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Revolverherz: Roman
 
 
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Revolverherz: Roman [Taschenbuch]

Simone Buchholz
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 272 Seiten
  • Verlag: Droemer; Auflage: 1 (12. April 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426198134
  • ISBN-13: 978-3426198131
  • Originaltitel: Revolverherz
  • Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 12,6 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 452.019 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Simone Buchholz
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Produktbeschreibungen

kulturnews.de

Die toughe Staatsanwältin Chastity Riley hätte sich nie träumen lassen, dass sie mal kotzend vor einer Leiche steht. Doch die Mordserie auf dem Hamburger Kiez ist nicht ohne: Eine Nachtclubtänzerin nach der anderen wird skalpiert. Das Debüt von Simone Buchholz strotzt vor Liebeserklärungen an die Reeperbahn. Obwohl ihr Krimi drive hat, schießt sie in der Zeichnung ihrer Figuren und des Milieus manchmal übers Ziel hinaus. Aber trotz der bei Chandler abgekupferten Coolness ist sie eine Autorin, die man im Auge behalten sollte. (bl)

Kurzbeschreibung

Eine Mordserie mit bizarr entstellten Opfern. Ratlose Ermittler in der großen, bösen Stadt. Und mitten im blutigen Geschehen eine Welt voller Wärme und Herz, die man nicht mehr verlassen möchte ... Es ist Frühjahr in Hamburg. An einem nebligen Morgen wird im Hafen eine tote junge Frau gefunden. Nackt und mit einer hellblauen Perücke auf dem Kopf. Sie war Tänzerin in einem Stripschuppen auf dem Kiez. Genau wie das nächste Opfer, das man finden wird, und das danach ... Die zuständige Staatsanwältin für den Fall ist Chastity Riley, Tochter einer Sekretärin und eines amerikanischen Offiziers. Eine harte und zugleich zarte Frau, eine verkappte Romantikerin mit Dauerkarte für die Spiele des FC St. Pauli, die zu viel trinkt und sich keine Gefühle zugesteht. Chas taucht ein ins Hamburger Rotlichtmilieu, gemeinsam mit den Kommissaren Faller und Calabretta und dem ehemaligen Einbrecherkönig Klatsche, der ihr längst schon mehr ist als ein Freund. Die vier waten durch einen Sumpf aus Morden, Einsamkeit und gebrochenen Herzen – und am Ende sieht es für einen von ihnen verdammt schlecht aus.

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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von mulle100
Format:Taschenbuch
..oder umgekehrt? Bin mir da nicht so sicher. Der Ton macht auf jeden Fall dieses Buch! Ich bin weder ein außerordentlicher Krimi- noch St.Pauli-Fan, aber ich habe Revolverherz geliebt und empfehle es fischfrikadellenwarm allen, die Lust auf die charmanteste Lektüre aller Zeiten haben.
Unmöglich, die Feinheiten des Buches zu umschreiben, die fabelhafte Gedanken- und Sprachwelt, die so viel Spaß macht, daß ich laut lachen und am Ende ein Tränchen verdrücken musste (und gerne die neue beste Freundin der Staatsanwältin wäre!). Zugegeben, man sollte mit Hamburg schon etwas anfangen können. Aber wer kann das nicht. Und man sollte es mögen, in das Leben der (auch für Jungs interessanten!) Ich-Erzählerin Chastity einzutauchen, die sicherlich nie Mondscheintarif gelesen hat. Und ich mag das alles sehr. Im Gegensatz zu Büchern wie beispielsweise Mondscheintarif. Kaufen und verschenken, bitte!
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Nein!! Oder doch?! 22. März 2012
Format:Taschenbuch
Meine erste Reaktion: Bloß nicht! Eine Ich-Erzählerin ... Im Präsens (auch das noch!). Na gut. Lese ich mal weiter, weil ich heute nicht mehr für Ersatz sorgen kann. Ein paar Seiten und ein paar Minuten später: Huch! Das hat ja doch seinen gewissen, unverwechselbaren Charme. Richtig fetzig und auf eine unbemühte Art leicht. Schön! Weiter im Text.

Zum Glück habe ich den Schmöker nicht in die Ecke gefeuert! Auch wenn, da ist was dran, ein Krimi sich in der Regel anders liest. Ein bisschen hat Revolverherz etwas von Wolf Haas` abgedrehten Brenner-Fällen. Allerdings auf Norddeutsch getrimmt. Und intimer. Persönlicher. Auf jeden Fall liebenswürdig schräg, selbst wenn auch für meinen Geschmack die gute Chastity etwas zu häufig von Schwindelanfällen auf die Bretter geschickt wird.

