oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
oder
Mit kostenloser Probeteilnahme bei Amazon Prime. Melden Sie sich während des Bestellvorgangs an. Erfahren Sie mehr
Alle Angebote
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
oder
gegen einen Amazon.de Gutschein über EUR 0,25 eintauschen?
Rhizom
 
Größeres Bild
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Rhizom [Taschenbuch]

Gilles Deleuze , Felix Guattari
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 7,00 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o
Auf Lager.
Verkauf und Versand durch Amazon.de. Geschenkverpackung verfügbar.
Nur noch 5 Stück auf Lager - jetzt bestellen.
Lieferung bis Mittwoch, 30. Mai: Wählen Sie an der Kasse Morning-Express. Siehe Details.
Gutschein erhalten
Tauschen Sie jetzt Rhizom gegen einen Amazon-Gutschein in Höhe von EUR 0,25 ein - einlösbar für Tausende von Artikeln bei Amazon.de. Entdecken Sie mehr eintauschbare Bücher im Bücher Trade-In Shop. Bitte beachten Sie die Teilnahmebedingungen.

Jetzt für Amazon Student anmelden und um 20% erhöhten Eintauschwert sichern.

Hinweise und Aktionen

  • Tipp für Studenten
    Ein Jahr Prime kostenlos und einen 20% erhöhten Eintauschwert auf Trade-In erhalten alle Studenten die bei Amazon Student angemeldet sind.

Wird oft zusammen gekauft

Kunden kaufen diesen Artikel zusammen mit Anti-Ödipus: Kapitalismus und Schizophrenie I (suhrkamp taschenbuch wissenschaft) EUR 18,00

Rhizom + Anti-Ödipus: Kapitalismus und Schizophrenie I (suhrkamp taschenbuch wissenschaft)
Preis für beide: EUR 25,00

Verfügbarkeit und Versanddetails anzeigen


Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Produktinformation


Mehr über die Autoren

Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

"Ihr habt die Wahl zwischen einem letzten Abschied von der Psychoanalyse, einem rosa Panther, der Geschichte Amerikas, einigen Ameisen, einem Modell, das sowohl dem Strukturalismus wie der generativen Grammatik entwischt, einer Guerillatheorie, einer Orchidee usw. Und wenn Ihr über folgenden kleinen Satz stolpert: ‚Sie sind verrückt geworden‚, dann sind es Deleuze und Guattari, die sich über das lustig machen, was man von ihnen denkt. Sie lachen. Ein schallendes Lachen." (Roger Pol Droit, Le Monde)

Über den Autor

Gilles Deleuze wurde 1925 in Paris geboren. Bereits vor seiner Professur an der Sorbonne zeichnete sich Deleuze durch philosophiegeschichtliche Studien über Spinoza, Bergson, Hume, Kant und Nietzsche aus. 1995 beging Deleuze nach langer und schwerer Krankheit Selbstmord.Félix Guattari (1930-92) lehrte am Collége de Philosophie in Paris. Seine Schriften, zum Großteil in Zusammenarbeit mit Gilles Deleuze entstanden, spannen thematisch einen Bogen von den Bereichen Philosophie, Wirtschaft und Politik bis hin zur klinischen Psychoanalyse.

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden

 (Was ist das?)
Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
 
(1)

 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
52 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von noolog
Format:Taschenbuch
Rhizom - Ausser Botanikern dürfte dieser Begriff wohl nur Kennern dieses Buches etwas sagen. Das dicht unter der Erdoberfläche wuchernde Wurzelwerk von Gräsern, Zwiebeln und Knollen avanciert in diesem kleinen Werk mit großer Wirkungsgeschichte zum Paradigma eines neuen Denkens, das nicht hierarchisch ist, nicht tiefsinnig, nicht dialektisch, sondern schnell, vernetzt, heterogen, aparallel, asymmetrisch, mannigfaltig, vielschichtig - und das "nicht" schnell hinter sich lässt. Wem „neues Denken" zu sehr nach Marketing klingt: „Rhizom" ist ein Pamphlet aus alten Tagen, provozierend, positiv und humorvoll, dabei komplex und auf jeden Fall ernst zu nehmen. Deleuze kann wohl als einer der einflussreichsten französischen Denker angesehen werden, Guattari war Psychoanalytiker und Schüler Lacans.

