Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Falscher Titel, tolles Spiel, 14. September 2009
Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen
Mit Resident Evil 4 hat Capcom das wohl beliebteste Horror Adventure in Sachen Gameplay "revolutioniert". Leider ist gleichzeitig auch der Horror Faktor stark gesunken. Der neuste Teil der Serie bleibt beim gleichen Prinzip und legt in Sachen Action noch 2-3 Schippen drauf. Leider geht der Horror Faktor dadurch aber auch so gut wie verloren!
Story:
Chris Redfield (Resident Evil, RE: Code Veronica) ist in Afrika um... ja keine Ahnung. Jedenfalls ist da irgendwas faul, die Bewohner kommen garnicht mehr klar und somit kommt Chris Schwarzenegger (so sieht er nämlich mittlerweile aus) ins Spiel. Mit von der Partie ist seine neue Kollegin Sheva die natürlich auch eine Eingeborene ist. Eine ziemlich heiße noch dazu. Nach kurzer Zeit merken die beiden, dass die Bewohner Afrikas (zumindest den Teil den man zu sehen bekommt) mit dem Las Plagas Virus (bekannt aus RE 4) befallen sind. Und da hilft nur ein Mittel: Feuerkraft.
Mit der Zeit gibt es dann ein Wiedersehen mit alten Bekannten und vorhersehbaren Twists in der Story. ***
Gameplay:
Wie schon oben geschrieben, lässt sich Resident Evil 5 wie sein Vorgänger spielen. Es gibt so gut wie keine Unterschiede. Nur, dass man jetzt zu zweit ballert ist relativ neu. So gesehen ist das Spiel komplett auf einen Co-Op ausgelegt. Wenn man alleine spielt, wird der andere Charakter vom Computer gespielt und dieser macht seine Sache auch ganz ok. Zwar steht der Sidekick zwar oft im Weg und besitzt auch nicht den erforderlichen IQ um sein Inventar angemessen zu optimieren aber da kann man selbst nachhelfen. Kostet zwar ein wenig Zeit aber passt schon. Die berühmte Kiste gibt es wieder nicht (schade) und wenn man Sachen auf den Boden fallen lässt verschwinden diese einfach. Auch kann man, wenn das Inventar voll ist, kein Kraut direkt verwenden wenn man angeschlagen ist. ****
Grafik:
Perfekte Lichteffekte, perfekte Modelle und eine fast Perfekte Umgebung machen Resident Evil 5 auch im PC Bereich zu einem echten Hingucker. Wie auch Batman: Arkham Asylum, ist RE 5 der Bewei dafür, dass ein Spiel nicht unbedingt eine Cry Engine braucht um super auszusehen. *****
Sound:
Die Sounds klingen recht realistisch und der Score im Hintergrund passt immer super zum Bild. Da gibt es echt nichts auszusetzen. *****
Atmosphäre:
So toll auch alles sein mag: die Atmosphäre passt nicht mehr zum Titel des Spiels (auch wenn diese eigentlich super ist). Man ist jetzt eher in einem super Action Film als in einem perfekten Horror Game. Wahrscheinlich hat sich Capcom gedacht, dass man somit mehr Käufer anlocken kann. Hat man auch definitiv geschafft aber ob Fans der Vorgänger damit zufrieden sind, ist zu bezweifeln. ****
Fazit:
Der fünfte Teil der Serie macht eigentlich alles richtig aber trotzdem hat man hier einen falschen Titel gewählt. Resident Action hätte da eher gepasst. Naja, wenn man davon absieht und von dem überzeichneten Chris (schaut euch mal zum Vergleich die Modelle aus Resident Evil: Code Veronica oder dem Remake auf dem GC an) hat man hier das wohl bisher beste Action Adventure der neuen Generation... bis God of War 3 rauskommt ;) Durch den Coop Modus erhält RE 5 auch einen höheren Wiederspielwert als alle anderen Teile.
Achja: die deutsche Version ist komplett ungeschnitten (es ist auch das Minispiel "Mercenaries" enthalten).
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
knallharter Thriller mit bizarren Untertönen, 3. November 2009
Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen
Die Zwischensequenzen machen es einem klar - wer hier seine Waffe gegen die faulige Mutantenbrut erhebt, schießt nicht mehr einfach auf seelenlose Untote von unbestimmter Herkunft, sondern auf Menschen, die von einer Epidemie heimgesucht wurden. Und doch bleibt einem nichts anderes übrig, als sich eine blutige Schneise durch die Horden aggressiver Gegnerschwemmen zu schießen, um die eigene Haut zu retten ...
Resident Evil 5 hat mit seinen Wurzeln nicht mehr viel zu tun, das ist wahr. Es handelt sich schon seit dem 4. Teil nicht mehr um naiv-gediegenen Zombiehorror mit wohligem Schauergefühl sondern um eine beklemmenden, gandenlosen Überlebenskampf.
