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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
pour some zucker on me,
Von
Rezension bezieht sich auf: Revolve (Audio CD)
Nach über 10 Jahren Funkstille sind Danger Danger tatsächlich wieder mit einem neuen Album am Start. Obendrein noch im (Fast-)Original-Lineup, nur Gitarrenhexer Andy Timmons fehlt. Aber Ersatzmann Rob Marcello füllt diese Lücke mit Leichtigkeit. Viel wichtiger ist aber das man Paul Laine wieder durch Charismabolzen Ted Poley ausgetauscht hat, dessen unverwechselbare Stimme auf den Frühwerken der Band erst das nötige Profil verpasst hat. Nichts gegen Paul, der Mann ist einer von den Guten, aber Ted ist nunmal Ted.Das Cover der Scheibe wirkt düster und passt eigentlich hervorragend zu dem diesjährigen verregneten Sommer, aber die Musik...ja, Revolve" ist ein zuckersüßes, leichtfüßiges und fröhliches Sommeralbum der alten Schule. Jedoch mit einem Sound der nicht angestaubt sondern zeitlos klingt. Die Band hat sich auf ihre Stärken besonnen und verwursten Def Leppard, Poison, Kiss und diverses AOR-Allerlei zu dem klassischen Danger Danger Poprock den man liebt oder hasst. Ich trau mich wetten das der missmutige deutsche Sauertopf von soviel Gute-Laune Musik einfach nur angewidert sein wird und Revolve" als schmalziges, aufgeblasenes Bubblegumrockscheibchen abtun wird. Und dieser Fakt wird den Fans sogar noch Freude bereiten, denn Revolve" stellt damit eine tolle Alternative zu der aufgesetzten und wichtigtuerischen Rock- und Metalszene in Europa dar. Während es in der gitarrenorientierten Rockmusik mittlerweile Usus ist das jeder gerade mal vom Baum runtergekletterte Halbaffe meint seinen Gedankenmüll in sozialkritische Polittexte zu packen, da fahren Bruno, Steve, Ted und Rob mit Links einen musikalischen Themenabend auf, der einem mal wieder die sonnige Leichtigkeit des Daseins vorführt. Flockige Mitsinglieder wie der Opener oder F.U.$" wechseln sich ab mit prickelnden aber lockeren Balladen. Hervorzuheben das ausgesprochen einvernehmende Rocket To Your Heart", das alles auffährt was Danger Danger ausmacht. Einziger Wermutstropfen ist das selten alberne Babygebrabbel in Killin´ Love", was den ansonsten sehr guten Song regelrecht versaut. Revolve" bietet dem Hörer Stadionrock, welcher abseits von Bon Jovi oder Bryan Adams längst schon nicht mehr in den Stadien stattfindet. Kurz und knapp, von den 80er Jahren inspirierter Partyrock, den man bei Autofahren, beim Staubsaugen oder beim Geschlechtsverkehrt hören möchte. Sollen die anderen doch jammern, Danger Danger haben mit diesem Album einfach alles richtig gemacht. Dafür ein herzliches Welcome Back und lasst euch bitte mal mit einer kleinen Clubtour blicken. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Hammerscheibe,
Von Metaljunkie (Düren) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Revolve (Audio CD)
Ich bin wirklich nicht schnell mit 5 Sternen, aber dieses Album hat mich wirklich umgehauen. Das ist für mich das Beste, was ich in den letzten Jahren im Bereich Rock gehört habe. Kein einziger Ausfall, viele sehr starke Stücke dabei. Meines Erachtens werden selbst die früheren Alben-beileibe nicht schlecht- in den Schatten gestellt. Meine Vorredner haben mit ihren Bewertungen nicht übertrieben. Klare Kaufempfehlung. Hört Euch nur mal That's What I'M Talking About an; einfach geil!! Wer dann noch nicht überzeugt ist, dem ist nicht mehr zu helfen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Comeback mit einem Knall - Danger Danger servieren besten Melodicrock!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Revolve (Audio CD)
Es es doch schön, wenn es alte Bands immer mal wieder unter Beweis stellen, dass sie es immer noch drauf haben, dass sie immer noch hochwertigen Melodicrock abliefern können und dabei den eigenen Stil nicht verraten. Danger Dangers Revolve aus dem letzten Jahr stellt eindeutig unter Beweis, dass man den Balanceakt zwischen nostalgischer Wehmut und aktuellem Sound problemlos meistern kann.Danger Danger gründete sich 1987 und zählt (meines Erachtens - Debut ausgenommen) zu den leicht härteren Bands des Melodicrocksektors, wenngleich sie die Wurzel des Genres nie verlassen und neben dem kräftigen Sound stets tolle Melodien lieferten. Gerade Danger, Danger, Screw It, Return