Aus der Amazon.de Redaktion
Movieman.de
Moviemans Kommentar zur DVD: Bis auf ein geringes Grieseln und einen marginalen Bassmangel unterhalb von 70hz eine überzeugende Leistung, die Extraseitig wohl nur noch von der Special Edition übertroffen werden wird.
Bild: Der grundsätzliche Bildeindruck ist sehr kontrastreich und von hoher Leuchtkraft. Auch im Dunkeln, z.B. auf dem Friedhof (00.31.20) sind, letztlich auch Dank der guten Ausleuchtung der Sets, selbst kleine Details noch gut bis sehr gut erkennbar. Die Darstellung von Schwarz ist sehr hoch gepegelt und satt, vernachlässigt dabei aber nicht die korrekte Nuancierung feiner Graustufen. Das Bild läuft sehr ruhig und stabil. Hier gibt es zu keiner Zeit Grund zu Meckern. Einzig das immer präsente, wenn auch nur leichte Grieseln passt nicht ganz ins Bild einer so ambitionierten Produktion (z.B: 00.04.46, 00.05.20, 00.26.51). Es tritt vor allem in hellen Hintergründen und Szenen mit großen Helligkeitsunterschieden auf. Die Kompression lässt dies aber praktisch ungerührt und bleibt sehr frei von Makeln wie Blockrauschen.
Ton: Der englische 5.1.Mix ist erkennbar, leicht besser voluminiert, als der deutsche. Der drückende, orchestrale Score perlt breit und spielt jederzeit frei von den Boxengehäusen auf. Zu keiner Zeit hat man etwa den Eindruck, dass der Filmton aus Lautsprechern kommt. Über den Film hinweg kommen mehrere Dutzend und auch lang anhaltende Quereffekte zum Einsatz, die für mächtig Druck und Raumklang sorgen. Dabei kommt auch die Dynamik nicht zu kurz, wenn Sie auch in den ganz untersten Oktaven etwas früh an Druck verliert. Die Stimmenverständlichkeit ist sehr gut und ist in der englischen Fassung etwas authentischer, weil nicht synchro-künstlich nach Studiomischung.
Extras: Der besondere Filmtipp weist auf das kommende Highlight von Highlight "Der Untergang" hin. Leider ist noch kein Vö-Datum darin benannt. Die englischen Interviews sind allesamt deutsch untertitelt, wie auch das Hochglanz-Making of. Dieses ist wenig belanglos, weil auf TV-Ausstrahlung mit wenig Hintergrund ausgerichtet. Ein typisches Werbe-Making of, dass den Zuschauer ins Kino bewegen soll und dem eigentlichen Grund eines MOs nicht gerecht wird. Das Menü ist außerordentlich aufregend animiert und wenn die deutsche Stimme von "Alice" durch das Menü führt und die Auswahl einer Aktion anmahnt, dann kommt mächtig viel Stimmung auf. Hier wurde viel Detailliebe aufgewendet. Allerdings ist das Interviewmenü, aufgrund der Verwendung der R.E.-Schrift nicht gut lesbar geraten. --movieman.de
OFDb.de
Nachdem Alice (Milla Jovovich) als einzige Überlebende aus dem unterirdischen Hive der Umbrella Corporation entkommen konnte, muss sie feststellen, dass der tödliche Virus sich nun an der Oberfläche von Racoon City ausgebreitet hat. Und das Ergebnis ist schrecklich. Der Großteil der Bevölkerung hat sich in fleischfressende Zombies verwandelt. Nur eine kleine Gruppe von Menschen hat überlebt. Geführt von Alice versuchen sie aus der Stadt zu entkommen. Doch die Umbrella Corp. hat entschieden etwas dagegen und setzt die hoch entwickelte Kampfmaschine "Nemesis" auf die Gruppe an. Sie soll die Flucht um jeden Preis verhindern.
