Das vierte Album, seit "Transcendental Blues" im Jahr 2000 wurde nun veröffentlicht. Earle forciert mehr und mehr seinen(schon immer vorhandenen) Protestfolk. Vorbei sind die wilden,
drogenbeeinflussten Werke wie Exit 0 oder Copperhead Road. Vorbei zutiefst emotionelle Alben wie das post-jail Album "Train A Comin'" oder "I feel Alright", welches neue Lebenskraft im Leben von SE zum Ausdruck brachte. Earle, der mit Guitar Town als DER neue Country Singer tituliert wurde - aber nie einer war, der in den 80er Jahren nach Copperhead Road, am Aufstieg zu einem internationalen Rockstar scheitern musste, weil er kein Rockstar war, knüpft nun an eine lange, alte Tradition der Protest Singer / Songwriter an, wo er vielleicht sien Zuhause finden wird / gefunden hat. Kein marketingstrategisches Kalkuel, kein aufwendig inszenierter "launch" sondern vielmehr eine Dokumentation seines Schaffens und des Reifeprozess eines Mannes, der solange er atmet, ein Rebell sein wird.
Musikalisch keine herausragenden Neuigkeiten, aber ein weiteres Album mit Statement. Earle hat seine Revolution vor langem begonnen.