Produktinformation
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Auch nach Dienstschluss ist dem Retter keine Ruh vergönnt. WG-Erfahrene kennen diesen härtesten aller Prüfsteine: Im Zimmer nebenan hat Mitbewohnerin Sandra den x-ten Lover im Bett, während man selbst seit Monaten zu Trockenübungen verdammt ist. Gekeuche und Gestöhne dringen an Gunnars überreiztes Ohr, der, einsam die Fernbedienung knetend, die rührseligsten Stellen aus Die Brücken am Fluss anwählt und Milchkaffeeträume träumt.
Der umtriebige Medienderwisch Jörg Thadeusz (vielen bekannt als wohnungsschnüffelnder Außenreporter in der WDR-Kultsendung Zimmer frei), hat sich seiner Zeit als Rettungssanitäter bei der Johanniter Unfallhilfe erinnert. Herausgekommen ist eine zeitgeistig ironische, zuweilen seltsam gebrochene Mixtur aus duftiger Sommerlektüre und schaurigsten Katastrophenszenarios. Von anheimelnd klingenden Accessoires wie "Amputatbeutel, mittel und groß", sowie allerlei leckeren Magenspülgerätschaften umgeben, plagt den sympathischen Loser immer häufiger die Frage, ob, während um ihn herum die Edelkarrieren sprießen, sein blutiges Gewerbe wohl die ultimative Berufswahl war.
Soziales Rettungsnetz sind die Kumpels vom Rettungsteam, ein Chaosclub ähnlich verlorener Seelen mit Tendenzen zu derben Späßen und männerbündlerischen Ritualen. Bevor Gunnar zu seinem entscheidenden Einsatz während eines Popkonzerts gerufen wird (hier zeigt sich das Buch von seiner brutalsten Seite), werden wir mit allerhand erotischen Kapriolen und klug-witzigen Light-Philosophien versorgt. Als Gunnar schließlich noch zum Fernseh-Retter mutiert, wird jemand auf ihn aufmerksam. Könnte also alles noch gut werden! Gepflegte Urlaubslektüre, nicht unbedingt direkt vor Fahrtantritt zu empfehlen. --Ravi Unger
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Für Insider zum Brüllen,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Rette mich ein bisschen: Ein Sanitäter Roman (Taschenbuch)
Die Typen auf der Wache, die Notärzte, die Kollegen von der Feuerwehr, die Gesprächsthemen - authentisch. Erschreckend. Und komisch. Amüsant.Für jeden, der mit Rettungsdienst oder Feuerwehr zu tun hat: lesenswert. Für alle anderen: Ein amüsanter "Roman", schnell gelesen, schmerzfrei und zeitvertreibend ohne zuviel Tiefgang. Das Ende allerdings könnte einem "Heulschinken" (O-Ton) entnommen sein und nahm dem Buch dadurch etwas seinen Charme. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Kurzweil garantiert,
Rezension bezieht sich auf: Rette mich ein bisschen: Ein Sanitäter Roman (Taschenbuch)
Dieses Buch ist die ideale Literatur zum Abschalten. Es läßt sich in einem Rutsch lesen, egal ob im Urlaub, unterwegs oder zum Feierabend/faulen Wochenende.Jörg Thadeuz überzeugt vor allem durch seine Art der Situationsbeschreibung. Er meistert sowohl die witzigen Passagenn als auch die dunklen Passagen, die mit der Tätigkeit des Rettungssanitäters verbunden sind. Der Inhalt läßt sich vielleicht so zusammenfassen: Gechichte eines bindungsunfähigen Rettunssanitäters, der sich in die Tochter einer Frau verliebt, die er nicht retten kann. Welches Potenzial das bietet, kann man sich an 5 Fingern ausrechnen und Thadeuz schöpft es voll aus. Fazit: Kaufen, wenn man auf guten Humor und gute Unterhaltung steht! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
gut für zwischendurch,
Von
Rezension bezieht sich auf: Rette mich ein bisschen: Ein Sanitäter Roman (Taschenbuch)
Auf "Rette mich ein bisschen" aufmerksam geworden bin ich durch eine Lesung auf einslive. Dabei gefielen mir die Ausschnitte vor allem wegen des schwarzen Humors.Als ich mir das Buch dann kaufte, war mir klar, dass man auf keinen Fall "hohe Literatur" erwarten konnte, aber es ist ein nettes Buch für zwischendurch. Die Charaktere (vor allem Gunnar und sein Kollege Bernie) sind charmant und sympathisch, wirken allerdings manchmal ein bisschen oberflächlich. Die Liebesgeschichte, um die es laut Klappentext eigentlich gehen sollte, bleibt etwas verschwommen, wohingegen Gunnars Mitbewohnerin eine wesentlich größere Rolle spielt, was sie lebendiger wirken lässt als die Frau, der Gunnar hinterher jagt. Im Großen und Ganzen ist "Rette mich ein bisschen" ein gelungenes Buch, wenn man nicht zuviel erwartet, z.B. eignet es sich hervorragend für eine längere Zugfahrt, da es auch recht flott zu lesen ist. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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