Cameron Carpenters "Revolutionary"-CD ist revolutionär und evolutionär zugleich:
Revolutionär nicht nur wegen Chopins "Revolutions-Etüde" am Anfang der CD, sondern vor allem wegen der revolutionären DSD(Direct Stream Digital)-Aufnahmetechnik von Sony und Philips. Das Ergebnis ist ein Frequenzbereich zwischen 0 Hz und 100 kHz, die Sampling-Frequenz liegt bei 2.8224 MHz und der Dynamik-Bereich ist größer als 120 db!
Diese Technik ist nicht nur revolutionär, sondern auch evolutionär, d.h. sie stellt eine Weiterentwicklung der bisherigen Stereo-Technik dar, wie man sie vor kurzem noch nicht für möglich gehalten hätte.
Wenn TELARC bei drei Titeln - u.a. bei Bachs Toccata und Fuge - hinzufügt: "World Premiere Recording", so ist das, gemessen am Höreindruck, geradezu bescheiden: Vergessen Sie alles, was Sie an bisheriger Aufnahmetechnik im Bereich Orgel kennen- und schätzengelernt haben! Sie werden - wie ich als Hobby-Tontechniker - vom Klangbild überwältigt sein - vorausgesetzt, Sie hören nicht über einen professionellen Kopfhörer - da ist der Klang etwas gewöhnungsbedürftig -, sondern vor allem über eine HiFi-Stereo-Anlage, die ihren Namen "High Fidelity" auch verdient. So bestand mein Abhör-Equipment aus einem Tascam RW-402 CD-Player, einem Mark Levinson 320 S Vorverstärker, 2 Tandberg Endstufen 3009 A, 2 Phonolog-Titan-Passiv-Lautsprechern mit einem Frequenzgang von 20 bis 20.000 Hz.
Fazit: Mir scheint, dass diese CD von Cameron Carpenter im Augenblick unübertroffen ist.
Ich freue mich jedenfalls riesig auf sein Live-Konzert Ende Mai in Nürnberg!