Movieman.de
Nach "Ong Bak" ist Tony Jaa der neue Stern am Martial-Arts-Himmel. Der direkte Nachfolger "Revenge of the Warrior" versprüht nicht mehr so viel Frische wie sein Vorgänger, was sicherlich auch daran liegt, dass man es hier mit wenig mehr als einem aufgemotzen Remake zu tun hat. Denn anstelle des Buddha-Kopfes sucht Jaa nun nach zwei Elefanten. Mit Perttary Wongkamlao hat er sogar denselben Helfer. War er im ersten Film noch Humlae, so ist er nun ein Polizist. Kann man also darüber hinwegsehen, dass man hier praktisch dieselbe Geschichte geboten bekommt, so wird man mit einigen herausragenden Actionsequenzen belohnt, die auch und gerade von der erstaunlichen Choreographie leben. Fazit: Martial-Arts-Kino der Oberklasse
Moviemans Kommentar zur DVD: Bild und Ton sind etwas enttäuschend, das Bonusmaterial schmal, aber wenigstens nett.
Bild: Für eine brandneue Produktion aus dem Jahr 2005 enttäuscht das Bild schon, da es über absoluten Durchschnitt nicht hinauskommt. Schon gleich zu Beginn wird man von enormem Rauschen begrüßt (00:01:49), das sich zwar später etwas bessert, aber immer in recht hoher Dosierung vorhanden ist. Der Kontrast ist etwas steil geraten, sowohl bei hellen Flächen (Hemd bei 00:35:51), als auch bei dunklen (00:05:48 oder der "schwebende" Kopf bei 01:15:50). Während die Kompression noch vernünftig arbeitet, ist die Schärfe auch ein Problemfall. Sie ist zwar angenehm, aber nie wirklich herausragend. Bei 00:57:08 gibt es zwar einen reich gedeckten Esstisch zu sehen, aber alle Einzelheiten besonders der hinteren Partien sind nicht mehr so genau zu erkennen.
Ton: Beim Ton hätte man sich auch mehr erwartet. Besonders in den Actionsequenzen fällt teils doch deutlich auf, dass das Audiogeschehen recht lahm abgemischt ist. Bei der Verfolgung mit den Schiffen wirkt das Geschehen viel zu behäbig und lässt keinen echten Druck aufkommen. Bei den Martial-Arts-Sequenzen bessert sich das aber immerhin, denn die Soundeffekte, die hier eingesetzt werden, funktionieren. Aber dennoch ist das hier Gebotene doch eher ernüchternd.
Extras: Neben verschiedenen Trailern und dem TV Spot gibt es noch ein nichtssagendes Behind-the-Scenes-Feature und Interviews mit Prachya Pinkaew, Panno Rittikrai, Tony Jaa und Nathan B. Jones. Diese sind auch deutsch untertitelt. --movieman.de
VideoMarkt
Das Leben in einem kleinen thailändischen Dorf könnte so schön sein. Wäre da nicht eine Bande von Kriminellen, die eines Tages einen Heiligen Elefanten und dessen Sohn stiehlt. Das wiederum bringt den jungen Kham auf den Plan, seines Zeichens einziger Nachfolger einer ruhmreichen Kämpferkaste. Er macht sich auf den beschwerlichen Weg, das Tier wiederzufinden. Dieser führt ihn über Bangkok bis nach Sydney, wo es Kham mit einem Drogenring zu tun bekommt und er ein ums andere Mal ums nackte Überleben kämpfen muss.
Video.de
Mit "Ong-bak" hat er asiatische Kampfkunst aus Thailand auch in Deutschland salonfähig gemacht. Jetzt präsentiert das Bewegungswunder Tony Jaa seinen neuesten Streich. Wieder vermöbelt der Actionheld reihenweise böse Buben und lässt dabei Vorbilder wie Bruce Lee oder Jackie Chan richtig alt aussehen. Lohn für die atemberaubenden Kampfchoreographien war ein gigantischer Kassenerfolg in seinem Heimatland, der sich hierzulande zwar nicht wiederholen ließ, die eingeschworene Fangemeinde aber aus ihren Sesseln reißen wird.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Actioner mit dem thailändischen Actionstar Tony Jaa.
Kurzbeschreibung
In einem kleinen thailändischen Dorf könnte das Leben so schön sein, wäre da nicht eine Bande von Kriminellen, die eines Tages einen Heiligen Elefanten und dessen Sohn stiehlt. Das wiederum ruft den jungen Kham auf den Plan, seines Zeichens einziger Nachfolger einer ruhmreichen Kämpferkaste. Er macht sich auf den beschwerlichen Weg, das Tier wiederzufinden. Dieser führt ihn über Bangkok bis nach Sydney, wo es Kham mit einem Drogenring zu tun bekommt und er ein ums andere Mal ums nackte Überleben kämpft.
Produktbeschreibungen
EMS Revenge of the Warrior S.E. - uncut (2 DVDs), USK/FSK: 16+ VÃ--Datum: 07.12.06