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Rheingold

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Produktinformation

  • Audio CD (27. Januar 2005)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Polydor (Universal Music)
  • ASIN: B00069W5IA
  • Weitere Ausgaben: Vinyl
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 5.346 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Rein
2. Fluss
3. Graffitis
4. Himmelgeist
5. Dreiklangsdimensionen
6. Pirata
7. International
8. Rendezvous
9. Rheingold extra
10. 'Raus
11. River (Englische Version)
12. Triad dimensions (Englische Version)
13. Rheingold (Single)
14. Staiger Walzer (Single B-Seite)
15. Dreiklangsdimensionen (Single)

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Kundenrezensionen

4.4 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Genderatus am 23. November 2005
Format: Audio CD
Eigentlich kann man dieses Album gar nicht hoch genug würdigen. Als 'Missing Link' zwischen "Neu!" und "Neuer Deutscher Welle"-Schlager wird sein Einfluss leider viel zu oft unterschätzt.
Das Debütalbum von Rheingold steht natürlich im Erbe von "Neu!" und "Kraftwerk". Der einleitende Song "Rein" führt uns zunächst auf die Spur von Klaus Dinger und Michael Rother (NEU!). Eine Reminiszens an die großen Erneuerer aus Düsseldorf. Genauso wie "Kraftwerk". Deren Kompositonsweise und Gesangsstil Bodo Staiger (er allein war RHEINGOLD!!!) in Titeln wie "International" und natürlich "Dreiklangsdimensionen" variiert. Dass hier nicht kopiert wird, sondern die Musik als Tradition verstanden werden darf - ja muss - liegt eben auch an der Düsseldorfer Herkunft von Rheingold.
Und überhaupt "Dreiklangsdimensionen": Dieser Floorfiller von 1980! Im Kern vergleichbar mit "Die Roboter" von "Kraftwerk", jedoch mit der Gitarre als Basis. So genial kann Tanzmusik sein!!
Doch Rheingold spielt nicht nur mit Traditionen, sondern setzt gleichfalls selbst Maßstäbe für kommende Generationen an Musikern. "Pirata" nimmt den Sequenzerbeat von "Fred vom Jupiter" vorweg und die Gitarre von "International" und "Fluß" wird fester Bestandteil aller kommenden Songs von "Jocachim Witt" aus der NDW-Epoche.
Und auch textlich - die Texte stammen übrigens alle von Lothar Manteuffel - weist die Nadel in Richtung Zukunft:
"Wir bauen auf Platinen und wir denken digital.
Töne fliegen wie ein Strom den Fluß hinauf.
Ströme steuern diesen neuen Tonverlauf". (Aus "Fluß")
Richtungsweisend! Bedenkt man, dass Digitalaufnahmen damals noch saumäßig teuer und daher selten waren.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von JayJayJay am 9. Juni 2010
Format: Audio CD
Mit der Neuen Deutschen Welle hat die Scheibe meines Erachtens wenig zu tun! Das ganze klingt eher wie ein Nachhall der großen, durch Electronic geprägten Krautrockjahre der 70er. Man hört Verweise auf CLUSTER und HARMONA ebenso heraus, wie soundtechnische Anspielungen auf NEU! und LA DÜSSELDORF, um nur einige zu nennen. Dabei ist die Musik sehr minimalistisch produziert. Synthetische Drums begleiten konsequent ein durchweg steriles und mitunter auch monotones Album, das ohne echten Höhepunkt auskommt aber mit den altbekannten "Fluss" und "Dreiklangsdimensionen" immerhin zwei eingängige Ohrwürmer zu bieten hat. Die Gitarre rumpelt dabei weitgehend reduziert durch die einzelnen Lieder, was das ganze allerdings keineswegs uninteressant macht. Im Gegenteil. Die gesamte Produktion ist in sich einfach stimmig.
