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Resonances
 
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Resonances

Hélène Grimaud Audio CD
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Produktinformation

  • Komponist: W. Mozart, a. Berg, F. Liszt, B. Bartok
  • Audio CD (15. Oktober 2010)
  • SPARS-Code: DDD
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Deutsche Grammophon (Universal)
  • ASIN: B00408MS0S
  • Weitere verfügbare Ausgaben: MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
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Hörproben
Song Länge Preis
Anhören  1. Piano Sonata No.8 In A Minor, K.310 - 1. Allegro Maestoso 7:54EUR 1,79
Anhören  2. Piano Sonata No.8 In A Minor, K.310 - 2. Andante Cantabile Con Espressione10:21EUR 2,39
Anhören  3. Piano Sonata No.8 In A Minor, K.310 - 3. Presto 2:55EUR 0,99
Anhören  4. Piano Sonata, Op.1 - Mässig Bewegt - Langsames Tempo - Quasi Adagio11:36EUR 2,39
Anhören  5. Piano Sonata In B Minor, S.178 - Lento Assai - Allegro Energico - Grandioso - Recitativo - Andante Sostenuto - Quasi Adagio - Allegro Energico - Più Mosso - Stretta Quasi Presto - Presto-Prestissimo -30:12EUR 4,80
Anhören  6. 6 Roumanian Folk Dances, BB 68, Sz. 56 - 1. Stick Dance 1:09EUR 0,53
Anhören  7. 6 Roumanian Folk Dances, BB 68, Sz. 56 - 2. Sash Dance0:28EUR 0,29
Anhören  8. 6 Roumanian Folk Dances, BB 68, Sz. 56 - 3. Stamping Dance 1:05EUR 0,53
Anhören  9. 6 Roumanian Folk Dances, BB 68, Sz. 56 - 4. Dance Of Buchum 1:22EUR 0,53
Anhören10. 6 Roumanian Folk Dances, BB 68, Sz. 56 - 5. Roumanian Polka0:29EUR 0,29
Anhören11. 6 Roumanian Folk Dances, BB 68, Sz. 56 - 6. Fast Dance0:59EUR 0,29


Produktbeschreibungen

Produktbeschreibungen

Nach kurzer Bühnenabstinenz, ist Hélène Grimaud nun wieder zurück in den Konzertsälen Europas. Mit ihrem neuen Solo Programm geht sie auf Tour.
Thematisch behandelt die Künstlerin die großen Komponisten der österreichisch-ungarischen Monarchie. Von Mozart bis Béla Bartok gibt es eine große Bandbreite an Emotionen, aber auch Stile Momente.

Grimaud beschreibt ihre Beziehung zu jenem Werk, das im Zentrum dieser CD steht: »Die Sonate von Alban Berg war der Ausgangspunkt zu diesem Programm, das seine Spur scheinbar so willkürlich durch die Musikgeschichte zieht.« Doch spürt die Pianistin feine Verbindungslinien auf, die sie, geographisch betrachtet, quer durch die ehemalige kaiserlich-königliche Donaumonarchie führen. »Auch wenn Mozarts Salzburg«, ergänzt Grimaud, »offiziell gar nicht zu Österreich gehörte und Bartók sich streng gegen diese Vereinnahmung gewehrt hätte. Aber irgendwie hören wir in Mozarts Musik vieles vorweggenommen, was später in der Musik des österreichisch-ungarischen Reiches, bei Liszt und sogar bei Berg wiederkehrt und sich zur vollen Blüte entfaltet.«


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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Das Leben in Klängen 24. März 2011
Format:Audio CD
"Resonanzen" hat Hélène Grimaud diese CD genannt. Und ganz sicher bezieht sich der Titel nicht allein auf die physikalische Klangentfaltung, sondern vor allem auf den "inneren" Widerhall im Gemüt des Hörers. Um es vorweg zu nehmen: Diesem Anspruch wird die CD vollauf gerecht.

