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Resturlaub: Das Zweitbuch Broschiert – 15. Dezember 2006


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Broschiert, 15. Dezember 2006
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Produktinformation

  • Broschiert: 253 Seiten
  • Verlag: Scherz; Auflage: 3. (15. Dezember 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3502110042
  • ISBN-13: 978-3502110040
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 14 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (459 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 295.686 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

"Vollidiot" - was für die meisten Menschen ein Schimpfwort ist, müsste in Tommy Jauds Ohren wie Musik klingen. Denn mit "Vollidiot" landete er 2004 seinen ersten Bestseller, dem weitere folgen sollten. Mit "Resturlaub", "Millionär" oder "Hummeldumm" vergrößerte er seine Fangemeinde stetig. Dass er schreiben kann und Witz hat, bewies Jaud, der 1970 in Schweinfurt geboren wurde und heute in Köln lebt, schon Ende der 1990er-Jahre. Damals arbeitete er als Headwriter der Sat.1-"Wochenshow" und Anfang der 2000er-Jahre war er Creative Producer von Anke Engelkes preisgekrönter Sendung "Ladykracher". Dann kam besagter "Vollidiot" und mit ihm der Durchbruch als Schriftsteller.

Produktbeschreibungen

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"Pitschi" Greulich hat einen wiederkehrenden Albtraum: "Peter Greulich, bis zu seiner Pensionierung Leiter der Abt. Öffentlichkeitsarbeit und Marketing von Seppelpeter's Spezialbräu, verstarb am 27.11.2056 in Bamberg-Strullendorf. Seiner Ehefrau Sabine und seinen drei leicht übergewichtigen Söhnen hinterlässt er ein Reihenhaus mit Kiesauffahrt und einen sauber polierten 5er BMW" – Seppelpeter! Ehefrau! Reihenhaus mit Kiesauffahrt! Der Horror trägt den Namen fränkische Provinz. Und heiratswillige Frauen! Als letzter unter Pitschis Freunden schickt sich nun Arne an, unter die Haube zu kriechen, um die Kiesauffahrt zu rechen. Das kann doch nicht alles gewesen sein, meint Pitschi allein auf weiter fränkischer Flur!

Wenn das nicht Satirefutter genug ist für einen hochtourig laufenden Gagproduzenten wie Tommy Jaud. Vollidiot hieß die mehr als erfolgreiche Zauberformel von der Suche des kleinen Mannes nach dem großen Glück. Nun also "Das Zweitbuch", Variationen desselben Themas. Als Lachsalvenlieferant für den kleinen Hunger zwischendurch eignet sich Pitschi, begnadeter Biertrinker, Fettnapftreter und Störenfried bürgerlichen Wohlbehagens allemal.

Allein die Flop-Idee, Arnes "Junggesellenabschied" mit einer aufblasbaren Puppe zu krönen, macht Pitschi Greulich drastisch klar, wie weichgekocht die ehemaligen Saufkumpane inzwischen sind. Und immer sind die Weiber als Spaßbremsen mit ihrem Gemäkel und ihren Versorgungsansprüchen dran schuld, wenn Männerfreundschaften in die Binsen gehen (siehe "Kiesweg" und "Eigenheim"). Schließlich gerät die Hochzeitsfeier durch Pitschis alkoholgesättigte Festrede in heftigste Schieflage (zuvor schickte bereits ein künstlicher Bulle – Pitschis Spaßbeitrag – den Pfarrer für unbestimmte Zeit ins Nirwana). Jetzt brodelts in Bamberg-Strullendorf. Doch warum hat Dauerfreundin Biene bei dem feierlichen Akt so merkwürdig feuchte Augen bekommen? Pitschi schwant Übles. Zu allem Unglück steht auch noch der jährliche "Malle"-Urlaub vor der Tür. Pitschi trifft eine einsame Entscheidung.

