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Respekt: Anders miteinander umgehen! [Gebundene Ausgabe]

Ingrid Strobl
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Kurzbeschreibung

11. März 2010
Man kann den Mangel an Respekt bedauern. Oder selbst anfangen, andere zu respektieren. Mobbing im Büro, Rücksichtslosigkeit im Alltag, Verachtung für sozial Schwächere: Wir werden ständig mit Respektlosigkeit konfrontiert und leiden darunter. Jeder Mensch möchte Wertschätzung erfahren, ernst genommen und beachtet werden. Wer niemals und von niemandem ein Mindestmaß an Respekt erfährt, geht seelisch zugrunde. Mit ihrem Buch will Ingrid Strobl aufrütteln, nachdenklich machen und eine wichtige Debatte anstoßen, damit wir endlich achtsam miteinander umgehen. Denn: „Respekt tut gut – denen die man respektiert und einem selbst.“ Und: „Respekt ist machbar!“

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 304 Seiten
  • Verlag: Pattloch (11. März 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3629022405
  • ISBN-13: 978-3629022400
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,8 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 177.474 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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5.0 von 5 Sternen Anregung zum Nachdenken 9. Juli 2010
Format:Gebundene Ausgabe
Dieses Buch hat mich sehr zum Nachdenken gebracht. Mit 'Respekt' habe ich bisher eher etwas Aufgezwungenes verbunden, nach dem Motto: man muss Respekt vor irgendwelchen Amtspersonen haben oder vor älteren Menschen, etc., egal, ob die sich durch ihr Verhalten Respekt verdienen oder nicht. Und nun sehe ich dieses Wort mit anderen Augen. Denn Ingrid Strobl plädiert in ihrem Buch für einen gegenseitigen Respekt auf Augenhöhe. Einen Respekt zwischen Menschen, die das Menschsein des anderen respektieren. Denn, so die Autorin: Jeder von uns sehnt sich danach, respektiert zu werden. Das heißt: Jeder möchte, dass man ihm zuhört, ihn ernstnimmt, ihn nicht herabwürdigt. Ingrid Strobl stellt in ihrem Buch sehr anschaulich und nachvollziehbar dar, wie wichtig diese Art von gegenseitigem Respekt in der Beziehung, in der Arbeit, in der Kindererziehung, im Alltag ist; welche Rolle er für Frauen und Männer, für Jugendliche und Alte, für Vorgesetzte und Mitarbeiter/innen spielt, und auch für Menschen, die (auf Grund ihrer gesellschaftlichen Stellung, ihrer Hautfarbe, Herkunft oder einer Behinderung)oft von anderen nicht respektiert werden. Gegenseitiger Respekt, hat Ingrid Strobl erkannt und sie belegt das in ihrem Buch sehr glaubhaft, ist etwas, das jede und jeder lernen kann. Und wenn man ihn praktiziert, merkt man auch sehr schnell: er ruft beim anderen fast immer ein gleichfalls respektvolles Verhalten hervor. Das gute alte Sprichwort 'Wie man in den Wald ruft, so schallt es heraus', gilt, so Strobl, auch für den Respekt. Und somit, lautet das Fazit des Buches, erleichtert gegenseitiger Respekt das tägliche Miteinander und macht das Leben einfacher und erfreulicher. Ein sehr hilfreiches Buch, das mich wirklich weiterbringt.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Winfried Stanzick HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Die Autorin des vorliegenden Buches, Ingrid Strobl, gehört als Mitglied des Jahrgangs 1952 zu der Generation, die dem Wort Respekt und der damit verbundenen Haltung mit Skepsis, vorwiegend sogar mit Hohn, Spott und Verachtung begegnete. Sie erachteten den Respekt, der von ihrer Elterngeneration auch ihnen abgefordert wurde, ähnlich wie die Tugend der Disziplin, der Ordnung und der Zuverlässigkeit genau für die Charaktereigenschaften eines autoritären Charakters, wie ihn Theodor W. Adorno und Max Horkheimer ihn in ihrer berühmten Studie beschrieben und als einen Nährboden für die Entstehung des Nazifaschismus identifiziert hatten.
"Ich selbst", sagt Ingrid Strobl, die sich nicht nur wegen dem Thema ihrer Dissertation mit der Geschichte und der Sozialpsychologie des Dritten Reiches sehr gut auskennt, "ich selbst habe in meiner Jugend und auch noch in den frühen Erwachsenenjahren das Wort Respekt nicht in den Mund genommen. Es sei denn, ich wollte darüber herziehen oder mich darüber lustig machen. Heute weiß ich, wie lebenswichtig er ist."

