Zuerst einmal: ich kenne weder das Spiel, noch die beiden Vorgänger-Filme. Von daher bin ich vollkommen unbelastet ins Kino gegangen und wurde positiv überrascht.
Zur "Handlung": nachdem ein Virus den größten Teil der Menschheit entweder ausgerottet oder aber zu menschenfressenden Untoten gemacht hat, ist der kleine Teil der Überlebenden ständig auf der Flucht und auf der Suche nach dem letzten Stück bewohnbarem Land. Darüber hinaus gibt es noch eine "unterirdische Zivilisation", die vor allem durch die Experimente des Dr. Isaacs versucht, ein Gegenmittel gegen das Virus zu finden und auf diese Art die Erde wieder zurückzuerobern. Diese Experimente laufen auf das Klonen von Alice (Milla Jovovich) hinaus, die über außergewöhnliche Kräfte verfügt.
Herausgekommen ist dabei eine Mischung aus "Mad Max" und "Zombie". Schauspielerisch ist der Film bestenfalls als zweitklassig einzustufen, aber sobald die ohnehin unnötigen Dialoge vorüber sind, kommt jeder auf seine Kosten, der einfach nur 90 Minuten lang dabei zusehen will, wie die Untoten erschossen, aufgeschlitzt, aufgespießt oder auf irgendeine andere Art vernichtet werden, passend begleitet von einem schönen, hämmernden Soundtrack. Alles andere spielt hier kaum eine Rolle, Milla Jovovich ist wie erwartet eine Augenweide, darüber hinaus gibt es noch eine weitere Anzahl sowohl weiblicher wie männlicher Knackärsche zu sehen, es ist also für jeden etwas dabei.
Alles in allem der richtige Film zum sinnfreien Abreagieren nach einem stressigen Tag. Und nebenbei bemerkt: was Videospiel-Verfilmungen angeht, gab es garantiert schon weitaus schlechtere wie diese.