Kundenrezensionen

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4,5 von 5 Sternen
Reservoir
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. September 2009
Über den Newsletter der isländischen Band Sigur Ros erhielt man bereits Anfang Juli einen kleinen Hinweis auf die meiner Meinung nach größte Neuentdeckung des Jahres 2009. Reingehört, Augen, Ohren und Mund weit aufgerissen und vor Begeisterung nicht mehr geschlossen! Titel für Titel begeistert dieses Album, und es wird auch beim fünfzigsten Durchlauf nicht langweilig.
In der Instrumentierung durchaus gelegentlich leicht an neuere Sigur Ros Titel erinnernd, bei weitem jedoch leichter und beschwingter, zeigen die Londoner Musiker, wie leicht es offensichtlich sein kann, neue Musik kreativ zu gestalten. Die Melodien sind voller Überraschungen und doch so eingängig und warm. Dieses Album durchgängig zu hören macht einfach Spaß!
Anspieltipps: "Luna", "Drowning Men", "Harold T. Wilkins"
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. Januar 2010
Arcade Fire, Belle & Sebastian, The National...
Vergleiche heranziehen kann man immer viele, aber Fanfarlo sind mehr als die Summe der genannten Bands.
Fanfarlo atmen eine ganz eigene Luft, überschütten uns mit Liedern, die - The National gleich -
allesamt zu Lieblingsliedern heranwachsen.
Musik lässt sich aber schlecht erklären, ALSO REINHÖREN!!!
Ihr Indis da draußen,
Ihr, die Ihr Euch auf das Haldern-Festival freut.

TIPP:
Auf der Homepage der Band gibts noch ein paar Restexemplare der hochedlen
SPECIALEDITION (auch internationaler Versand)
DoppelCD in einer nummerierten Box (3000 Exemplare).
Extra-Booklet und Photos.
Brettspiel.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
' Reservoir ' ist das Debütalbum der in London lebenden Fanfarlo. Aufgenommen wurde die Platte im Oktober/November 2008 in den Tarquin Studios, Connecticut, USA. Produziert von Peter Katis (The National, Interpol) enthält ' Reservoir ' natürlich auch die beiden Singles ' Fire Escape ' und ' Harold T. Wilkins, Or How To Wait For A Very Long Time '. Beide Titel erschienen bereits auf einzelnen EPs. Für das Albumcover dürfen sich Fanfarlo beim Sänger Jón Þór Birgisson von Sigur Rós bedanken, der wiederum die Schwester vom tschechischen Photographer Jan Saudek kannte. Die Band wählte dieses Cover da eines der beiden Mädchen die kleine Schwester von Jón Þór Birgisson ist, sie hört auf den Namen Sigurrós und ist somit auch Namensvetter der Band Sigur Rós. Ja es sind wahrlich keine handelsüblichen Informationen aus den dunklen Kämmerchen. Doch wie sich hier bereits leise andeuten kann, finden sich selbst abseits der Songs unzählige Details, liebliche Spielereien und eine durchdachte Planung, die dem Zufall ein Verbotsschild um den Hals hängte.

Zum Glück spiegeln die elf Stücke diese Umstände nicht wieder und zeigen eine nachdenklich wie beschwingte Atmosphäre zwischen steigenden Geigen, traurigen Gitarren, Piano Hymnen und einer umfangreichen Sammlung verschiedenster Instrumente. Das Album eröffnet mit der perfekten Absichtserklärung in ' I'm A Pilot ' und den kräftigen wie zuversichtlichen Fußstapfen in träumerischer Idylle. ' Reservoir ' fühlt sich wie das Segelfliegen in klimatischen Höhen mit heiklen Abstiegen in emotionale Tiefen an. Auch der zweite Song ' Ghosts ' treibt die Philosophie weiter durch eine herrlich einfache Ballade und fegt in ' Luna ' durch das erste Highlight hindurch. Kompromisslos und direkt eröffnet es dem Sound von Fanfarlo wieder neue Gebiete, Abhänge verändern sich, Abstiege gehen leichter von der Hand, die Gipfel wirken noch prächtiger und gebieterischer vor dem strahlenden Himmel. ' Fire Escape ' zeigt uns dagegen auch die Seite hinter dem Gipfel. Der Blick gleitet in die Tiefen und haftet sich an Reiter, die wie Helden in den Sonnuntergang galoppieren.