Dieser Kampf ist gut inszeniert - die Animationen sind gelungen, etliche Cut-Szenes verbinden die Level zu einer athmosphärisch dichten Survival-Horror-Geschichte, die Soundkulisse wirkt absolut stimmig und die Charaktere sind ausgesprochen detailliert ausgefallen - ein Detailgrad, der sich leider nicht konsequent in die Spielwelt fortsetzt, die wird immer mal wieder durch matschige Texturen verunstaltet, was angesichts der beeindruckenden Ausleuchtung der Level allerdings ein wenig in den Hintergrund tritt.
Die Steuerung ist nun erfreulicherweise auch gut per Tastatur zu bewältigen - allerdings erweist sich die Maussteuerung als wenig genau. Dem Feeling tut's gut, wer sich umringt von Gegnerscharen seiner Haut erwehren will, hat nicht viel Zeit für Präzision. Mit ein wenig Eingewöhnung jedoch gelingen auch gezielte Kopfschüsse bald ohne größere Probleme.
Das Waffenverhalten hängt jedoch nicht allein vom Spielergeschick ab sondern auch von den Verbesserungen, die man den Schießeisen angedeihen lassen kann.
Diese Upgrades sind zwischen den Leveln in einem Untermenü möglich. Hier können auch weitere Waffen eingekauft werden, die Auswahl hierfür wird parallel zum Spielfortschritt erweitert und hängt u.a. auch davon ab, welche Waffen man in der Spielwelt aufstöbert. Munition hingegen steht leider nicht zum Verkauf - hier hilft nur, die Level fleißig abzusuchen und mit den Funden sparsam umzugehen.
Neu in Resident Evil 5 ist die konsequente Koop-Struktur - man ist stets zu zweit unterwegs. Hat man keinen zweiten Mitspieler zur Verfügung, übernimmt der Rechner die Kontrolle der zweiten Person, mit zufriedenstellender KI. KI sucht man bei den Gegnern übrigens vergebens, wäre aber auch eher unangemessen angesichts der Zombiethematik. Lediglich die fetten Bossgegner weisen komplexere Angriffmuster auf, die jedoch werden wie vom Band fortlaufend abgespielt, und so hilft geschicktes Taktieren im Grunde nix, man sucht sich die Schwachstellen der Ungetüme, memorisiert ihr Verhalten und bewältigt sie auf diese Weise ohne besondere Anstrengung.
Das Spiel macht im Grunde alles richtig. Es gibt eine ausreichende Menge unterschiedlicher Gegenertypen, ein gutes Angebot an unterschiedlichen Waffen und unkomplizierte Action vor abwechslungsreicher Kulisse mit gelegentlich stark ansteigenden Spannungskurven - man wird bis zum Ende gut unterhalten und spielerisch angemessen gefordert.
Warum dann nicht 5 Sterne? Was mich ein wenig gestört hat, ist der Umstand, daß sich eine Waffe nur im Stand abfeuern läßt - zwar hat es angesichts der eher knappen Munition eh kaum Sinn, wild ballernd durch die Gegnermengen zu sprinten, es wäre aber eigentlich eine sinnvolle Option angesichts des Gegneraufkommens. So wirkt diese Beschneidung der Handlungsmöglichkeiten etwas aufgesetzt.
Ich persönlich stehe auch nicht besonders auf Boss-Kämpfe. Das richtige Vorgehen per trial-and-error herauszufinden und dann ewig lange herumzuhampeln, bis es endlich ausgestanden ist, finde ich langweilig.
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5.0 von 5 Sternen
Fleischgewordener Wahnsinn, 18. November 2009
Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen
Zur Story möchte ich nicht viel verlieren, sie ist gut und schlüssig/stringent durchgesetzt. Die Zombiehatz & das Töten des Endbosses, sowie vieler kleiner Zwischengegner, die z.T. richtig schwer waren, ist wie man sie liebt. Fans der Serie werden nicht enttäuscht sein, aber vielleicht ein bisschen überrascht, denn ->
Resident Evil 5 bedeutet nicht, im Retro-Stil sich ein bisschen gruseln, gruselig, war es mir nie.
Resident Evil 5 ist eher eine rasante mit Action und einigen Schockmomenten gepflasterte Talfahrt ohne vergleichbare Äquivalente. Die Spieldynamik mit Sheva/Chris als Partner ist perfekt umgesetzt, die Grafik grandios, auch wenn für heutige Verhältnisse(habe die neuste Nvidia Grafik, nicht mehr ganz Zeitgemäß, wobei viele liebevolle Details das Gesamtbild durchaus prägen... und diese für die Serie typische Spieldichte aufrechterhalten). Meiner Meinung nach ist das auch gut so!
Mit Maus und Tastatur habe ich das Spiel nicht gespielt, aber dafür mit einem Xbox 360 Controller, der wirklich gut integriert wurde und einem das Spielen durch Vibrationen etc. geschönt hat.
Es gibt eigentlich noch viel mehr zu sagen, allerdings finde ich den PREIS gerade zu verlockend und möchte einfach jeden selbsteinladen, dieses tolle Spiel auszuprobieren.
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