Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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42 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Es ist höchste Zeit, 12. März 2009
"Ich bin zunehmend schockiert über die gedankenlose Abwertung von Männern, die so Teil unserer Kultur geworden ist, dass sie kaum noch wahrgenommen wird."
Wer hat das gesagt? Keine Geringere als Doris Lessing im Jahr 2001. Arne Hoffmann führt dieses Zitat sozusagen als Zeugenaussage der anderen Seite in seinem Buch an, denn wenn Männer so etwas äußern, werden sie von "starken" Frauen schon mal vor einem Millionenpublikum als "Jammerlappen" oder "hysterisch" verhöhnt.
Hoffmann beschreibt in seinem Buch, wie in diesem Land und in den anderen westlichen Gesellschaften das Männliche zunehmend herabgewürdigt wird. Es ist eine kollektive Stimmung entstanden, die sich massiv zuungunsten von Jungs und Männern auswirkt. Durch die jahrzehntelange, einseitige Förderung von Mädchen bis heute und die Vernachlässigung der Jungs ist eine Schieflage mit dramatischen Auswirkungen eingetreten, die nur sehr zögernd öffentlich benannt werden. Hoffmann benennt sie und führt dafür viele Belege an. Die aufwühlendsten sind vielleicht die Stimmen der Betroffenen selbst: junge Männer, die von ihrer Ausgrenzung, ihrer Verzweiflung und ihrer Resignation sprechen.
Suizid ist die zweithäufigste Todesursache bei Jungen. In der Pubertät bringen sich 12-mal mehr Jungen um als Mädchen! Eine der Hauptursachen ist sicher das Versagensgefühl in der Schule. Selbst das Bundesbildungsministerium räumt inzwischen ein, dass Jungen bei gleicher Leistung in der Schule oft schlechtere Noten bekommen. Sie werden - in der Grundschule fast ausschließlich von weiblichem Personal - dafür abgestraft, dass sie sich verhalten wie Jungen und nicht wie Mädchen: eher wild als brav, eher aufmüpfig als angepasst. Auf der anderen Seite gelten Mädchen mit diesen Eigenschaften als stark und vorbildhaft.
All das in "Rettet unsere Söhne" zu lesen, macht wütend, aber man muss nicht in dieser Wut steckenbleiben. Hoffmann zeigt am Ende des Buches, wie gehandelt werden kann und muss, damit diese für Männer wie für Frauen unselige Entwicklung gestoppt wird. Ein gutes, wichtiges Buch, das ich jedem Mann und jeder Frau empfehlen kann.
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26 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Die selbstgemachte Jungenkrise, 28. März 2009
Wer aus eigener Erfahrung schockiert oder nur verwundert ist über das Rechts- und Gleichstellungsverständnis der Feministenlobby oder sich die zunehmenden Gewaltausbrüche vorwiegend junger Männer und Jungs nicht erklären kann, sollte dieses Buch lesen. Hoffmann beschreibt darin, wie in diesem Land eine auf einseitige Mädchenförderung "eingenordete" Gesellschaft langsam aber sicher eine bedrohliche Schieflage erzeugt, die uns allen eines Tages auf die Füße fallen wird.
Hoffmann benennt akribisch Fakten und Quellen und belegt, warum in einer auf "Normalmaß" nach feministischer Interpretation geprägten Ordnung inzwischen tatsächlich die Mädchen positiver auffallen, nachdem der Unterricht auf deren Stärken - die eher entwickelte Sprach- und Lesekompetenz - ausgerichtet wurde. In Grundschulen, in denen 4 Noten für Deutsch vergeben werden und nur eine einzige in Mathe (die klassische Jungs-Domäne), in denen z.B. Punkte für das schicke Bekleben von Hefteinbänden mit Klebebildchen vergeben werden, die dann anstelle des Inhalts zu 50% in die Gesamtwertung eingehen, Bändchengymnastik im Sportunterricht gelehrt wird, anstatt dem Bewegungsdrang der Jungen Rechnung zu tragen, muss man sich über "schlaue Mädchen - blöde Jungs" nicht wundern.