Das Rhizom dient Deleuze/Guattari als Gegenbild zum „Baum-Modell" der Wissenschaften, in dem Ausdifferenzierungen über binäre Verzweigungen laufen, immer teilt sich eins in zwei, jeder Punkt ist hierarchisch genau bestimmt, ultima ratio ist das Eine, der Stamm [auch Gott, absoluter Geist, Doxa etc]. Damit wird die Differenz der Einheit untergeordnet, die Vielheit wird als abgeleitet verstanden. Das typische „Baum-Verfahren" ist daher die Dialektik, und insofern ist Hegel die deutsche Eiche, die das Autorenteam gerne fällen würde [oder von Termiten befallen sähe, auch eine rhizomatisch organisierte Mannigfaltigkeit].

Bemerkenswert an dieser kleinen Schrift ist nun, dass sie sich an dem Punkt der „Baum-Kritik", die wohl einen Großteil der Philosophiegeschichte betrifft, bei weitem nicht erschöpft, sondern erst dort beginnt und ein positives Gegenmodell entwirft. Deleuze/Guattari geben natürlich zu, dass die mit dem Entwurf eines Modells verbundenen Operationen eigentlich nicht mehr die ihren sind, steht doch ein Modell für etwas anderes [Repräsentation] und dient der Vereinfachung von Komplexem - sie nehmens mit Humor: „Uns ist schon klar, dass wir niemanden überzeugen können, wenn wir nicht wenigstens einige ungefähre Merkmale des Rhizoms aufzählen." Merkmale des Rhizoms sind Konnexion, Heterogenität, Mannigfaltigkeit, asignifikanter Bruch, Kartographie und Abziehbild - sie bilden die Eckpunkte einer Theorie der Vielheiten, die weniger Theorie als Arbeitsanweisung sein will.

Was also ist das Rhizom? Eine Ameisenkolonie, schreiben die Autoren, weil man nie mit ihnen fertig wird, Kafkas Hotel in „Amerika", weil es unzählige gleichwertige Eingänge hat, jedes Buch, wenn man eine Möglichkeit findet, sich an es anzuschliessen - wie an eine Maschine - und etwas zu produzieren, das Kurzzeitgedächtnis, weil es diskontinuierlich, mit dem Prozess des Vergessens verbunden ist und ihm die Einfälle zugehören, der rosarote Panther, weil er die Welt in seiner Farbe anmalt um in ihr zu verschwinden, auch „die schändlichen Liebschaften, die dem Altertum und dem Mittelalter so sehr am Herzen lagen", weil sie die Genealogien durcheinander bringen ... Warum wirkt dieses Buch so verrückt, wozu diese Provokationen? Es ist wie Quantenmechanik mit Fingerpuppen zu erklären, ohne sie zu reduzieren, eine lachende Pädagogik, die sich ihre Leser selbst sucht. Und dennoch: ernstzunehmende Philosophie, allemal im weiteren Verlauf des Werkes, dem der Text entstammt [siehe unten]. Franz Kafka, Henri Miller, Jean-Luc Godard, Pierre Boulez, Heinrich Kleist, Paul Virilio, Ernst Jünger, Marcel Schwob, von Sigmund Freud und Melanie Klein analysierte Kinder, Glenn Gould, Friedrich Nietzsche, der rosarote Panther - sie gehören unter anderem zum Ensemble des hier gespielten Theaters.

Vor allem wer sich in der akademischen Philosophie, Psychoanalyse oder Literaturtheorie auskennt, aber zuweilen etwas entnervt von ihrer Methodik und ihrem Pathos ist, oder von dem Bild, das diese sich gelegentlich von der Welt machen, sollte Rhizom lesen. Das Pamphletartige des Textes hängt mit seiner Stellung zusammen, ist er doch die Einleitung zu dem Hauptwerk von Deleuze/Guattari namens „1000 Plateaus - Kapitalismus und Schizophrenie II", in dem ohne wieder auf das Modell zu rekurrieren, aber unter den Prämissen des Rhizoms gearbeitet wird - dort im Gegensatz zur Einleitung weitläufig, intensiv, und in gewisser Weise auch systematisch.

