Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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70 von 90 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Bittere Pille gegen den inneren Verfall, 19. Februar 2007
Das Hauptwerk Julius Evolas ist mit Vorliebe von den selbst ernannten Kulturbewahrern" des aufgeklärten Europas" und natürlich auch von langhaarigen Barrikadenstürmern aller Couleur angegriffen worden. Dies ist auch kein Wunder: Evola setzt sich in Revolte gegen die moderne Welt" kritisch mit den Wurzeln und Entwicklungsrichtungen des westlichen Rationalismus auseinander.
Mit einer klaren These: Der Rationalismus des Industriezeitalters, die Vermassung und so genannte Demokratisierung der Gesellschaft sind ein Verrat an den geistigen und spirituellen Wurzeln des Menschen und führen unweigerlich zu seiner Degeneration und einem Abstieg in die Unbewusstheit.
Er stellt im Vergleich zu den heidnischen Kulturen des Altertums fest, dass der Mensch der Neuzeit keine innere Mitte und damit auch keine Festigkeit, keine Ehre und keine Kultur besitzt. Evolas Buch ist eine bewusste Absage an den Weg der inneren und äußeren Vermassung und fordert jeden Einzelnen auf, sich kritisch zu betrachten, denn der innere Aufstieg des Menschen zu einer höheren Rasse", wie er es nannte, könne nicht im Rahmen von Gesellschaftsstrukturen vollzogen werden, sondern sei eine persönliche Aufgabe.
Obwohl schon 1934 erschienen, hat die Revolte gegen die moderne Welt" nichts von ihrer Aktualität eingebüßt - im Gegenteil, sie ist noch wertvoller geworden.
Ein Buch, das dem Leser zeigt, wo er selbst in diesem Prozess steht".
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53 von 77 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Umstritten, aber unumgänglich, 17. Januar 2003
Von Ein Kunde
Der Juluis Evola ist Spitze, obschon nicht einfach. Um die Andersartigkeit, gerade auch in der Wertung antiken Heidentums würdigen zu können, muss man dazu auch schon mal andere Standpunkte kennengelernt haben. Doch für tiefergehende Fundierung heidnischer Weltbilder unter Einschluss auch der Arbeiten der klassischen Magie, zu denen Evola ja auch geschrieben hat, ist es ein sehr empfehlenswertes umfassendes und genaues Werk.
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13 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Jenseits von Faschismus und Antifaschismus, 25. Dezember 2007
Obgleich Evola in nationalen Kreisen aufgrund seines vernichtenden Urteils über die Demokratie und den Marxismus nur zu gerne vereinnahmt wird, ist es doch mehr als angebracht, ihn zu verteidigen.Ebenso wie Nietzsche nämlich wird er von genannten unappettitlichen Kreisen deshalb so gerne als Untermauerung ihres biologistischen Kollektivismus' benutzt, weil man seinen Werken nur selektiv das entnimmt, was sich in diesen hineinverwursten lässt. Daß Evola als Befürworter eines Sakralkönigtums nämlich allein die Idee der Nation, der Dreh-und Angelpunkt aller heutigen reaktionär-populistischen Kräfte, als Ausgeburt der französischen Revolution grundweg ablehnt (parralel zu Nietzsche) und sie mit der "heiligen Urmutter" jener Gesellschaften vergleicht,in denen das männliche Prinzip der Hierarchie unbekannt war übersieht man geflissentlich, ebenso wie seine Bewunderung für den Islam. Für emanzipations- und gleichmachereibeflissene Atheisten ist hier selbstverständlich ebenso wenig rauszuholen, und ihnen wird in ihrer Blindheit nichts anderes übrig bleiben, als Evola in die braune Ecke zu stellen, in die alles kommt was nicht gefällt. Authentischen Reaktionären im Sinne Gomez Davílas sei dieses Buch jedoch sehr empfohlen.
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