Nachdem dann solcherlei "gepushte" Alpha-Mädchen auf die Arbeitsmärkte drängen, wird jedoch eines klar werden: Es wird nichts nützen, den Notenspiegel durch Überbewertung der Einzel-Kompetenz "Sprachverständnis" oder anderer Spezialdomänen zu manipulieren. Bildung ist heute weit über das Stadium Lesen-und-Schreiben-Lernen hinaus. In der heutigen Wirtschaft und Technik kommt es auf physikalisches Grundverständnis und höhere Mathematik an - selbst im Finanzwesen! Es kommt auf abrufbereites Wissen an und darauf, Zusammenhänge BEGRIFFEN und abrufbereit zu haben, nicht auf eine Gute-Noten-Sammlung. Quoten-Professorinnen werden uns der Weltformel genauso wenig näherbringen, wie Heerscharen von Ingenieurinnen (geworben beim Girls-Day) die technische Entwicklung voranbringen werden.
Das eigentlich Traurige ist: Der nächste Einstein verkümmert inzwischen als Underachiever!
Es ist das Prinzip "Überholen ohne einzuholen", das hier inzwischen kultiviert wird - von einer radikalen Bewegung, die man anderwo als extremistisch einstufen würde. Hoffmann belegt in erschütternder Weise, wie überwiegend weibliches Lehrpersonal nach der "Emma"-Devise - wenn wir wollen, dass es unsere Töchter leichter haben, müssen wir es unseren Söhnen schwerer machen - unsere Jungs kontinuierlich aufs Abstellgleis drängt.
Die Strategie Wenn-ich-dich-nicht-erreichen-kann-ziehe-ich-dich-herunter ist z.B. aus dem Sport bekannt und gebrandmarkt. Wo sich jemand durch unfaire Methoden versucht, Startvorteile zu verschaffen oder der ewigen Konkurrentin gar mit der Eisenstange das Knie zerschmettert wird, wird das zurecht als armselig empfunden und entsprechend sanktioniert. Kleinen Jungen Schuldkomplexe einzureden, ihr Geschlecht wäre an Kriegen und allem Schlechten überhaupt in der Welt schuld oder sie anderweitig zu verhöhnen, fällt nicht nur in die gleiche Kategorie, sondern birgt ein Gefahrenpotential, das uns Hoffmann eindringlich ins Bewusstsein rückt. Welcher soziale Sprengstoff darin liegt, wenn man Jungen vernachlässigt, Männer permanent klein macht, stigmatisiert, entwürdigt und ausgrenzt, das kann man bei genauerem Hinsehen bereits in den Nachrichten verfolgen. Wenn eine ideologisierte Scheidungsindustrie diesen Jungs dann auch noch kaltschnäuzig den Vater entsorgt und schließlich auch noch zu Hause über das ewig "Böse Geschlecht" geklagt wird, dann sind die Weichen in die kleine persönliche und die große gesellschaftliche Krise gestellt. Die betroffenen Jungen verweigern sich in der Schule, werden krmiminell, begehen Selbstmord oder laufen Amok. Diese durch eine systematische Instrumentalisierung u.a. des Rechtssystems verursachte Schieflage ist dem gesellschaftlichen Frieden ganz gewiss nicht dienlich!
All das so kompakt und eindringlich lesen zu müssen, macht wütend. Aber diese Wut ist notwendig, wenn wir wollen, dass unsere Jungs - vielleicht mithilfe Hoffmanns 10-Punkte Programm - die Kurve kriegen und unsere Gesellschaft nicht kollabiert. Hoffmann diskriminiert nicht und ideologisiert nicht, verzichtet aber dankenswerterweise auf jegliche
"Political correctness".
Ein gutes und überfälliges Buch, das nicht nur Männern sondern auch jeder Frau zu empfehlen ist.
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31 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Endlich!, 14. März 2009
Endlich traut sich mal jemand zu sagen was Sache ist. Ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, fernab jeglicher political correctness schreibt Arne Hoffmann Fakten über Fakten. Dabei beläßt er es nicht nur die Verantwortlichen der männlichen Bildungskatastrophe klar zu benennen, sondern liefert auch ein 10-Punkte-Programm zu dessen Behebung mit. Dieses Buch sollte Pflichtlektüre werden, mindestens für alle Eltern mit männlichem Nachwuchs. Eine sehr unterhaltsame Lektüre die einem die Augen öffnet.
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