»Historische Dramatik komprimiert ... Dabei gelingt es den Autoren, nicht nur an der Oberfläche zu kratzen, sondern durchaus tiefer zu schürfen.«
Bayernkurier 25.07.2009»Das Spektrum reicht vom wirtschaftlichen Verfall des Landes bis zur Ausreisewelle, von Schalcks Geschäften bis zum Zwei-plus-Vier-Vertrag. Sorgfältig analysiert wird die Wende in der Wende: Die Oppositionsgruppen, die als Außenseiter galten, verschmolzen am 9. Oktober 1989 in Leipzig mit dem Volksprotest, um sich wenig später von diesem wieder zu isolieren. [...] So breit das Buch auch angelegt sein mag, der enge Zusammenhang zwischen dem 9. Oktober 1989 und dem 3. Oktober 1990 geht in der Fülle der Darstellung nicht unter.«
Leipziger Volkszeitung 28.08.2009»Renommierte Historiker und aktive Mitgestalter beschreiben das Schicksalsjahr der jüngeren Geschichte, berichten von den Bedingungen, die die friedliche Revolution ermöglichten, und von den Menschen, die sie machten.«
stern extra 21.09.2009»Diese Texte stellen eine Pioniertat dar, weil sie eine historische Tatsache deutlich machen, die auch 20 Jahre nach dem Fall der Mauer immer noch nicht zum Allgemeingut der deutschen Geschichtsschreibung gehört. Ohne die friedliche Revolution in Ostdeutschland hätte es keine Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten gegeben.«
kulturbuchtipps.de 21.09.2009»Zu den besseren Publikationen, die des Mauerfalls gedenken, gehört der Sammelband ›Revolution und Vereinigung‹. [...] Nicht nur, was sich in der DDR damals zutrug, wird beleuchtet, sondern auch, wie die Bundesrepublik und andere Länder reagierten. [...] In seiner Einleitung fasst der Herausgeber Klaus-Dietmar Henke prägnant zusammen, welche Umstände dazu führten, dass das SED-Regime das Zeitliche segnete.«
Süddeutsche Zeitung 02.10.2009»Aus den darstellerischen Nöten einer Gesamtgeschichte der Jahre 1989/90 hat der in Dresden lehrende Zeithistoriker Klaus-Dietmar Henke immerhin die seltene Tugend eines gelungenen Sammelbandes gemacht. Das von ihm herausgegebene dicke Kompendium lässt kaum eine Frage unbeantwortet: vom ökonomischen Desaster bis zur Treuhand, von der Rolle der Kirchen bis zu den Oppositionsgruppen, von der Fluchtbewegung bis zu den außenpolitischen Verwicklungen.«
Die Zeit 01.10.2009»Der Herausgeber des exzellenten Sammelbandes, der sich im ersten Teil der Krise und dem Aufbruch in der DDR, im zweiten Teil den Reaktionen der Bundesrepublik und der Mächte in allen Facetten widmet, spricht vom ›wunderbaren Jahr, in dem die Realität die Phantasie überholte‹. Die zentrale Botschaft der Beiträge von mehr als 30 Autoren lautet, ›keine Wiedervereinigung ohne eine demokratische DDR, keine demokratische DDR ohne den ostdeutschen Volksprotest‹.«
Frankfurter Allgemeine Zeitung 02.10.2009»Interessante neue Facetten der Abläufe, Hintergründe und Auswirkungen des Epochenjahres werden mitgeteilt.«
arte.tv/de 07.10.2009»Der Band bezieht auch internationale Aspekte ein. Er liefert, was viele Wende-Bücher vermissen lassen: gründlich recherchierte Rundumsicht.«