to the Great Gildersleeves und Cockroach gelten sicher als Glanzpunkte des Genres. Nach einigen rechtlichen Streitigkeiten mit Sony und Frontsängerwechseln, veröffentlicht die amerikanische Band schließlich 2009 ihr Album Revolve und das auch noch in Urbesetzung. That`s What I`m talking about: So muss ein Opener sein. Die kräftigen Gitarren und die Produktion machen deutlich: Danger Danger sind wieder da. Der Refrain wird sich dabei über Wochen in die Gehörgänge einnisten. Gänsehaut pur bei 3:08. Ein toller Song! Ghosts Of Love: Leider ist dieser Song etwas enttäuschend, denn da das Album so grandios anfängt, ist es etwas schade, dass man mit diesem Song einen etwas uninspirierten und dahinplätschernden Refrain liefert. Ein Totalausfall ist er dabei zwar nicht, aber gerade an dieser Stelle des Albums wäre ein weiterer Kracher gefragt gewesen. Killin' Love: Tolle Idee, den alten Vinylsound als Intro zu verwenden. Mittels solcher Stilmittel schaffen es Danger Danger auf diesem Album immer wieder wie angedeutet, Nostalgie mit Zukunftseuphorie zu verbinden. Auch, wenn das Tempo eher gemächlich ist, zieht das Album wieder an. Den Gipfel des Melodicrocks erreichen wir allerdings auch mit diesem Titel noch nicht... Hearts On The Highway: ...denn erst jetzt ist es soweit. Dieser Song hätte direkt nach dem Opener kommen müssen. Toller Refrain. Die kraftvolle Produktion veredelt diesen Song mit Ohrwurmcharakter zusätzlich. Fugitive: Die Akustikgitarre erinnert an den Überhit I still think about you. Hier zeigen D2, dass sie die Mischung zwischen Rockern und Balladen perfekt beherrschen. Der Song wirkt kein Stück fehlplaziert. Nicht schnulzig oder kitschig, einfach nur schön. Keep On Keepin' On: Genug mit Kerzenlicht. Dieser Midtemporocker macht einfach Spaß. Wieder gibt es einen Refrain, der mitgesungen werden will. Rocket To Your Heart: Allein der Beginn verursacht Gänsehaut. Ok, zugegeben, die lyrics sind schwer an der Schmalzgrenze, aber wie so oft muss man Danger Danger nicht ganz ernst nehmen. Im Gegenteil: Mir zaubert allein der Anfang ein breites Grinsen aufs Gesicht. Erneut wird man mit einem kräftigen und powergeladenem Refrain verwöhnt. Schlechte Laune - Fehlanzeige. FU$: Stadionrock allererster Güte. In den 80ern hätte man mit diesem Song ganze Arenen begeistert. Beautiful Regret: Danger Danger legen stellenweise etwas härter zu, beherrschen aber auch hier den Wechsel hinzu melodiösen Zwischentönen. Dennoch handelt es sich hier nicht um den besten Song der Scheibe. Never Give Up: Hier zieht man in Sachen Produktion nochmal alle Register. Keyboard, Gitarre und Syntheziser werden hier zu einem perfekten Zusammenspiel verbunden. Verträumt und, ja, einfach toll. Dirty Mind: Diese Bassgitarre. Hier werden wir perfekt aus dem Album geschmissen. Viel besser kann man eine Platte sicher nicht abschließen. Ein letztes Mal müssen die Boxen zeigen, was sie leisten können. Fazit: Fans dürften frohlocken, dass sie ihre Band einerseits in Uhrbesetzung wieder zu Gesicht bekommen. Andererseits dürfte sie noch mehr begeistern, dass Danger Danger ein tolles Album abliefern, das eine gute Mischung zwischen D2-typischen Stilelementen und neuen, nicht abgenutzt klingenden, Songs darstellt. Revolve heißt übersetzt drehen oder rotieren. Aus dieser Sicht eine sehr gelungene Namenwahl, denn das Album dürfte sicherlich bei alten Fans lange Zeit im Player rotieren. Andererseits werden auch neue Fans, die bisher von Danger Danger nichts gehört haben, mit dieser Scheibe glücklich werden. Dennoch sollte man wissen: Danger Danger sind eher was für den Fuß als fürs Herz. Desweitern steht revolve auch im übertragenden Sinne für sich erneuern und dieses darf man als Prämisse des Albums verstehen. Revolve zeigt eindrucksvoll, dass dieses Genre in keinster Weise angestaubt und altbacken ist, sondern, ganz im Gegenteil, eine Frische ausstrahlen kann, dass man so manchem Charttitel leicht das Fürchten lehren könnte. Ein wenig streifen D2 das harte 80er Korsett ab, aber sie verraten ihre Wurzeln nie. Fans von kompromisslosem AOR werden mit dem neuesten Werk der Jungs aus Queens einen großen Spaß haben. Das Feuer der Vorfreude auf die nächste Platte ist schon mal geschührt... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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