Aus der Amazon.de Redaktion
Angesichts der Tatsache, dass
Resident Evil auf einem Computerspiel basiert, das wiederum in hohem Maße von Filmen -- insbesondere denen von George A. Romero und James Cameron -- abgeleitet war, wäre es unfair darüber zu klagen, dass er nicht eine einzige originelle Idee enthält. In den frühen 80er-Jahren versuchten italienische Billigproduktionen wie
Woodoo und
Die Hölle der lebenden Toten so viele nachgemachte Momente aus amerikanischen Originalen wie möglich in einem Streifen unterzubringen und hielten sie zusammen mit lächerlichen Charakteren, die von einem Monsterangriff zum nächsten wanderten.
Resident Evil ist eine stark verbesserte und ausgezeichnet fotografierte und geschnittene Version des gleichen Konzepts.
Eine unter Gedächtnisschwund leidende Milla Jovovich kann sich an erstaunliche Kungfu-Fähigkeiten erinnern; der Globalisierungsgegner Eric Mabius murmelt etwas über monopolistische Konzerne; eine Truppe klischeehafter Soldaten, die sich kaum voneinander unterscheiden (ausgenommen Michelle Rodriguez als zweite harte Braut) sind in einem unterirdischen wissenschaftlichen Komplex gefangen und einem tyrannischen Computer preisgegeben (der sich in Form eines selbstgefälligen kleinen Hologramm-Mädchens manifestiert) und wehren sich gegen fleischfressende Zombies, CGI-Mutanten sowie die allseits beliebten Zombiehunde. Resident Evil ist ein ziemlich actionreicher Film, der allerdings seine Vorlagen (Cube, Deep Blue Sea) herunterleiert, ohne irgendetwas hinzuzufügen, das künftige Billigfilme nachmachen könnten. --Kim Newman
Video Jakob Kurzinhalt
Alice und Rain müssen ein Kommando-Team in eine riesige unterirdische Genforschungsfabrik führen, in welcher eine Stunde zuvor ein tödlicher Virus ausgebrochen ist. Der Virus hat binnen Sekunden das gesamte Forschungspersonal getötet und als blutrünstige Untote wieder auferstehen lassen. Alice hat weniger als drei Stunden Zeit, den Virus zu isolieren und einen die Welt vernichtenden Outbreak an die Oberfläche zu verhindern. Doch schnell wird dem Team klar, dass es nicht nur von den Untoten bedroht wurd. Ein Horrortrip beginnt...
Movieman.de
Haben Sie Lust auf sabbernde Zombies, Schockeffekte en masse und eine hartgesottene Truppe von Kampfexperten, angeführt von der bezaubernden Milla Jovovich? Dann nichts wie rein in "Resident Evil", denn dort bekommen Sie von allen vorgenannten Zutaten jede Menge! "Resident Evil" – eine gelungene deutsch-amerikanische Bernd Eichinger-Koproduktion. Eine fulminante Verfilmung des gleichnamigen Computerspiels, die bereits am ersten Wochenende in den USA auf Platz 2 der Charts stürmte und nur von "Ice Age" ausgebremst werden konnte. Alice (MILLA JOVOVICH) und Rain (MICHELLE RODRIGUEZ) müssen ein Kommando-Team in eine riesige unterirdische Genforschungsfabrik, genannt "The Hive", führen, in welcher eine Stunde zuvor ein tödlicher Virus ausgebrochen ist. Der Virus hat binnen Sekunden das gesamte Forschungspersonal getötet und als blutrünstige Untote wieder auferstehen lassen. Alice hat weniger als drei Stunden Zeit, den Virus zu isolieren und einen die Welt vernichtenden Outbreak an die Oberfläche zu verhindern. Doch schnell wird dem Team klar, dass sie nicht nur von den Untoten bedroht werden. Ein Horrortrip beginnt ..... Da auf die Ausbildung der Charaktere nicht besonders viel Wert gelegt wurde, fällt es zumindest leicht, am Schicksal der Filmfiguren keinen emotionalen Anteil zu nehmen. Und auch die Dialoge bringen einem die Helden und Bösewichte nicht näher. Entweder beschimpfen sie sich gegenseitig auf Pennälerniveau oder versuchen, sich mit gewollt coolen Sprüchen zu übertrumpfen. Aber das alles ist eigentlich auch egal, denn es geht hier nicht darum, eine moderne Adaption eines Shakespeare-Dramas auf die Leinwand zu bringen, sondern es geht einfach um die filmische Umsetzung eines erfolgreichen Computerspiels ..... und mit Unterstützung von Milla Jovovich, Michelle Rodriguez & Co. ist dies wunderbar geschehen! Einige Anspielungen im Film sind natürlich nicht zu übersehen. Die Zombies sind eine liebevolle Hommage an George A. Romeros "Die Nacht der lebenden Toten" und "Zombie". Jovovichs Charakter hört auf den Namen "Alice" und der Grossrechner des Komplexes wird "Red Queen" genannt — "Alice im Wunderland" lässt grüssen. Michelle Rodriguez, die wir schlagkräftig aus "Girlfight" kennen, darf auch in RE wieder die Fäuste sprechen lassen und ab und an einen markigen Spruch ablassen. James Purefoy, bereits angenehm in "Mansfield Park" und "Ritter aus Leidenschaft" aufgefallen, ist auch in diesem Film eine optische Bereicherung. Heike Makatsch als Zombie hat zwar nur eine kleine Rolle, aber vielleicht ist dies der Start für eine Hollywoodkarriere? Wer allerdings den ganzen Film trägt ist — Milla Jovovich. Da ist irgendwas in ihren Augen, in ihren Bewegungen und kleinen Gesten, das einen für sie einnimmt. Niemand kämpft, schwitzt und blutet so stylish wie sie! Einige Spezialeffekte sind atemberaubend. Besonders sehenswert ist ein Laser-Verteidigungssystem, das so manche Überraschung für die Truppe bereit hält. Der Soundtrack peitscht den Zuschauer durch den Film. Neben Marilyn Manson sorgen Rammstein, Fear Factory, Static-X, Method Man und Depeche Mode für die apokalyptische Musikuntermalung. David Johnsons Kameraführung ist wie gewohnt exzellent und Regisseur Paul Anderson bleibt nach "Event Horizon" dem düsternen Genre treu. Fans des Videospiels werden zufrieden sei. Der "Plot" ist eine Art Prequel, allerdings tauchen bereits Reminiszenzen an das Computerspiel auf, wie beispielsweise die Zombie-Dobermänner. FAZIT: Verstehen Sie uns nicht falsch: "Resident Evil" ist sicherlich kein Meilenstein der Filmgeschichte und wird auch in puncto Entwicklung der einzelnen Charaktere keine Preise einheimsen können, aber das ist auch nicht der Anspruch des Films. Er will auf gruselige Art unterhalten – und das ist gelungen! Wer also Lust auf innovative Schockeffekte und Zombies hat und auch auf tiefsinnige Dialoge mal bewusst keinen Wert legen will, dem sei "Resident Evil" sehr ans Herz gelegt. Sicher kein Spass für die ganze Familie, jedoch für jeden Liebhaber von gutem Horror-Trash ein MUSS!