Nur zwei Highlights: Auf der Seite 158 wird ein Tagesausflug in 13 Zeilen (!) im Schnelldurchlauf und doch intensiv, weil auf das, worauf es ankommt reduziert, rekapituliert. Das hat literarische Klasse wie einiges andere auch. Vor allem, zweites Beispiel (49 ff.), das hingegurkte, bis zur achtundachtzigsten Minute ganz normal schlechte Null zu Null der Regionalligakicker. Zum Schießen! Und zum Vorlesen ist dieser Sankt-Pauli-Krimi auch bestens geeignet. Das hat mit dem ganz eigenen, kurzen und knackigen Sprachrythmus zu tun.

Mein Fazit: Simone Buchholz beherrscht ihr lustvoll zelebriertes Handwerk. Und ich bleibe am Ball! Auch wenn mein Herz ganz eindeutig nicht für die Elf vom Millerntor, sondern für den HSV schlägt. Leicht hat man es so oder so nicht ...
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Format:Taschenbuch
Chastity Riley ist Staatsanwältin, und zwar eine der unkonventionellen Art. Sie hasst ihr Büro, liebt es, im St.-Pauli-Fanblock zu stehen, trinkt gern mal einen über den Durst, hat einen empfindlichen Magen, einen ebensolchen Kreislauf, vergnügt sich mit einem 15 Jahre jüngeren Nachbarn, und überhaupt kommt nichts auf der Welt an ihren heiß geliebten Kiez heran.
Als am Hafen eine skalpierte Frau gefunden wird, beginnen für sie und ihre Kollegen einige aufregende Tage, denn der Täter scheint sich nicht mit einem Opfer zufrieden zu geben.

Simone Buchholz hat sich eine Menge Mühe gegeben, unverwechselbare, originelle Charaktere zu erschaffen. Allen voran die äußerst menschliche und damit auch sympathische Staatsanwältin, aber auch viele Nebenfiguren sind genauso "hart aber herzlich" geraten, wie man sich als Außenstehender St. Pauli eben vorstellt. Die Autorin lebt als Zugezogene selbst in Hamburg und muss die Stadt und ihre Einwohner eindringlich lieben gelernt haben, anders ist es kaum zu erklären, wie leicht es ihr fällt, dem Leser diese Zuneigung aufzuzeigen.
Umso größer wirkt die Diskrepanz zwischen den Figuren, die einem schnell ans Herz wachsen, und der schluderigen, phanatasielosen Krimihandlung. Selten war ein Täter so einfach und schnell zu erraten wie hier, die Mordfälle dienen scheinbar einzig als Aufhänger. Ein wenig mehr Aufwand hätte in dieser Hinsicht nicht geschadet und der Autorin sicher auch nicht zu viel abverlangt.
"Revolverherz" lässt zwar einiges Steigerungspotenzial durchblicken, ist für jeden Hamburg-Fan aber dennoch unbedingtes Pflichtprogramm.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Einfach? Schlecht!
Dieser Roman ist kein "Krimi", kein "Szeneroman" (den ich mir als Hamburger erhofft hatte), er ist nicht einmal ein Roman, die Seitenlänge eines Buches indiziert das nicht... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Oktober 2008 von Dirk Vollertsen
Hamburger Tristesse, Hamburger Flair
Wer (noch) kein Hamburg-Fan ist, hat die Chance dazu, es mit diesem Buch zu werden. Kaum zu glauben, daß das tatsächlich ein Roman-Erstling ist - da kann ich nur sagen:... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. September 2008 von Dancer
Gutes Kiezbuch
Auf jeden Fall kennt sich die Dame auf St.Pauli aus. Der Krimiplot ist so etwas dürr, aber die Figuren, die Geschichte und das Umfeld machen Lust auf einen zweiten Roman. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. August 2008 von Laurel
Ein Krimi für Krimiskeptiker
Ich habe ein gespaltenes Verhältnis zu Krimis: So sehr ich gute Unterhaltung schätze, so sehr quält mich das mangelnde Sprachbewusstsein gängiger... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. August 2008 von Verena Hagedorn
Unerträglich
Die selbstverliebte, anbiedernde Sprache dieses Buches ist kaum zu ertragen. Zwischen "Bombentypen", "Kiezlegenden" und Männern, die "Klatsche" heißen, scheint sich eine... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. August 2008 von Carsten Fritz
Zwischen Rotlicht und Blaulicht
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Veröffentlicht am 24. Juli 2008 von Regina Berger
Lesevergnügen der Extraklasse
Nicht nur für Hamburger oder Hamburg-Fans (und wer ist das nicht...) bietet dieser mit viel Lokalkolorit ausgestattete Krimi ein tolles Lesevergnügen! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Juni 2008 von B. Schulte
Pauliiiiiiiiiiiiiiii
Um 21.00 die erste Seite um 24.00 die letzte. GRANDIOS!! Eine unglaublich reiche und dabei unumwunden echte Sprache, lakonisch, herzlich, pur. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. April 2008 von Stimmengeber
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