Milla Jovovich (Johanna von Orleans) mimt erneut die Amazone Alice, die diesmal sogar einen Neo aus den Pantoffeln hauen würde. Sowohl an Ausstrahlung als auch an Körpereinsatz hat sie nichts verloren, und ballert sich ordentlich durch den Film. Etwas zu pseudocool kommt hingegen Sienna Guillory (Helena von Troja) als Jill Valentine rüber, wobei sie am Anfang eher an Lara Croft erinnert. Auch wie Frau Croft und Milla hat auch sie stets zwei 45er-Kanonen und coole Sprüche im Gepäck. Dabei wirkt sie allerdings nicht so rauh und abgehärtet wie Milla. Mal wieder wird mit Thomas Kretschmann (King Kong) ein Deutscher als Anführer der Bösen besetzt. "Kretsche" macht eigentlich einen ordentlichen Job, ist aber kein Eindruck hinterlassender Obermotz. Da hat er wohl nicht fleißig genug Jürgen Prochnows "Schurken-1mal1 für Deutsche in Hollywood" gebüffelt. Ohne Bart und diesmal mit kurzer Frisur läuft dann noch Oded Fehr (Die Mumie) abermals mit 'ner MG-Wumme durchs Bild, wobei er hier Zombies statt Mumien niedermäht. Mehr hat er ansonsten eigentlich auch nicht zu tun. Nun ja... und Hausmeister Krause hab ich bis jetzt noch nicht gesehen. Darum werde ich mal weiterhin Ausschau nach ihm halten.
Im Gegensatz zu Teil 1 wird hier gleich von Anfang auf Action nonstop gesetzt, wobei dann auch eine gute Story vernachlässigt wird. Action-Höhepunkte sind in "Resident Evil: Apocalypse" der Kirchen/Friedhof-Fight, das Schul-Massaker und Alice' finaler Kampf gegen Nemesis. Dieser wurde auch recht gut in Szene gesetzt, auch wenn das Rindvieh außer mit einer Gatling und einer Bazooka ordentlich Krach zu machen, kaum was zu tun hat. Sowohl die Kämpfe als auch die Shoot-Outs sind etwas härter geworden und der Bodycount im Gegensatz zum Vorgänger vervielfacht. Leider gibt es außer Nemesis nur noch die altbekannten Zombies, Lickers und Killer-Köter als Kanonenfutter. Bei der ganzen Action hat man natürlich die Story vernachlässigt und zudem noch auf Klischee-Charaktere gesetzt. Neben einem Müll labernden und (selbstverständlich) immer eine Knarre dabei habenden Quoten-Bimbo haben wir darum noch die sensationsgeile und nervende Reporterin, ein Sommersprosen-Face als Balg sowie einen Steven Hawkins für Arme. So kann auch kaum Spannung aufkommen, da man den Filmverlauf vorausahnen kann.
Vielleicht wäre ja alles anders geworden, wenn man mit Alexander Witt keine Regie-Neuling rangelassen hätte, der in Sachen Regie bisher nur so was wie "Malen nach Zahlen" gemacht hat. So verwurstet dieser Knilch das von Paul Anderson ohnehin schon fast ideenlose Drehbuch zu einerm Action-Kracher, der bei Gehirn-Deaktivierung zwar ordentlich Spaß macht, aber bei mehrmaligem Ansehen einen kaum mehr vom Hocker hauen kann. Ich könnte mir denken, dass Leute wie Stephen Hopkins (Predator 2) oder Ronny Yu (Freddy vs. Jason) mehr drauß hätten machen können.
Damit ist "Resident Evil: Apokalypse" nicht besser, aber auch nicht schlechter als Teil 1 und kann einen gut unterhalten, wenn man den Film nicht zu ernst nimmt und auf Nonstop-Action steht.