Moviemans Kommentar zur DVD: Bild und Ton können nicht überzeugen. Zwar gibt es bei der Schärfe immer wieder tolle Eindrücke, insgesamt aber wird der Eindruck durch Unruhe und stehende Rauschmuster gehemmt. Auch akustisch gibt sich RE überwiegend dumpf und wumernd. Die Extras sind aus vorherigen Versionen bekannt und der Audiokommentar mit der Creme aus der Besetzung und Crew ist nicht untertitelbar.
Bild: Das Bild sieht sehr scharf aus. Die überwiegenden Blau/Grautöne auf Wänden und anderen Flächen dienen immer wieder als Hintergrund für leichte stehende Rauschmuster. Im Innern des Fahrstuhls (05.30) bei blauem Notlicht verschwimmen Gesichtskonturen sehr deutlich. Millas Auge bei ihrem Aufwachen bei 08.00, ist von beeindruckender Schärfe, danach beim Herauszoomen aber nicht mehr wirklich scharf (auch 09.10). Das Wasser der Dusche bei 08.25 wirkt sehr „digital“. Leichte Kamerabewegungen in dunklen Szenen (15.30) unterliegen immer einer gewissen Unruhe durch stehende Rauschmuster und leichtem Nachziehen).
Ton: Akustisch mischt der Film genretypisch ganz oben mit. Die bedrohliche Stimmung des Films wird durch massive Bässe und von allen Seiten eingestreuten akustische Effekte wirkungsvoll untermauert. In der Verhaftungsszene bei 13.00ff ist die Musik im Verhältnis zu den Dialogen zu laut und so ist es recht schwierig, auch die wenigen Worte, die hier gesprochen werden, zu verstehen. Die englischen Dialoge hier sind sogar noch etwas schwerer zu verstehen, weil noch dumpfer. Das Gesamtbild der Akustik ist allerdings relativ basslastig, dröhnend, dumpf.
Extras: Das Blau des aktivierten Button ist etwas gering gesättigt und fällt auf einem normalen TV-Gerät etwas schwach unterscheidbar zu dem Weiß der anderen Buttons aus. Der unterhaltsame Audiokommentar ist leider nicht deutsch untertitelbar und damit für viele deutsche Kunden unverständlich. Die Filmografientafeln sind recht unübersichtlich. Die Navigation klappt jedoch einwandfrei. Die meisten Extras sind aus der vorherigen DVD-Version bekannt. --movieman.de
Kurzbeschreibung
Tief unter der Erde von Racoon City liegt das weitverzweigte Fabrikgelände des High-Tech-Konzerns Umbrella Corporation, Arbeitsplatz für über 500 Wissenschaftler, Mechaniker und Wachpersonal. Als dort eines Tages ein biochemischer Unfall passiert und ein tödlicher Virus sämtliche Insassen in blutrünstige Untote verwandelt, wird eine Spezialeinheit zur Aufklärung geschickt. Auf ihrem Weg in das Forschungslabyrinth treffen sie auf die einzige Überlebende. Alice, die zu wissen glaubt, wie der Virus gestoppt und damit ein vernichtender Outbreak an der Oberfläche verhindert werden kann. Doch schnell wird dem Team klar, dass es nicht von bestialischen Zombies bedroht wird. Ein Horrortrip gegen die Zeit beginnt.
Produktbeschreibungen
Ein geheimes Experiment.
Ein mörderischer Virus.
Ein tödlicher Fehler.
Alice und Rain müssen ein Kommando-Team in eine riesige unterirdische Genforschungsfabrik führen, in welcher eine Stunde zuvor ein tödlicher Virus ausgebrochen ist. Der Virus hat binnen Sekunden das gesamte Forschungspersonal getötet und als blutrünstige Untote wieder auferstehen lassen. Alice hat weniger als drei Stunden Zeit, den Virus zu isolieren und einen die Welt vernichtenden Outbreak an die Oberfläche zu verhindern. Doch schnell wird dem Team klar, dass es nicht nur von den Untoten bedroht wird. Ein Horrortrip