Bemerkenswert ist zunächst die stilistische Vielfalt des Albums. Das Programm dieses Klavier-Recitals umspannt 165 Jahre Klavierliteratur: von Mozarts a-moll-Sonate (1778) bis zu Bartoks Volkstänzen (rev. 1943). Und einmal mehr gelingt der Pianistin ein programmatisch schlüssiger Brückenschlag mit außerordentlicher philosophischer Tiefe.

Gleich bei Mozart geht Hélène Grimaud rhythmisch und klanglich äußerst raffiniert zu Werke. Mozart stieß mit seiner a-moll-Sonate in neue Ausdruckssphären vor, steht gewissermaßen an der Schwelle zum romantischen Duktus. Hier verbinden sich gedanklicher Ernst und Aufbruchstimmung zu einer treibenden Energie, die Hélène Grimaud auf faszinierende Weise zum Leben erweckt. Unter ihren Händen entfaltet sich das Werk zum ausdrucksstarken Charakterstück.

Alban Bergs einsätziges Erstlingswerk (mit ihm schloss der Komponist die Unterrichtszeit bei Schönberg ab) präsentiert uns die Künstlerin mit kristalliner Klarheit. Dem poetischen, oft elegischen Grundcharakter des Werkes werden dramatische Zuspitzungen gegenübergestellt. Mit klarer Phrasierung vermittelt uns Hélène Grimaud die musikalischen Ideen (und Ideologien) Alban Bergs, baut gewaltige gedankliche und klangliche Bögen, führt uns zum Wesen der Komposition.

Die h-moll-Sonate von Franz Liszt macht besonders deutlich, worin die Faszination von Hélène Grimauds Interpretationskunst liegt. Denn von diesem Werk liegen zahlreiche, vielbeachtete Vergleichseinspielungen vor (Argerich, Pollini, Pogorelich, Vogt, Zimerman). Hélène Grimaud lässt die Sonate klangsinnlich und pianistisch fulminant erklingen. Sie gestaltet ihre Interpretation souverän und mit großem Atem, reiht sich fraglos in die Riege der großen LIszt-Interpreten ein. Die individuelle Qualität dieser Einspielung offenbart sich im Hörvergleich: In vielen anderen Aufnahmen der Liszt-Sonate bleibt - trotz aller Kraft und technischer Virtuosität - eine eigentümliche emotionale Distanz zwischen Werk und Pianist(in) spürbar. Es scheint, als fürchte sich mancher Künstler davor, die emotionale Kontrolle zu verlieren, sich gleichsam am Feuer des Werkes zu verbrennen. Anders Hélène Grimaud: Sie stürzt sich mit aller Hingabe in die Flammen. Es glüht und lodert, die pianistischen Funken sprühen nur so. Bei aller Leidenschaft behält die Pianistin stets den Überblick, findet wieder zu lyrischer Ruhe und Versenkung zurück, um anschließend den nächsten Spannungsbogen aufzubauen. Wie sich das aufgetürmte musikalische Material in der kraftvollen Klimax entlädt, ist schlichtweg überwältigend.

Bela Bartoks Rumänische Volkstänze sind sechs Miniaturen mit starken Bezügen zur Folklore. Jedes einzelne Stück fordert den Pianisten mit ganz eigener Gestik und Rhythmik. Hélène Grimaud kostet den rhythmischen Charme jedes einzelnen Tanzes mit dynamischer Raffinesse aus, die herbe Seite nicht verleugnend. Wunderbar, wie die Pianistin mit den musikalischen Themen kokettiert.

