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Rheinsberg Gebundene Ausgabe – Februar 2007


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 76 Seiten
  • Verlag: Reclam, Philipp, jun. GmbH, Verlag (Februar 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3150106311
  • ISBN-13: 978-3150106310
  • Größe und/oder Gewicht: 10,3 x 1,5 x 15,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 403.642 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Rezension

Der erotische, selbstbewusste Umgang miteinander, ihr unkonventionelles Auftreten und die vergnüglichen Angriffe auf das kleinbürgerliche Denken und den Nationalismus - das ist der Stoff dieses so erfolgreichen kleinen Büchleins, das seit seinem Erscheinen im Jahr 1912 zu einem Klassiker der Verliebten avancierte. Über allem schwebt die Lebensfreude und herrliche Leichtigkeit der beiden verliebten Großstädter Wolfgang und Claire, die für drei ganze Tage dem Alltag auf Schloss Rheinsberg entfliehen. Wie sie diese Tage genießen, wie sie über die Sehnsucht der Bürger spotten, nicht eine Minute Langeweile aufziehen sehen, faszinierte Generationen von Verliebten. Aber ihr Geplauder ist auch ein vieldeutiges Spiel um Glück, Sehnsucht und Erfüllung. Wohlwissend, dass Liebe nicht ein Leben lang so unbeschwert sein kann, lautet Wolfgangs Credo: "Glücklich sein, aber nie zufrieden."

Ulrike Krumbiegel spricht die Wortverdrehungen, die Haltung eines kleinen Kindes, sie kopiert Tiere als wäre ihr die Rolle der immer vor Einfällen sprudelnden Claire auf den Leib geschrieben. Gunter Schoß als Wölfchen fasziniert mit seinem Wechsel von väterlich-ironischen und frechen Passagen als idealer Dialogpartner. Die Stimme Kurt Böwes schließlich führt ruhig und weise erzählend durch diese erfrischende Inszenierung von Wortwitz, Rollenspiel und verrückten Plaudereien. Hörspiel mit Musik, Spieldauer: 58 Minuten, 1 CD. Mit Booklet. Produktion: Rundfunk der DDR 1985.

-- culture.text -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Klappentext

"Was in dem Buch da ist, das weiß ich schon. Eine bessere Zeit und meine ganze Jugend."
Tucholsky 1920 in der Vorrede zum 50. Tausend von "Rheinsberg"

"Für die Stunden des Lesens teilt sich das Versöhnliche und Harmonische der freundlichen Vorgänge dem Leser mit, der eigentlich nach nichts anderem verlangt, als an ihnen teilzuhaben, statt an den täglichen Katastrophen seiner engeren und weiteren Umwelt."
Günter Kunert über "Schloß Gripsholm" -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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Kundenrezensionen

4.2 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von weiser111 am 11. April 2008
Format: Taschenbuch
Das Abenteuer beginnt erst in dem Moment, als Claire und Wolfgang den D-Zug verlassen und in der Kleinbahn die letzten Kilometer zurücklegen. Den Reiseführer hat Wolfgang im D-Zug "vergessen", und dieser Geniestreich seines Unterbewussten ist bezeichnend für die ganze Geschichte: Es geht nicht um eine ambitionierte Bildungsreise ins geschichts- und bedeutungsschwangere Rheinsberg, sondern um den unbeschwerten Ausflug eines Studentenpärchens mitten hinein in eine unzeitgemäße Idylle. Bezeichnenderweise müssen sie beim Umsteigen in Löwenberg durch einen Tunnel, und die Kleinbahn, die sie erwartet, steht da "wie aus Holz gefügt, steif und verspielt". Anders gesagt: Man pfeift auf die Wirklichkeit und reist ins ironisch blinzelnde Märchenland, wenigstens für drei Tage. Ein souveränes Spiel mit dem doppelten Boden, das auch vor der Sprache nicht Halt macht: Der romantische Mond darf nächtens durch die Bäume gespenstern, und dass das Liebespärchen sich hier seine Wirklichkeit inszeniert, lässt schon der Erzähler durchblicken, wenn er in den laufenden Text richtiggehende Regieanweisungen einfügt in die Dialoge.
Merke: So liebenswürdig kann Preußen anno 1912 sein, wenn man es liebenswürdig haben will!

Wolfgang und Claire sind alles andere als repräsentativ für die studierende Jugend ihrer Zeit, schlitzohrig nehmen sie allzu Sittenstrenges mit unschuldigem Blick auf die Schippe, demonstrativ verliebt sind sie und dem standesgemäßen Anschmachten von ferne abhold wie nur was (1912 tat man "so etwas" nicht!) -- sie genießen die Gegenwart, und nicht umsonst endet ihr Ausflug ausgiebig mit unbeschwertem nächtlichem Walzertanzen auf der Wiese.
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Format: Gebundene Ausgabe
Eine kleine Geschichte der Liebe, fabelhaft umgesetzt!

Claire und Wolfgang (auch "Wölfchen" genannt), sind die zwei Hauptakteure in diesem Buch. Das Liebespaar entschließt sich zu einem kurz Trip in die kleine, beschauliche Stadt, nahe Berlin, namens Rheinsberg um endlich mal dem Großstadttrubel zu entfliehen. Sie besichtigen ein Schloss, machen eine kleine Bootstour, gehen viel spazieren und gut essen.....

