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Der Name ist Programm, 10. März 2003
Wir schreiben mittlerweile das Jahr 2003 und was dürfen wir erleben? Ressurection of Death Metal! Unsere neuen Superhelden von Bloodbath legen hier ein Todesbrett allererster Güte vor, ohne unnötigen Firlefanz, voll auf die Zwölf und daher einfach nur genial. Hier gibt es keine unnötigen furchteinflößenden Intros, Outros oder technisch verspielte Bridges. Hier wird geblutet bis der Todengräber kommt.
Diese Allstar-Projekte haben ja immer ein bißchen den Geruch der Geldmacherei an sich haften, was man aber in Sachen Bloodbath getrost vergessen kann. Hier geht es den Herren Akerfeldt von Opeth, Renske (hier mal am Bass) und Nystrom von Katatonia sowie Swanö von Edge of Sanity (hier am Prügel) um das reine und unschuldige Fröhnen ihres Hobbys, dem reinen Death Metal.
Der Titel Resurrection through CARNAGE ist hier auch durchaus wörtlich zu nehmen, lehnt sich der (Gitarren-) Sound doch unheimlich an die Schlächtergötter Carnage, bzw. Dismember an. Abgesehen von ein, zwei gelegentlichen melodischen Ausflügen in die Katatonischen Gefilde findet der Hörer vor allem sägende Riffs vor, die zwar musikalisch nicht viel Neues zu bieten haben, aber eben deswegen sofort in die Nackenmuskeln einziehen. Besonders angenehm fällt mir persönlich dabei auf, daß man - abgesehen vom Brachialopener "Ways to the Grave" - auf nervige Blastbeats verzichtet hat, um die böse Härte zu unterstreichen. Bloodbath haben das gar nicht nötig, geknüppelt wird auch so schon genug, so daß kein Auge mehr trocken bleibt. Schöne Beispiele findet man etwa bei "So You Die", "Death Delirium", "The Soulcollector" oder "Cry My Name".
Weiterhin positiv gilt es zu vermerken, daß die Herren Bloodbath doch so gut wie keine Anleihen bei ihren Hauscombos gemacht haben und den Silbling daher ganz einzigartig und vor allem eigenständig erscheinen lassen. So krächzt Akerfeldt hier beispielsweise wesentlich mehr als auf jedem Opeth Release. Auch Nystrom zeigt bei Bloodbath nicht sein ganzes Repertoire, das stellt er ja schon auf jeder beliebigen Katatonia CD genügend unter Beweis.
So bleibt als Fazit festzuhalten, daß die Band wirklich nichts hätte besser machen können (außer vielleicht eine etwas druckvollere, fettere Produktion der Gitarren). Ich kann nur hoffen, daß diese Scheibe nicht die einzige Veröffentlichung dieser Ausnahmemusiker bleibt. An alle Fans des guten alten Schwedentods vom Anfang der 90er Jahre bleibt daher nur die Aufforderung: wer dieses Teil nicht besitzt, war nie ein Death Metal Fan! Kaufen!
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Meisterwerk mit Grammy-würdigem Gitarrensound, 5. Oktober 2005
Allein der unglaubliche und unvergleichliche Sound der Stromgitarre macht diese Scheibe zu einem Riesenspass. Im ersten Moment kann man es kaum glauben, dass es so etwas geiles wie dieses tiefe, sägende und nach unzählbaren Volts und Ampères klingenden Rhytmus-Gewitter geben kann. Danach ist man nur noch dankbar.
Dieser allein schon extrem motivierende Aspekt ist allerdings nur einer von vielen Mosaiksteinen, die das hundertprozentig stimmige Gesamtkunstwerk "Resurrection Through Carnage" ausmachen. Man merkt dass hier absolute Profis am Werk sind, die ihre jeweiligen Hauptbands (u.a. Opeth, Katatonia, Edge of Sanity) kurzzeitig links liegen gelassen haben um nach eigenen Worten mit viel Spass "ein wenig Death Metal zu zocken". Dieser Spassfaktor ist sowas von spürbar und überträgt sich spontanst auf den geneigten Freund harter Rockmusik. Für dieses Ausnahmewerk muss man nicht mal eine besondere Affinität zu Death haben, das ist unbedingt etwas für jeden Liebhaber härterer Musik.
Einen passenderen und besseren Gesang als die übermenschlich wirkenden Growls von Opeth-Frontmann Mikael Akerfeldt kann man sich zu diesem Götterwerk nicht vorstellen, geschweige denn wünschen. Er klingt als wäre er 3,50 Meter gross und am ganzen Körper mit dichtem Fell bedeckt. Das durchgehend qualitativ hochwertige Songwriting ist geprägt von wundervoll düster-melodischer und für Death-Verhältnisse ungewöhnlich groovender Härte. Songtitel wie "Ways to the grave" oder "Mass strangulation" machen den Spass perfekt. Ich finde diese Scheibe gehört definitiv ins Museum of Modern Art nach New York. Ganz grosses Tennis.
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Hjälp, hjälp!!!! svenska death metal, 3. Januar 2003
Von Ein Kunde
Das ist mal wieder eine Platten vor der mich meine Eltern gewarnt hätten: "Sohn, wie kannst du dir sowas anhoeren? Du bist ja mit dem Teufel im Bunde... bla, bla, bla." Egal, das ist der Sinn der Sache und BLOODBATH sind einfach geil!!!! Der Todesmetalolymp ist um eine Band bereichert worden. Wer außer auf Schwedendeath noch (auf Bolt Thrower und) auf fetten Sound steht, kann mit dem Teil gleich gar nix verkehrt tun. Geile Riffs und höchst akkurates Schlagzeugspiel (performed by the one and only: Dan Swanö) erzeugen Endorphinaustoesse wie ich sie seit dem letzten Dying Fetus-Album nicht mehr erlebt habe. Juhuuu, DeathMetal will never die!!!!
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