Per Zufall bin ich in einem Elektronik-Fachmarkt über die Scheibe gestolpert (Cover Art ist schön und wenn der Frontmann von Sigur Rós dabei ist kann man auch mal auf Verdacht reinhören) und schon nach den ersten Takten beim Hören war klar --> diese Scheibe sollte man besitzen.
Zumindest wenn man Ambient mag.
Sigur Rós höre ich weniger raus, dafür mehr Olafur Arnalds (der aber noch trauriger ist), Johann Johannsson, Max Richter, Eluvium und ganz am Ende auch den Meister/Erfinder des Ambient: Brian Eno. Ja, tatsächlich ist "Riceboy" ein wenig wie "Pearl" von Brian Eno und Harold Budd.
Zur Musik von Jónsi & Alex selbst.
Klassischer Ambient, unendliche Klangteppiche, kein Gesang (nur so angedeutete Stimmen bei Atlas Song"), Klavier, reduziert.
Für mich ist es Musik, die die Zeit zwischen 3-5 Uhr morgens ist. Allein, ruhig, schwerelos.