In einer Gesellschaft, die in den letzten Jahrzehnten kälter geworden ist, die gespalten ist und in der ein Drittel der Bevölkerung vom sozialen Anstieg betroffen oder davon bedroht ist, in einer Welt, in der Geiz geil und Egoismus und Egozentrismus die bevorzugten Lebenseinstellungen sind, hat der Respekt der Menschen untereinander abgenommen. Natürlich hat das, wie auch der Verfall und die Denunziation anderer Werte, mit der langen Missachtung und Verhöhnung nach 1968 zu tun.

Doch die Autorin weist überzeugend und mit vielen persönlich getönten Beispielen nach, wie wichtig die Wiederbelebung des Respekts sowohl für den einzelnen als auch für die Gemeinschaft und die Solidarität innerhalb einer Gesellschaft ist, die ohne solche Werthaltungen ihre Zukunft nicht bestehen wird.

Doch es kann nicht mehr der Respekt sein, der sich allein an Macht, Erfolg und Position eines Menschen orientiert. So wurde er vor und nach dem Krieg gelehrt und praktiziert. Diese autoritäre Form de Respekts hat sich überholt, und auch ihre undemokratische Wirkung gezeigt.
Was Not tut ist die Entwicklung eines Respekts, der sich am Menschen orientiert. Ein Respekt, der gegenseitig ist, der den anderen als gleichwertig anerkennt und mit Offenheit, Interesse und Wertschätzung einhergeht.

Man kann Respekt lernen und man erfährt ihn von anderen, wenn man ihn selbst zeigt. Kaum vorzustellen, wie angenehm und menschlich unser Zusammenleben wäre, würden nur mehr Menschen diesen respektvollen Umgang mit sich selbst und anderen üben.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Anders miteinander umgehen! 23. März 2010
Von Thorsten Wiedau HALL OF FAME REZENSENT TOP 100 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Wer den Respekt verliert hat ihn für immer verloren und die 68er Generation hat alles daran gesetzt das nichts mehr Respekt verdient. Doch ist das richtig, Ja und Nein, denn die Respektdebatte ist älter und geht zurück bis ins Deutsche Kaiserreich. Noch weiter zurück, denn jede Generation hat sich beklagt, dass die nachfolgende Ihnen den Respekt schuldig bleibt. Was bleibt? RESPEKT von Ingrid Strobl ist ein gutes Buch um sich der Diskussion zu näheren, brauchen wir tatsächlich wieder Respekt oder geht es auch ohne Respekt - ich denke Nein, ohne Respekt und Höflichkeit geht es nämlich nicht.

Natürlich hat das Buch Schwächen und mir ist ein wenig zuviel Politik darin und zuviel von denen die nie Respekt bekommen, den sozialen Randschichten, den Obdachlosen, den Hartz 4 Empfängern, den Ausgestoßenen der Gesellschaft - doch auch die verdienen Höflichkeit - ob Respekt sei dahin gestellt - aber Höflichkeit muss sein.

Respekt ist eine Sache die Strukturen sichert und das Miteinander erträglich macht. Respekt muss man sich aber verdienen und Respekt kann aus Höflichkeit gewährt werden. Respekt kann man nicht einfordern und als Respektsperson wird man nicht geboren. Respekt darf nicht dazu genutzt werden um zu manipulieren und zu diffamieren. Respekt ist eine ganz fragile Sache, dies zeigt auch das Buch RESPEKT von Ingrid Strobl.

Ich gehe konform mit der Autorin, wenn sie schreibt das wir lernen müssen anders miteinander umzugehen - doch Respekt zu gewähren und zu empfangen, wie auch Respekt zu erwarten ist schwierig. Zu viele coole Jugendliche, zu viele Erwachsene die meinen sie hätten Respekt verdient und handeln doch gegenteilig und zu viele Menschen im allgemeinen die nicht mehr erkennen können das Höflichkeit das Leben erleichtert und automatisch zu respektvollem Umgang miteinander führt.

Das Buch stößt eine Debatte an - ich hoffe auch eine Diskussion. Es ist eine 3erste Grundlage um sich mit dem Thema zu beschäftigen und darauf aufbauend weiter zu gehen.

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