Fazit:
"Resonances" fasziniert durch klangsinnliche und pianistisch fulminante Interpretationen, intensiv und hochemotional. Wieder einmal erweist sich Hélène Grimaud als musikalische Erzählerin, die ein Werk nicht einfach reproduziert, sondern mit der Musik klingende Bilder erzeugt. Sie erzählt von den emotionalen Dimensionen des Lebens - Klangrede im besten Sinne. Das ist es, was mich an Konzerten und Einspielungen dieser Ausnahmekünstlerin immer wieder fasziniert. Auch klanglich ist die CD hervorragend gelungen. Kurz: 70 Minuten Klavier-Glück!
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16 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wunderbar 2. November 2010
Format:Audio CD
This is another amazing cd by Helene Grimaud. I find very interesting her reading of Mozart's sonata. She infuses in it a bartokian mood. Very dry and well articulated. I think it is the best piece of this cd. In the third movement she reveals a beethovenian sonority (albeit I have some difficulties to understand his choice in the executing the flourishing notes in the major part). I would stress her modernity of sound in the developments of the first and second movement. This latter is a masterpiece under her finger (note the thrill in left hand, as carved in marble). I agree with her also in the use of the pedale. The other great performance are the six dances by Bartok, sounding the second as a Grieg's dance. I have some caveat in Liszt. It is a good reading, but not so new and original as the above mentioned. It seems to me that in many points she uses too much pedale and the bars conducing to the 'slow movement' are not at all convincing (my point of reference is Zimerman's recording). What about Berg? There is much passion and understanding of the inner structure of the work. Listening to it for the first time, I noticed a skryabinian colour. But very fine. Who likes Grimaud's particular style of playing cannot miss this recording.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Nach längerer Zeit... 22. Januar 2011
Format:Audio CD
Nach längerer Zeit wieder ein neues Album von Hélène Grimaud. Ich war sehr neugierig.

Musik: Zunächst eher ein Schock. Wie sie Mozart spielt (Nummern 1 bis 3), ist schon eine Frechheit - denkt man zunächst, bis man sich dabei ertappt, an der drängenden, nach vorne strebenden Art Gefallen zu finden. Aber es zieht einen raus aus der u. U. gewohnten, oft einlullenden Mozart-Komfortecke. Man kann geteilter Meinung sein, definitiv. Berg: Tatsächlich "anspruchsvoll" zu hören, fast schon erstaunlich, dass die Deutsche Grammophon (in den letzten Jahren ja eher für Mainstream bekannt) das veröffentlicht. Ich werde die Sonate noch einige Male hören und vielleicht etwas über den Hintergrund lesen müssen, bis ich mir da ein Urteil erlauben möchte. Liszt: Sicher das populärste Stück dieser Platte mit der größten "Konkurrenz" auf dem Schallplattenmarkt. Das Ergebnis ist zwiegespalten. Einerseits bin ich auch nach mehrfachem Hören überwältigt vom wahrhaft diabolischen Charakter vieler Passagen und dem blitzschnellen Umschwenken ins absolute Gegenteil. Diesen Wechsel beherrscht Grimaud perfekt! Andererseits tritt ihr schon immer, auch auf anderen Platten, sehr harter Anschlag natürlich gerade hier im Liszt schonungslos zutage. Ich persönlich mag das nicht besonders, aber es ist - zugegeben - auch irgendwie ihr Markenzeichen. Und schließlich Bartok: Fast mein Lieblingstitel. Wirkt fast banal nach diesem Liszt-Programm, das einen erstmal "puh" sagen lässt, aber andererseits passt es auch irgendwie. Gerade hier im Bartok scheint das durch, was mir bei Grimaud am meisten gefällt: Ihre völlig selbstverständliche Virtuosität, ihre fast perkussiv gespielte Leichtigkeit mancher Passagen und ihr Gefühl für "Drive", um einen Anglizismus zu bemühen.

Klang: Ich schließe mich dem 5-Sterne-Urteil im FonoForum-Magazin an und bin absolut begeistert. Endlich mal wieder eine gut klingende Klavierplatte von der Deutschen Grammophon. Da gibt es leider auch anderes, was ich mir auf meiner High-End-Anlage nicht gern anhören mag. Wunderbar definierter, klarer Anschlag, klangfarblich wunderbar neutral, nicht zu direkt (trotz der offenbar harten Flügel-Intonation!), nicht zu hallig und schwammig.

Booklet: Recht sparsam gehalten, insgesamt wenig erhellend, aber immerhin ein ganz netter zusammenfassender Text über das Programm der CD, gewürzt mit Zitaten der Pianistin. Ist okay, aber ich hätte mir mehr gewünscht.

Insgesamt eine empfehlenswerte Platte, wenn auch mit den erwähnten Wermutstropfen. Trotzdem in meinen Augen 5 Sterne!
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