Jedes Buch, das ich von Wolfgang und Heike Hohlbein lese, scheint noch besser zu sein als das andere.
"Die Prophezeiung" baut gleich zu Beginn eine unheimliche Atmosphäre auf, und anders als bei "Katzenwinter" verliert sich diese nicht nach den ersten 50 Seiten, sondern hält tatsächlich bis zur allerletzten Seite an. Was ist nun so faszinierend an dem Buch?
Vor 3000 Jahren verfluchte der Pharao Echnaton seinen Mörder, indem dieser ewig leben sollte, bis ein Toter all seine in der Schlacht gestorbenen Krieger wieder zum Leben erweckt.
Jetzt,im zwanzigsten Jahrhundert, stehen die Sterne wieder so wie damals, als Echnaton starb. Was nichts anderes bedeutet als: Es ist an der Zeit, die Prophezeiung zu erfüllen. Und wer wäre dazu besser geeignet als Aton, der ja in gewisser Weise ein Toter ist ... Die Götter verfolgen Aton, um sicherzugehen, dass er die Prophezeiung erfüllt, denn dann werden sie zu neuer Macht erblühen und Unheil über das Land am Nil bringen ...
Aton stürzt von einer Gefahr, einem Rästel in das andere, und die Lage spitzt sich drastisch zu!
Sicher einer der Besten Hohlbeins!