Fanfarlo befinden sich dabei immer zwischen düsteren Arcade Fire Art-Rock und Beirut's pastoralen Folk mit der angesprochenen Vielzahl Ihrer Instrumente: Akkordeon, Klarinette, Glockenspiel, Säge, Saxophon, Trompete und Violine inklusive Gitarre, Bass und Schlagzeug. Sensibel und mit einer ungeheuern Individualität zeigen uns Fanfarlo die Welt aus einem anderen Blickwinkel und glänzen dabei besonders in Momente wie zu ' The Walls Are Coming Down '. Aber auch der Rest auf ' Reservoir ' überzeugt mit viel Inspiration, einer unablässigen und sanften Pflege in ungezügelter Leidenschaft. Verletzlich erklingen die Takte zu ' If It Is Growing ', die schließlich an das nächste Highlight ' Harold T. Wilkins, Or How To Wait For A Very Long Time ' übergeben. Ein Stück zwischen süßen Spiel der Gitarren und treibenden Refrains. Traumhaft schön geht es weiter mit dem ruhigen ' Finish Line ' und findet sein endgültiges Ende in dem abschließenden ' Good Morning Midnight '. ' Reservoir ' glänzt von Anfang bis Ende. Dabei gehen die Songs durch unzählige Höhen, blicken dabei auf reflektierende Tiefen und mit ein bisschen Glück ist das nur der Anfang einer langen und illustren Karriere der jungen Herrschaften von Fanfarlo.
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Seit "Neon Bible" ist bei Arcade Fire eine lange Zeit vergangen. Und es dauert auch noch ein paar Monate, bis die neue Platte der Kanadier erscheint. Überbrücken kann man sich die Wartezeit prima mit "Reservoir" der englischen Band Fanfarlo. Die Musik hat nämlich die typischen Arcade-Fire'schen Zutaten. Handclaps, treibende Beats, diesen flehenden Gesang und ganz viele Instrumente. Immer wieder kann Fanfarlo eine Schippe drauflegen, dreht an der Dramatik-Schraube. Am besten deutlich wird das bei "Drowning Men". Da will Simon Balthazar "Rebellion (Lies") kopieren, diesen Überhit vom Arcade-Fire Debüt-Album "Funeral".
Doch unabhängig von diesen Arcade-Fire-Vergleichen ist "Reservoir" ein richtig schönes Stück Musik, das erst mit Verspätung in Deutschland offiziell erscheint. 2008 aufgenommen, im April 2009 in England, ein halbes Jahr später in den USA veröffentlicht und nächste Woche auch hier erhältlich: eine gute Veröffentlichungsstrategie sieht anders aus.
"Reservoir" enthält keinen richtig schlechten Song, wenngleich der Rausschmeißer "Good Morning Midnight", ein reines Instrumental, nicht hätte sein müssen. Bei "Ghosts" hat man ein wenig das Gefühl, als ob die Band sich nicht entscheiden konnte, ob sie jetzt eine Ballade oder einen Drama-Pop-Song schreiben wollten. Das eigentlich tolle "Comets" wird von einer singenden Säge zerschnitten. Und "Finish Line" ist vielleicht ein wenig zu beliebig und hat zu viele synthetische Sounds.
Highlights sind das rockende "Luna", das schon erwähnte "Drowning Men", die Ballade "If It Is Growing" und das tolle "Harold T. Wilkins...".
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. April 2011
Ich habe diese sympathische Band erst im Jahr 2011 entdeckt und betrüge seitdem meine anderen Lieblinge wie Arcade fire oder DeVotchKa, damit.
Ein angenehmer Gesang rundet die sehr melodischen elf Diamanten ab.
Ich habe mich, trotz täglicher Rotation dieser Scheibe, noch nicht sattgehört - möchte aber trotzdem mehr.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. November 2009
Nun, das phantastische Album ,Reservoir' von der Gruppe Fanfarlo wird vermutlich auch wieder nicht über den Status eines ewigen Geheimtipps hinauskommen. Schade eigentlich, denn die Platte hat alles was so ein kleines, wunderbares Meisterwerk aus dem Bereich ,Indie-Pop-Folk' eigentlich braucht.
Der Song ,Luna' z.B. kommt so folkig und leichtfüssig rüber wie eine Sommerbrise am Meer. ,I'm a pilot' wiederum beginnt eher verführerisch schwerfällig und wird erst beim mehrstimmigen Refrain etwas leichter und rockiger (ein Ohrwurm ist es auf jeden Fall), ,the walls are coming down' hat einen leicht spanisch-folkigen Gitarreneinschlag mit Trompeteneinsätzen im Hintergrund.