Fränkische Seppelpeter-Deppen, Alk, Malle, Kondome, Arschgeweihe, blonde Dummchen, exotische Strapsträgerinnen, gute Freunde. Es grenzte an ein Wunder, wenn aus diesen schlichten Ingredienzen ein gestandener "Sat1-Wochenshow"-Autor und "Ladykracher"-Produzent wie Tommy Jaud keine Funken schlüge. Aber ein Feuer wird noch lange nicht daraus! –Ravi Unger

Aus dem Redaktionsbüro "imh-service.de"

Tommy Jaud (erfahrener Sketche-Schreiber für Sat.1) ist spätestens mit seinem ersten Roman „Vollidiot", der es auch als Film in die Kinos schaffte, zum Garant für ironisch-komische Erfolgsgeschichten aus dem Alltagsleben avanciert. Dem Debüt, das sich monatelang in den Bestenlisten hielt, folgte gleichermaßen „Resturlaub. Das Zweitbuch“.

Wie bereits bei seinem Erstlingswerk liest auch „Resturlaub" der Schauspieler und Komiker Christoph Maria Herbst (Stromberg) und versteht es gekonnt, die verschiedenen Figuren stimmlich zu charakterisieren. Dabei wirkt dies nie übertrieben, selbst wenn in der Geschichte beispielsweise die Freundin des Protagonisten Peter „Pitschi“ Greulich zu Wort kommt. Peter ist 37 Jahre alt und steckt bereits in einer „Midlife Crisis": Ist seine Freundin, mit der er bereits zehn Jahre zusammen ist, wirklich die Frau seines Lebens? Können der Job bei der fränkischen Bierbrauerei und der alljährliche Urlaub auf Mallorca mit seinen Freunden schon alles gewesen sein? Und warum drängen ihn alle zum Heiraten und zur Gründung einer Familie? Auf dem Flughafen trifft er spontan kurz vor dem Abflug die Entscheidung, sein bisheriges Leben zu ändern.

Die Geschichte ist unterhaltsam und freilich nicht ganz neu, doch durch Christoph Maria Herbsts gelungene fränkische Dialektaussprache sowie seine stimmliche Interpretation der Charaktere, die dem Zuhörer auch noch Raum für eigene, weitere Vorstellungen lässt, ist das Hörbuch recht kurzweilig und amüsant. - Juliane Sesse und Björn Akstinat / www.imh-service.de -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD .

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

29 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Carsten Krautwald am 18. März 2007
Format: Broschiert
... dennoch reicht dieses Buch nicht an "Vollidiot" heran.

Inhaltlich behandelt "Resturlaub" eine völlig andere Geschichte als wir Sie aus dem Vorgänger kennen. Es handelt sich trotz des Untertitels "Das Zweitbuch" nicht um eine Fortsetzung. Sprachlich gleichen sich die beiden Bücher allerdings. Wer sich für "Vollidiot" erwärmen konnte, wird mit "Resturlaub" nichts falsch machen.

Neben den Fettnäpfchen, in die unser Antiheld "Pitschi" laufend tritt, entpuppt sich das Fränkische als Running-Gag. Leser aus Franken sollten deshalb eine entsprechende Portion Humor mitbringen und über sich selbst lachen können.

"Resturlaub" liest sich entsprechend schnell und flüssig, wie der Vorgänger. Eine nette Wochenende-Lektüre.

Leider fehlen diesem Buch die absoluten Kallauer. Wo man bei Vollidiot noch Tränen lachen konnte, gelangt man bei Resturlaub lediglich zum Schmunzeln. Schade, dass Tommy Jaud den Wortwitz des "Erstbuches" nicht aufrecht erhalten konnte. Deshalb nur 3 Sterne.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Mario Berger am 18. August 2012
Format: Kindle Edition
nun begleitet man peter greulich alias pitschi also ins argentinische buenos aires. statt nach mallorca zu fliegen (schade eigentlich...), versucht er dort vor seiner freundin zu fliehen und - zumindest pseudomäßig - ein neues leben aufzubauen.
ein sehr unterhaltsames buch mit vielen lustigen szenen. ein bisschen fränkisch und spanisch sollte man verstehen, um der handlung gänzlich folgen zu können...
etwas unnötig fand ich das ende mit der taxi-entführung, aber das ging ja zum glück schnell vorbei.
fazit: nicht ganz so gut wie vollidiot, aber immernoch ziemlich gut! wer ein buch mit ähnlichem schreibstil und vielleicht etwas mehr mallorca-feeling sucht, sollte Kommerz-Punks lesen.
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51 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von C. Stotz am 18. November 2006
Format: Audio CD
Pitschi Greulich ist Mitte dreissig und unzufrieden. Unzufriden mit seinem Job, mit seiner Beziehung zu Sabine und mit seinen Freunden, die er noch antriebsloser findet als sich selbst.