--- Stefan (Vincent Vegas)
VideoMarkt
Video.de
Blickpunkt: Film
Damit wird das klaustrophobische Szenario des in Berlin entstandenen Originals aus dem Versuchslabor in die dunklen Straßen der fiktiven Großstadt Raccoon City verlegt. Sicherheitschefin Alice (Jovovich) ist die einzige Überlebende aus dem Original. Wissenschaftler der Umbrella Corporation haben an ihr herumgedoktert, wodurch ihr übermenschliche Kräfte verliehen worden sind. Die hat sie auch nötig, da der T-Virus, der menschliche und animalische Organismen nach ihrem Tod reanimiert, sich wie ein Lauffeuer unter der Bevölkerung verbreitet. So eilt Alice auf vollen Östrotouren auf einem Motorrad einer bunt gemischten Gruppe von Nicht-Infizierten in einer Kirche zur Hilfe und ballert zum Leben erweckte Dämonenskulpturen ab. In Kombination mit ihren agilen Martial-Arts-Einlagen hinterlässt dies Eindruck bei Polizeiagentin Jill (Sienna Guillory aus dem TV-Mehrteiler 'Helen von Troja'). Jill ist eine Figur aus dem dritten 'Resident Evil'-Videospiel und trägt mit knappem Stretchtop und Minirock genau das gleiche Outfit wie die Heroin im Spiel. Zwischen den beiden coolen Alphafrauen kommt es zu kurzzeitigem amüsanten Anfauchen, ansonsten ist Mike Epps als Ghetto-Brother mit 'Shaft'-Ambitionen dank launiger Einzeiler für den Comic Relief zuständig. Zum Trupp stößt auch der Umbrella-Söldner Carlos (Oded Fehr aus 'Die Mumie kehrt zurück'), und gemeinsam suchen sie nach einem Ausweg, der angekündigten 'Desinfizierung' durch eine Nuklearbombe zu entgehen. Darüber hinaus ist Alice ein Furcht erregender Riesenmutant, der als Zwillingsbruder des 'Toxic Avenger' durchgehen könnte, auf den Fersen. Beim großen Showdown kommt es zum erbitterten Kampf zwischen den beiden.
Regisseur Witt betont in seinem Debüt Action, die mit etlichen Explosionen, Munitionshagel und sprühendem Glasregen einhergeht. Dabei vermitteln Unterbeleuchtung, Schnellschnitt, Nahaufnahmen, Techno-Wummern und verwackelte Bilder manchmal einen chaotischen Eindruck. Schade, da Action die Stärke des Regiedebütanten ist, was einige sehenswerte Setpieces beweisen. Das Drehbuch verlangt den Darstellern nicht allzu viel ab, Jovovich macht das Beste aus ihrer genretypisch cartoonhaften Rolle und meistert die Over-The-Top-Charakteristiken ihrer Figur, ohne sich lächerlich zu machen. Weniger gut schneiden einige Zombies ab, deren Overacting Grund zu Erheiterung bietet. Dennoch wird das Genrepublikum auf seine Kosten kommen, dafür sorgen Nonstop-Action, (milder) Schrecken und (beachtliche) Thrills. Mit einem Einspiel von knapp 24 Mio. Dollar am Startwochenende - mehr als für den Start des Originals - steht einem unmissverständlich angedeuteten dritten Teil also nichts im Weg. ara.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Kurzbeschreibung
Produktbeschreibungen
Alice ist jedoch nicht allein. Jill Valentine (Sienna Guillory), ein kürzlich degradiertes Mitglied der Umbrella Corporation-Spezialeinheit S.T.A.R.S., schließt sich ihr an. Gemeinsam versuchen sie aus der "Stadt des Todes" zu fliehen, bevor Major Cain (Thomas Kretschmann) diese mit Hilfe von biochemischen Waffen endgültig auslöschen will. Zusammen mit dem Soldaten Oliveira (Oded Fehr) und drei anderen Überlebenden erkämpfen sie sich ihren Weg durch die unnachgiebigen Angriffe der ausgehungerten Untoten. Doch eine noch größere Waffe wartet auf sie: NEMESIS. Solange es ihnen nicht gelingt, den von der Umbrella Corporation gezüchteten Riesen-Mutanten zu besiegen, werden Alice und ihre Helfer diese Apokalypse nicht überleben. Bei einem Kampf auf Leben und Tod erkennt Alice, dass sie beide mehr miteinander verbindet, als sie sich je