Pressestimmen
(...) Sein mit viel Fleiß zusammengetragenes Gebrauchslexikon für ganz Rheinhessen - also die Region zwischen Mainz, Worms, Alzey und Bingen erhebt auch nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. Obgleich Keil etwa mit dem Begriff Wudze-I-Mäil für E-Mails mit obszönen oder pornographischen Inhalten schon Inhalten schon auf die aktuellsten Mundartschöpfungen eingegangen ist. (...) Schließlich lässt sich lange drüber babbele oder besser gesagt dischbediere (wie so oft in Rheinhessen gehen beide Ausdrücke auf das Französische zurück), ob der hochdeutsche Eimer im Land der 1000 Hügel jetzt eher Aamer, Äämer oder Oomer heißt. Was nicht nur Roigeruddschde interessieren dürfte, wie Neubürger von Einheimischen vielerorts genannt werden. (...) Ausdrücklich verweist Keil darauf, dass sein neben Übersetzungshilfen auch einige wichtige grammatische Besonderheiten aufzeigendes Nachschlagewerk aber sogar für waschechte Rhoihesse ein Gewinn sei. Wem die 19,90 Euro dafür zu viel sind, ist wohl ein arger Knauser , der wu uff soim Zaschder hocke dut . (Markus Schug, in: FAZ, 25.09.09)
Selbst wer mit "Rhoihessisch" als erster Fremdsprache aufgewachsen ist und glaubt, Land, Leute und jeden Laberhannes zu kennen, wird mit Spaß in diesem Buch blättern. Auch wenn vieles zum Wortschatz eines waschechten Rheinhessen gehören - gelesen lassen sie einen schmunzeln. (…) Neben Rheinhessisch-Deutsch und Deutsch-Rheinhessen findet sich in dem Lexikon eine Einleitung des Autors, zu der eine amüsant zu lesende Einführung in die rheinhessische Grammatik gehört. (AZ (18.08.09) von Eva Fauth)
Ich empfehle daher ein Buch, das man am besten gemeinsam liest: Rheinhessisches Mundart-Lexikon Rheinhessisch-Deutsch, Deutsch-Rheinhessisch heißt das Werk von Hartmut Keil. Es taugt dazu, die langen Sonnentage im Süden mit Kurzweil zu versüßen. (...) Das Wörterbuch reizt förmlich zum fröhlichen Frage-Antwort-Spiel und es hat alles, was ein gutes Buch braucht, mit seinem Erlebnis- und Lachfaktor. Und lernen kann man auch etwas, dank der Einführung in Sprachhistorie und Grammatik. (...) In diesem Sinne: Dun se des Buch lese, es dud sich lohne. (Mainzer Rheinzeitung (09.07.09) von Bardo Faust)
Kurzbeschreibung
Wissen Sie, was ein Äschegrädzje ist? Oder eine Baddschkabb, ein Ebbededzje, Deedz, Dollbohrer, eine Dunsel, ein Fuggemacher, Griewehals, Heggebankert, Hoschbes, Huschde-Gudzje, Huwwel, Kabbes, Kadzuff, Monder, Olwer, Piffsche, Schwolleschee, Zwoggel ... Oder wie man sich fühlt, wenn man dormelisch oder figgerisch ist?
Natürlich ist das Rheinhessische Mundart-Lexikon einerseits eine Übersetzungshilfe für alle Neu-Rheinhessen, aber es ist auch ein wichtiges Nachschlagewerk für alle Rhoihesse: Und weil die rheinhessische Mundart so mannigfaltig und von Ort zu Ort so verschieden ist, können selbst waschechte Rheinhesse in diesem Lexikon noch unbekannte Wendungen finden. Und wer nicht aufpasst, hat sich blitzschnell festgelesen, denn Hartmut Keil ist mit seinem Rheinhessischen Mundart-Lexikon (mit den Abteilungen Rheinhessisch-Deutsch und Deutsch-Rheinhessisch!) ein sehr unterhaltsames Buch gelungen, in dem man auch einiges über die Geschichte Rheinhessens erfährt. Ganz besonders viel kann man aber über die Mentalität und das Wesen derjenigen Menschen lernen, die Rhoihessisch sprechen oder besser: babbele.