Hier mag manch einer sagen: "und nun?". Tja, wer eine komplizierte, von Intrigen durchdrungene und anspruchsvolle Liebesstory erwartet ist hier leider etwas fehl am Platz. Doch was macht dieses Buch aus? - es ist ganz einfach - Die Art wie Tucholsky diesen kurz-Trip beschreibt, wie er ihn textlich in Szene setzt, mit einem gewissen Witz, ist unvergleichlich. Vor allem die Dialoge zwischen Claire und "Wölfchen" sind, durch den Sprachfehler von Claire, ein Genuss und ein jeder der in einer ähnlich verliebten Lage ist, spürt dieses Gefühl von Verbundenheit und Vertrautheit.

Kurt Tucholsky ist mit diesem Buch wirklich ein weiteres Meisterwerk gelungen, das einzig allein durch die Kürze dieser Geschichte etwas getrübt wird. Man möchte am liebsten mehr lesen über dieses ungleich-gleiche Paar, doch bevor man richtig in diesem Buch angelangt ist, ist es auch schon wieder vorbei. Dafür der eine Stern Abzug.

Ansonsten ist dieses Buch eine absolute Pflichtlektüre, und das nicht nur für verliebte! Definitive Kaufempfehlung! ;)
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von HansBlog.de am 28. September 2009
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Nette, leichte, klitzekurze Sommerkomödie, die jedoch durch suboptimale Sprachspiele nervt; da tischt Tucholsky in Schloss Gripsholm. Eine Sommergeschichte weit bessere Sprachkaspereien auf. Die schwül erotischen Anspielungen wirken auf Dauer drückend. Auch hier gewinnt "Gripsholm".

Zur Reclam-Ausgabe:

Die "editorische Notiz" nennt gegenüber der Erstausgabe korrigierte Druckfehler. Man staunt, wie schlampig das Original erschien. Angesichts des sprachverspielten und respektlosen Texts frage ich mich jedoch, ob "Wirtshauspuplikum" tatsächlich einen Tippfehler dokumentiert.

Viereinhalb Seiten "Anmerkungen" erklären Fremdwörter und historische Anspielungen. Freilich hätte ich die Anmerkungen gern direkt unterm Text gehabt. Außerdem gibt es ein munteres Gedicht Tucholskys über sein "Rheinsberg".

Die drei Seiten Nachbemerkungen von Wiglaf Droste könnten auch "Tucholsky und die Frauen" heißen. Es geht aber vor allem um Else Weil, das lebende Vorbild der "Rheinsberg"-Hauptakteurin "Claire". Wer durch die "Rheinsberg"-Geschichte vielleicht in erhitzte Sommerstimmung geriet, wird hier durch die historischen Tatsachen wieder ernüchtert.

Die 1967er-Verfilmung Rheinsberg mit Cornelia Froboess und Christian Wolff lässt einiges weg (Wortspiele, Ruderausflug, schwüle Andeutungen), erfindet andererseits längere Episoden (das Kennenlernen in Berlin) dazu. Im Vergleich zur Tucholsky-Verfilmung Schloss Gripsholm erheitert der "Rheinsberg"-Film aber durchaus, vor allem wegen der weniger dümmlichen Cornelia Froboess.
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9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von beauchampday am 18. Juli 2005
Format: Audio CD
Kurt Tucholskys „Rheinsberg" ist wahrscheinlich der Inbegriff des romantischen Romans: Claire und Wolfgang verlassen für drei Tage das tobende Berlin, um sich ein wenig im Umland zu erholen. Angekommen in Rheinsberg, bemerken sie, wie alles viel langsamer läuft als in Berlin. Hier tobt nichts so wie in der Großstadt. Sie haben viel Zeit für sich, ihren Neckereien nachzugehen und ganz für sich selbst da zu sein, bevor sie dann zurück ins heimatliche Berlin reisen.
Die Geschichte an sich ist eher unspektakulär, manch einer würde sagen langweilig. Hier beweist sich wirklich, daß das Hörbuch von seinen Sprechern lebt: Denn Ulrike Krumbiegel als ewig kindliche, verspielte und kecke Claire und Gunter Schoß als Wolfgang, der sich an der jüngeren Frau und ihren Spielereien erfreut, ergeben ein wirklich wunderbares Paar. Und da geschieht es schon ein Mal, daß man auf die eine oder andere Stimmimitation von Claire laut loslacht. Amüsant zu beonachten ist auch, wie die beiden völlig in ihrer Liebe aufgehen. Wenn z.B. Lissy Aachner auftaucht und ihnen von den großen Forschungsdurchbrüchen ihrer Zeit erzählt, berührt sie das weniger als gemeinsam durch die Nacht zu ziehen und bei anderen Leuten ins Fenster zu schauen. Sie scheinen nur für sich selbst da zu sein. Und das genügt ihnen ganz und gar.
Das ganze Hörspiel bekommt vor allem durch den Erzähler Kurt Böwe etwas märchenhaftes, etwas unwirkliches. Und gerade dieses Unwirkliche ist vielleicht das Besondere an der ganzen Geschichte. Diese Unwirklichkeit beweißt vielleicht, daß die Liebe in Zeiten der Schnellebigkeit, wie das Berlin im frühen 20. Jahrhundert, keine Beständigkeit hat.
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