Aber vorsicht: Wer eingängige Songs erwartet, kann auch hier bitter enttäuscht werden! Wie so vieles aus dem Krautrockkatalog, befriedigt auch RHEINGOLD nur bedingt traditionelle Hörgewohnheiten. Wer (noch) keinen Draht zu solchen Spielereien hat, sollte entweder von vornherein die Finger davon lassen oder sich beim Reinhören ausgiebig Zeit nehmen. Wem es gelingt, sich zu öffnen, wird reich belohnt.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von James T. Kirk am 31. Januar 2005
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Zeit wurde es auch, dass dieses Vorzeigewerk des gepflegten Deutschrocks endlich zu einem erschwinglichen Preis auf den Markt gekommen ist.
"Rheingold" wurden zwar mit der NDW nach oben gespült, hatten aber im eigentlichen Sinn nichts damit zu tun.
Vielmehr pflegte man auf dem Erstlingswerk eine federleichte Fortführung des Düsseldorfer Elektroniksounds im Stile von "La Düsseldorf", Michael Rother und "Neu".
"Rheingold" schafften es zumindest auf diesem Album eine bunte Lockerheit rüber zu bringen, ohne sich in Peinlichkeiten zu verlieren, wie leider viele andere deutsche Bands aus dieser Zeit.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Hans-Joachim Schultz am 24. November 2005
Format: Audio CD
Rheingold...ein vorbelasteter Name durch Wagner und einen Sonderzug hat in Wirklichkeit nichts mit der federhaften Leichtigkeit dieser Düsseldorfer Avantgarderockgruppe zu tun. Gerade die instrumentalen Stücke schwingen sich, wie z.B. "Himmelgeist", getragen von einem melodiösen Gitarrensound leicht wie eine Feder durch den Gehörgang. Das wohl bekannteste Stück, "Dreiklangdimensionen", groovt auch heute noch richtig gut und wurde in mehreren durch die Bank empfehlenswerten Remixen dem jeweils aktuellen Sound angepasst. Bis auf einige Textpassagen, "Graffittis" ist hier als, Beispiel zu nennen, darf man die Platte als unumwunden gelungenes Beispiel einer Fortführung des Avantgarderocksounds sehen der mit den frühen Kraftwerk, Neu! und LaDüsseldorf begann.
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Von marcolino1107 TOP 1000 REZENSENT am 2. Februar 2015
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
"Rheingold" waren eine der unterschätztesten Formationen der 80ziger. Musikalisch wurden sie zwar der "Neuen Deutschen Welle" zugeordnet, faktisch waren sie aber eher eine späte "Krautrock"- Formation die musikalisch dem Elektropop und Bands wie "Kraftwerk", "Neu" oder "La Düsseldorf" nahe stand. Genaugenommen bestand "Rheingold" eigentlich nur aus Mastermind Bodo Staiger.
Ich denke wenn man "Rheingold" stilistisch richtig einordnen möchte, sollte man sie als "Zwitter" zwischen Elektropop und NDW sehen. "Dreiklangsdimensionen" war 1981 der erste Song der die Charts erreichte und der "Neuen Deutschen Welle" zugeordnet wurde, obwohl "Rheingold" eigentlich von dieser "Welle" weggespült wurde und in deren Sog unterging. Diese Art von Musik war Anfang der 80ziger einfach zu anspruchsvoll, hatte zu wenig Spaß- und Partypotential um sich gegen die starke Konkurrenz dieser einschlägigen Retortenbands durchzusetzen.
Aus heutiger Sicht haben "Rheingold" aber sehr nachhaltige und qualitativ hochwertige Musik geschaffen, die leider völlig unterschätz und auch unterbewertet wurde.
"Rheingold" haben mit ihrem gleichnamigen Album einen Klassiker der deutschen Musikgeschichte geschaffen der leider viel zu wenig Beachtung und Würdigung erfahren durfte.
Anspieltipps? Hört euch einfach das ganze Album an, ich finde es in seiner Gesamtheit einfach unheimlich beeindruckend!
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