Sächsische Zeitung 02.10.2009»Wenn nun das 20-jährige Jubiläum der friedlichen Revolution in der DDR begangen wird, wird wieder viel von der ›Wende‹ die Rede sein - einem Begriff also, den Egon Krenz einst verwendete und der mehr verschleiern und relativieren sollte, als dass er die aufregenden Wochen des Herbstes 1989 auf den Punkt bringt. In einem brillanten Essay weist der Theologe und Philosoph Richard Schröder darauf hin. ›Die unnormale Normalität der DDR‹ schildert Schröder zu Beginn des Buches [...] widmet sich Merkwürdigkeiten und nachträglichen Relativierungen der DDR. Etwas mit seiner Kritik an dem Hinweis auf ›menschliche Wärme‹. Mangel mache eben erfinderisch und zuweilen solidarisch.«
Welt online 19.10.2009»Die beste deutsche Revolution. Klaus-Dietmar Henke hat einen interessanten Sammelband zur Geschichte der Umbrüche von 1989/90 in der DDR herausgegeben [...] trägt ganz wesentlich dazu bei, die Kenntnisse über den Ablauf der revolutionären Ereignisse von 1989/190, über deren tiefere Ursachen und deren Folgen zu vertiefen.«
Junge Freiheit 16.10.2009»In der ausgewogenen, sowohl die Verdienste als auch die Probleme der deutschen Wiedervereinigungspolitik in den Blick nehmenden Darstellung liegt ein wesentlicher Vorzug des Buches.«
sehpunkte.de 20.10.2009»Protest mit eigener Dynamik [...] ein breit angelegtes Bild - und eine umfangreiche, lesenswerte Aufsatzsammlung anlässlich des 20. Jahrestags.«
ver.di News 17.10.2009»[...] thematisch ungemein klug ausgewählte Einzelbeiträge [...], die zwar jeweils breit ansetzen, sich aber dennoch inhaltlich kaum überlappen [...] ein Kompendium - wenn nicht fast schon ein Handbuch - der politischen Wende in Ostdeutschland [...] eine für Kenner wie Interesssierte gleichermaßen anregende und kurweiligePublikation.«
Zeitschrift für Politik und Wissenschaft 22.10.2009»Die Stärke dieses Buches ist die Tatsache, dass alle Aspekte dieses revolutionären Wandels beschrieben werden ... ein umfassendes Nachschlagewerk zu diesem Thema.«
WILdMagazin 28.10.2009»Der Sammelband hat das Format, zu einem Grundlagenwerk der dramatischen Ereignisse des Herbst 1989 zu werden.«
Regina Tauer, Wetzlaer Neue Zeitung 05.11.2009»Überragend in der Vielzahl des Angebots ... Das Sammelwerk des in Dresden lehrenden Zeithistorikers sprengt zwar eigentlich die Grenzen eines Taschenbuchs, bleibt aber zugleich handlich. Denn Henke hat die gut drei Dutzend Autoren offensichtlich zur Kürze angehalten. So kann, wer wenig Zeit hat, nur einige Aspekte beachten. Doch bietet der Band insgesamt ein großes Panorama. Klaus-Dietmar Henke sagt, er habe den mutigen Bürgern der DDR ein Denkmal setzen wollen.«
Rainer Volk, Bayerischer Rundfunk 31.10.2009»Wer sich die mit unvorstellbarer Geschwindigkeit ablaufenden Ereignisse der Jahre 1989 und 1990 noch einmal vor Augen führen möchte, kann in den 37 Kapiteln des Sammelbandes eine Fülle spannender Details und ein unerschöpfliches Literaturverzeichnis finden.«
Wolfgang Gempp, bvkj, November 2009»Die Beiträge durchfließt ein Gedanke: Ganz einfache Menschen mischten sich ein, brachten ein Regime zum Einsturz und gaben den Weg zur Einheit vor. Die Politprofis in Bonn, Washington, Moskau und anderswo agierten nach ihrem Takt. Dass dann auch erste Unsicherheiten über die kommende Einheit die Freude trübten, wird auch nicht verschwiegen. Die Verbreitung von eitel Sonnenschein oder das Fortschreiben eines Heldenmythos entspricht nicht dem Verständnis des Buchs. So entsteht bei aller Unterschiedlichkeit der Aufsätze ein hoch interessantes Panorama ...«
Andreas Morgenstern, e-politik.de 18.11.2009