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Respektlosigkeit. Provokative Strategien für Therapeuten
 
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Respektlosigkeit. Provokative Strategien für Therapeuten [Taschenbuch]

Gianfranco Cecchin , Gerry Lane , Wendel A. Ray
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Broschiert EUR 14,95  
Taschenbuch, Juli 2002 --  

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 110 Seiten
  • Verlag: Auer-System-Verlag Carl -; Auflage: 3. A. (Juli 2002)
  • ISBN-10: 3896703927
  • ISBN-13: 978-3896703927
  • Größe und/oder Gewicht: 19,1 x 12,6 x 0,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.625.312 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Gianfranco Cecchin
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Es gehört schon eine gehörige Portion Mut und Abgeklärtheit dazu, wenn ein Autor wie Cecchin mit zwei Kollegen dazu aufruft, sich respektlos gegenüber gewohnten therapeutischen Wahrheiten zu zeigen, an vertrauten Prämissen zu zweifeln und liebgewonnene Hypothesen fallen zu lassen, wenn sie in gewünschten Veränderungen nicht mehr dienlich sind. Das Buch belegt, dass dieses Wagnis mit großem Erfolg gekrönt ist. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Landover
Format:Broschiert
Dieses Buch war für mich sehr enttäuschend.

1. Der Untertitel "Provokative Strategien für Therapeuten" (und der Umstand, daß es bei amazon angezeigt wird, wenn man nach Büchern über Provokative Therapie sucht) führt zu einer Irreführung. Dieses Buch hat nichts mit der Provokativen Therapie nach Farrelly zu tun, es bezieht sich allein (und sehr konventionell) auf die Systemische Familientherapie. Im Original lautet der Untertitel dann auch "A Strategy for Therapists' Survival", also etwa "Eine Überlebensstrategie für Therapeuten". Die Verwendung des Schlüsselwortes "provokativ" erscheint sehr gezielt eine Adressierung an die Interessenten der Provokativen Therapie zu bezwecken.

2. Das Buch ist klein und dünn, die in der Beschreibung genannten 109 Seiten beinhalten auch mehrere Vorworte und ein Verzeichnis, so daß weniger als 100 Seiten zusammenkommen. Natürlich geht es bei einem Buch um den Inhalt, aber die geringe Textmenge relativiert dann doch den Preis.

3. Die Kernaussage des Buches bezieht sich leider in vielen der Beispiele bereits auf die Respektlosigkeit, eine These, die sich nicht aufrecht erhalten lässt, zu verwerfen, also seinen eigenen Ideen gegenüber "respektlos" zu sein. Oder den Rahmenbedingungen einer Institution gegenüber "respektlos" zu werden. Es mag hilfreich sein, hierauf einmal hinzuweisen, ist aber weder ein neuer noch ein revolutionärer Hinweis, und schon gar kein buchfüllender.
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Von Thomas Holtbernd TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Broschiert|Von Amazon bestätigter Kauf
Zunächst irritiert der Titel des Buches, der im Folgenden inhaltlich gar nicht mehr vorkommt. Auch der Untertitel "Provokative Strategien für Therapeuten" sucht der Leser/die Leserin vergeblich. Es schreiben Übertherapeuten, dass sie ja objektiver sind als Therapeuten, die sich an ihre Schulmeinungen halten. Es ist nicht falsch, was die Autoren schreiben und es ist auch äußerst wichtig, darauf hinzuweisen, dass Therapeuten Vorentscheidungen treffen, nach denen sie agieren und die für den Gesundungsprozess der Patienten hinderlich werden können. Das Wort Respektlosigkeit scheint jedoch nicht geeignet zu sein. Für ein therapeutisches Vorgehen, das von der Beziehung zwischen Therapeut und Patient gekennzeichnet ist, muss die Selbstinfragestellung des Therapeuten eine Grundvoraussetzung sein. Dazu gehört jedoch auch, dass jeder Therapeut/Therapeutin sich der Restneurose bewusst ist. Gewisse Wege sind häufig beschritten worden, einige Annahmen entsprechen wissenschaftlicher Forschung, wurden während der Ausbildung gelernt und manches ist in der Person des Therapeuten begründet, der trotz Selbstanalyse und Supervision einen Rest an "pathologischen" Anteilen besitzt. Diese ständige Selbstkorrektur oder therapeutische Distanz ist eigentlich selbstverständlich oder sollte es sein. Die Autoren dieses Büchleins sehen hierin quasi eine neue Erkenntnis, neu ist allenfalls, diese Selbstinfragestelllung konkret in den therapeutischen Prozess einfließen zu lassen. Es werden Fälle vorgestellt zum Thema Gewalt, Beispiele, die mit der institutionellen Einbindung zu tun haben, es werden Situationen aus der Ausbildung und schließlich Überlegungen zur Forschung angestellt. Die Fall vignetten sind sehr einleuchtend, die Deutungen ganz aufschlussreich und regen an, das eigene Tun zu überprüfen. Es ist sicherlich auch hilfreich, dass die Autoren Mut machen, sich einmal quer zu stellen. Und immer wieder wird man auch feststellen, dass Therapeuten ihrer Schule verhaftet sind und Aspiranten schnell lernen, den vorgegebenen Weg einzuschlagen. Manfred Lütz hat mit dem Buch "Irre. Wir behandeln die Falschen" in amüsanter Weise solche Vorstellungen aufgebrochen. Dort lernt man eine andere Sicht auf die Dinge. "Respektlosigkeit" verbleibt dagegen in einem System, da schreiben Supervisoren, die durch den Einwegspiegel Supervisoren beobachten, die hinter den Einwegspiegeln Therapeuten beoabachten, die den Therapeuten bei seiner Arbeit beobachten.
Das Buch regt an, Vorannahmen zu überprüfen und spielerisch mit Hypothesen oder Thesen umzugehen. Es bleiben jedoch viele Fragen offen und das Buch erscheint wenig gegründet zu sein. Wie ist die Beziehung zwischen Therapeut und Patient beschaffen? Welches inneres Beteiligtsein ist vorhanden? Wie wird überhaupt Beziehung verstanden? Welches eigene Fundament braucht ein Therapeut und welche Qualität muss die Beziehung zum Patienten haben? Der Therapeut vermittelt oder ist nicht nur geprägt von seinen Vorannahmen, sondern auch von seiner Persönlichkeit, seiner Weltanschauung oder Philosophie, seiner Kunst zu leben und seiner Freude am Spiel, seinem Humor, seiner Freude an der eigenen Entwicklung und der des Gegenübers. Viel mehr als die "technischen" Prägungen ist der Prozess von den Persönlichkeiten gekennzeichnet. Hierzu findet sich leider zu wenig in diesem Buch.
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18 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Ein herrlich entlastendes Buch für all diejenigen, die meinen als Therapeut die Klienten retten zu müssen, indem sie meinen, die armen Menschen von sich oder anderen Personen befreien zu müssen.
Da ist kein Platz mehr für Zwanghaftigkeit, für mühsames Arbeiten mit Stirnfalten. Dafür bleibt umso mehr Raum für Kreativität und neue Wege.
Noch ein paar konkrete Worte zum Inhalt: Das Buch wird durch Fallbeispiele aufgelockert.
Respektlosigkeit bedeutet hier nicht: Geringschätzung oder Missachtung von Menschen!
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