht hat, immer gravierender.
Und das Stimmvieh klatscht Beifall und wählt seine Verderber immer noch...

Die Frage ist ganz einfach: wird das Stimmvieh dieses Regime weiterhin unterstützen oder wird es mit Hilfe des Internets endlich erkennen und begreifen, daß es anfangen muß, die Unterstützung in Form von Steuern, Arbeitskraft und dem Wählen der Verderber, wegen blöden Wahlphrasen, einzustellen?

Veröffentlicht am 13.04.2012 13:27:12 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 13.04.2012 13:29:50 GMT+02:00
E. Ettinger meint:
Zum Glück ist dieser Richard CK verstorben und wird vermutlich aufgrund solcher schwachsinninger Vorstellungen als Esel oder gemeines Geflügel wiedergeboren. Wie kann man solchen Schwachsinn denken und von sich geben, vermutlich Dekadenz pur wenn eine Familie zu alt geworden ist (?). Ich gebe nur MM recht, es schaudert, wenn das die ideologischen Gründerideen der EU sind. Armselig.

Zum Buch "Satans Banker": Ich glaube, die Volks- oder Religionszugehörigkeit ist kein Kriterium dafür, ob jemand ein guter oder schlechter Mensch ist oder ob seine Großfamilie gut oder schlecht handelt. Schlechte Menschen handeln schlecht, weil sie egoistische berechnende gierige machthungrige ethiklose "Menschen" sind, und nicht weil sie zu Volk X und zur Religion Y gehören. Und solche Übeltäter gibt es leider überall auf der Welt. Zudem behandeln sie ihr Volk X und ihre Religion Y sowie eigene kritische Famililenangehörige und erst recht fremde oder ausbeutungswürdige Menschen gleichermaßen gewissenlos - Bindungen aller Art sind ihnen emotionell völlig gleichgültig, es sei denn sie profitieren persönlich davon. Profitieren schlechte Menschen nicht davon, werden Bindungen genauso eiskalt wieder gelöst. Und um profitable Bindungen geht es offenbar in diesem Buch. Aber der bewusst reißerische Titel gefällt mir überhaupt nicht!

In der Kurzdarstellung werden Familiennamen erwähnt - waren alle Familienmitglieder dieser Familien so bösartig? Wirklich alle??? Glaube ich nicht; vermutlich waren es nur einige. Die meisten Menschen sind nicht schwarz oder weiß, sondern grau. Ethisch ganz schwarz oder ganz weiß sind nur wenige. Gut, reden wir von den "Schwarzethischen". Dann sollte man aber dazu sagen, welche Personen GENAU man hier meint.

Verschwörungstheorien sind ja amüsant und informativ durch die kreativen Gedankenverknüpfungen, die teils wahr sind und teils fiktiv. Leider findet nur der Spezialist heraus, welche fiktiv sind, so dass bei der breiten Masse der Eindruck erweckt wird, auch die fiktiven Spekulationen wären wahr. Konkrete Namen und konkrete Beweise werden tunlichst vermieden oder nur die, die man belegen kann, geschickt so eingestreut, dass man die anderen (irrtümlich) ebenfalls unbewusst als bewiesen versteht. Es gibt viele Autoren, die so von ihren halbfiktionalen kreativen Werken leben können; sie sollten sie allerdings nicht als Geschichtswerk und Dokumentation verkauften sondern als Phantasy-Roman.

Fakt ist, es gibt böse berechnende Menschen, Fakt ist auch, es gibt mächtige mafiöse Familienclans mit vielen bösen berechnenden Menschen, Fakt ist auch, dass diverse kriminelle Personen, Clans und Dynastien heimlich zusammengearbeiten, in unserer gesamten Geschichte zusammengearbeitet haben und zusammenarbeiten werden, solange es böse berechnende Menschen gibt. LEIDER. Das Böse auf der Welt ("Satan") ist immer und überall. - Das Gute aber auch.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.04.2012 15:00:19 GMT+02:00
Hallo E. Ettinger,

Sie vernachlässigen zwei Dinge:
1. Die menschliche, die biologische Realität ist nicht binär schwarz/weiß und somit am Individuum zu erkennen, sondern statistisch verteilt. D.h. ein Sample sagt überhaupt nichts über die Eigenschaften der Gruppe. Mit Einzelbeispielen kann man ALLES und NICHTS behaupten.
Mit diesem marxistischen Unsinn wurde ja auch die Lewontinsche These, daß es genetisch keine Menschenrassen gäbe, etabliert.
Wenn man die Natur (und der Mensch ist ein Teil von ihr) verstehen will, so muß man schon auf Korrelationen achten und die statistischen Verteilungen berücksichtigen.

Daher nochmals: ob einer oder einige etwas sind oder nicht sind, sagt überhaupt nichts über die Realität dieser Gruppe aus.

2. So wie die Kunstwerke die Seele des Künstlers widerspiegeln, so spiegelt die Religion eines Volkes natürlich auch seine Seele wider.
D.h. eine materialistische Religion, welche auf den persönlichen materiellen Vorteil, die Übervorteilung der anderen ausgerichtet ist, welche die Lüge, den Zinswucher gestattet, welche fremdes Eigentum als herrenlosen Besitz betrachtet, ist selbstverständlich auch ein Spiegel der Volksmentalität.

Wenn diese noch dazu über 3000 Jahre durch ALLE Kulturen hindurch weltweit von allen großen Denkern der jeweiligen Kulturen ähnlich gesehen worden ist, dann sollte man schon mal inne halten und nachzudenken beginnen, anstatt immer mit der Keule, daß ja nicht alle so wären, jegliche sachliche Diskussion ad absurdum zu führen.
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Erster Beitrag:  19.01.2012
Jüngster Beitrag:  13.04.2012

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