Angesichts des x-ten Urlaubs auf Mallorca mit den gleichen Pärchen im gleichen Hotel und der Aussicht auf die immer gleichen Spässe und Unternehmungen tritt er spontan die Flucht an - weit, weit weg, um in Südamerika endlich das wilde Leben zu führen, von dem er träumt.

Der Rest ist ziemlich vorhersehbar und durchaus spassig erzählt. Nette, mitunter ein wenig kalauernde Unterhaltung ohne große Überraschungen. Aber wer an einem Freitagabend den Fernseher anmacht, wird durchweg schlechter unterhalten. Ein nettes Hörbuch für die ersten garstigen Herbsttage oder für eine lange Autofahrt in den x-ten Urlaub mit den immer gleichen Freunden.

Denn - so schlimm ist das alles gar nicht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 29. März 2006
Format: Broschiert
Mein Gott, ist das ein lustiges Buch! Ich habe „Resturlaub" in zwei Tagen durchgelesen, weil ich einfach wissen musste, wohin die Reise des Protagonisten Pitschi gehen wird und habe mich dabei vor Lachen regelmäßig weg geschrieen. Man kann sich sehr gut in den PR-Manager Peter "Pitschi" Greulich hineinversetzen (auch als Frau!), der sich mit 37 Jahren fragt, ob es das schon gewesen ist, der noch nicht bereit ist, sich mit der provinziellen Enge Bambergs abzufinden, zu heiraten, Kinder zu kriegen und ein Haus mit Kiesauffahrt zu bauen. Pitschi flieht aus Bamberg und versucht, in Buenos Aires ein neues Leben anzufangen. Eines wird ihm und dem Leser allerdings ziemlich schnell klar: Auch wenn man noch so weit weg fährt, letzlich trifft man doch immer wieder auf sich selbst. „Resturlaub" ist vor allem ein urkomischer Roman über die vorgezogene männliche Midlife-Crisis, die chaotische Flucht aus einem vermeintlich spießigen Leben und die Erkenntnis, dass man manchmal etwas sucht, was man eigentlich schon hat. Das Buch bringt einen zum Lachen und beruhigt darüber hinaus auch ein wenig. Die Provinz in die man vielleicht irgendwann mal ziehen will, die Freunde, die alle schon das erste Kind am Start haben und die Kiesauffahrten, die so nach und nach um einen herum entstehen, wirken nach der Lektüre irgendwie weniger bedrohlich als vorher. Ein absolut empfehlenswertes Buch.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Tom Gentley am 20. Juni 2007
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Ein sehr witziges und leicht zu lesendes Buch, das ich im Urlaub an nur einem Tag gelesen habe.

Ein besonderes Vergnügen ist dieses Buch für alle die schon mal in Franken waren und die die Stadt Bamberg kennen.

Das Thema ist unspektakulär: ein Mittdreißiger bekommt seine Krise als seine langjährige Freundin wissen will, wie es weitergeht (Hochzeit, Kinder, Haus).

Was macht unser Held?

Er flieht in einem Akt der Verzweiflung und fliegt ans Ende der Welt, naja fast bis ans Ende der Welt, um genau zu sein nach Buenos Aires.

Dort erlebt unser Pidschi dann so manches Abenteuer, von einem fränkischen Abend in seiner WG bis zu einer heißen Nacht mit einer attraktiven Fremdsprachenlehrerin.

Und wie geht es aus? Nun wie solch eine Kömödie halt ausgehen muß, aber lesen Sie selbst.....

Von mir 4 Sterne.......
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