Ist "Results may vary" eine typische Limp Bizkit Platte? Auf keinen Fall! Denn die Töne, die Fred hier anstimmt, setzen sich von den anderen Alben ab.
Von den Vorgängerlaben ist man eher gewohnt, eine Platte zu kaufen, auf der zum größten Teil harte und rockige Stücke, als "Balladen" zu finden sind. Hier hat sich das Verhältnis geändert.
Ich bin selbst Limp Fan seit „Significant other" und deshalb war ich auch etwas überrascht, als ich das Album das erste Mal durchhörte. Ich erwartete viele schnelle, harte Titel wie auf den Vorgängeralben, doch das Ergebnis viel anders aus:
Der Teil der Songs, die eher ruhig und nachdenklich sind, hat stark zugenommen. „Results may vary" steht im starken Kontrast zu „Chocolate starfish and the hot dog flavoured water",
auf dem fast nur schnelle, harte Tracks drauf waren.
Deswegen ist der Titel „Resultate können variieren" auch gut gewählt; er bezieht sich auf die Resultate beim Zuhören. Denn einigen Hörern könnte diese Seite von Limp Bizkit missfallen, aber anderen wieder besser gefallen. Limp Fans werden sicherlich positiv überrascht sein, denn das, was Fred auf dieses Album gepackt hat ist zwar nicht mehr ganz so hart, hat aber eine sehr gute Qualität. Ich persönlich hätte nicht gedacht, dass Fred so gut singen kann, wie er es z.B. in „Behind blue eyes" beweist.
Harter Rock und die ruhigen Titel halten sich im Gesamtbild fast die Waage, wobei die ruhigen Songs ein kleines wenig überwiegen. (Liegt das an der „Britney- Phase"???)
Der einzige Titel, der aus dem Gefüge herausfällt, ist „Red light - green light". Er reiht sich in die Serie von „Getcha groove on" sowie „N 2 gether now" und profitiert durch die Unterstützung von Snoop Dogg.
Fazit: Das neue Limp Bizkit Album hat eine andere Wellenlänge als die Älteren. Aber das interessante ist, dass man hier eine (positive) Weiterentwicklung der Band beobachten kann. Rock Fans sollten auf jeden Fall zugreifen!!!