Es ist allerdings nur das Vorwort, und wen „Rhizom" erfasst hat, den werden die restlichen 670 Seiten aus „Tausend Plateaus" reuen. Dafür ein u-bahntaugliches Format. Layout, Klebung und Papierqualität sind freilich bescheiden - trotz der geistreichen Schätze, die der Verlag offeriert, ein echtes MERVE-Problem.

War diese Rezension für Sie hilfreich?
12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von TPE
Format:Taschenbuch
Definition: Rhizom [gr.] (Wurzelstock, Erdsproß) unterirdisch oder dicht unter der Bodenoberfläche waagerecht oder senkrecht wachsende, Nährstoffe speichernde (jedoch nicht zur Assimilation befähigte), ausdauernde Sprossachse vieler Stauden.
Rhizome wachsen an der Spitze unbegrenzt weiter, die älteren Teile sterben allmählich ab.
Als Rhizom bezeichnen Deleuze und Guattari in der Philosophie ein Modell für eine mimetisch-ästhetische Praxis, bei der die Metapher des Wurzelstocks das hierarchische und ramifizierende (verzweigende) Denken ersetzt, das Deleuze und Guattari kritisieren.
Im Buch übertragen die Autoren das ursprünglich botanische auf ein neues Denkmodell, dessen Notwendigkeit aus der Aussage resultiert, es genüge nicht länger das Multiple auszudrücken, man müsse es machen.
Die Autoren erläutern in sechs Punkten, wie dieses Denkmodell umzusetzen ist, wobei die botanischen Parallelen ständige Begleiter sind. Und somit ist dieses Buch nicht als Lebensratgeber oder ToDo-Anleitung zu verstehen, sondern als Denkanstoss. Typographisch gesehen ist dieses Buch absolut affrös, Inhaltlich gesehen kann es eine Bereicherung sein. Interessante Theorie, komplexe Materie.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Kluges Gekicher 5. Juni 2011
Von Grutzpalk
Format:Taschenbuch
Wie Teenagern, denen aufleuchtet, dass ihre Eltern Geschlechtsverkehr gehabt haben müssen, prusten Guattari und Deleuze über ihre Erkenntnis der Vielheit (multiplicité). Dass sich die nicht hierarchisch darstellen lässt, sondern als flächige Karte oder Wurzelwerk (Rhizom) macht sie richtiggehend high. Dabei schütten sie allerdings m.E. das Kind mit dem Bade aus. Dass die Wirklichkeit mannigfaltig ist und Taxonomien nur krampfhafte Bemühungen des durch Überfülle Verwirrten um Ordnung darstellen, ist ja nicht wirklich neu. Dennoch ist der Unterschied zwischen Wissenschaft und Magie doch gerade der, dass erstere einteilt, wo letztere vermengt. Das Wort "Scienzia" hat nicht umsonst die gleiche Wortwurzel wie der Scheitel: es geht bei ihr um Trennung und Unterscheidung. Magie ist demgegenüber die Anerkenntnis, dass alles mit allem zusammenhängen kann.
Dennoch ist die Lehre vom Rhizom keine Zulassung des Magischen in die Welt des Wissenschaftlichen durch die Hintertür. Am Beispiel des "wuchernden, nomadisierenden Jargons" der Mathematik (38) zeigen die beiden Autoren, dass das Meandernde, sich aufeinander Beziehende auch in der Wissenschaft seinen Platz haben muss. Vielleicht lernt man man ehesten von dem Text Toleranz in der Wissenschaft.
War diese Rezension für Sie hilfreich?

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:


Ihr Kommentar


Datenschutzerklärung von Amazon.de Versandbedingungen von Amazon.de Umtausch- & Rücknahme bei Amazon.de