Das musikalische Highlight ist für meinen Geschmack dann der Song ,Finish Line'; diese himmlische Melodie trägt einen völlig davon und der Text ist einfach klasse ...but I've read enough to know it will end, kerosene is my last line of defense, against all the rules I've bent..."
Der Gesang erinnert Stellenweise an Rufus Wainwright und die Musik liegt irgendwo zwischen Arcade Fire, den genialen XTC (in ,Harold T Wilkins') und in ruhigen Momenten bei Belle and Sebastian. Die CD ist vollgespickt mit wunderbaren Melodien an denen man sich wahrlich nicht satt hören kann

Mit Violinen, Mandolinen und Trompeten hat Fanfarlo hier neben den Standardinstrumenten ein ganzes Potpourri an Instrumenten im Studio verwendet und gerade das macht den Unterschied zu vielen anderen Folkband aus. Die Band um den Kopf der Gruppe Simon Balthazar hat dadurch musikalisch einen tollen eigenen Stil entwickelt der zwar immer mal wieder an andere bekannte Musiker erinnert, nie aber in den Bereich des Abkopierens gelangt.
Somit zählt die Platte zu den besten Veröffentlichungen des Jahres 2009.

Doch wie singen Fanfarlo in `Comets' nochmal? Try to forget? Nein, unmöglich, diese Band und diese CD wird man nicht mehr vergessen, dazu ist sie viel zu genial!
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am 4. Mai 2012
Hallo,
die Musik ist Top!
Die Qualität der LP Pressung
ist leider schlecht.
Die Platte ist sehr "wellig"!
Eine Kontrolle im Presswerk
gibt es wohl nicht mehr.
Schade!

MfG Thomas J.
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5 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
... - keiner kann es Simon Balthazar, dem Gründer und Sänger von Fanfarlo, zum Vorwurf machen, dass seine Stimme derartige Ähnlichkeit mit der von Win Butler aufweist. Dass allerdings das Debüt seiner Band, 2008 eingespielt und jetzt veröffentlicht, klingt, als hätte sich eben dieser Win Butler in der Hausapotheke vergriffen, also wie Arcade Fire auf Prozac, das sollte schon einen kritischen Hinweis wert sein. Man kann sie wieder hören, die freudetrunkenen Jubelarien, endlich das nächste ganz große Ding aus dem drögen Einheitsbrei gefischt zu haben - Multiinstrumentalisten, London, produziert von einem, der schon The National und Interpol im Studio hatte, das muß es doch sein. Als wäre die Anzahl der aufgenommenen Spuren allein schon Garant für die ultimative Sensation. Die aber vermag ich beim besten Willen nicht zu entdecken. "Reservoir" ist beileibe keine schlechte Platte und Fanfarlo schreiben keine wirklich schlechten Songs, aber (schlimm, den Typen hier zitieren zu müssen) wenn Dummbeutel Noel Gallagher kürzlich dem Indiepop im Allgemeinen mit der Bemerkung "they don't keep me awake at night" eine mitgab: Hier hätte er verdammt noch mal Recht gehabt. Denn nichts ist, wie ich finde, wirklich aufregend an dieser Platte, nicht die Songs, die zwar im Tempo variieren, von ihrer dauerhaften Lieblichkeit aber nicht abrücken wollen, auch Balthazars Stimmlage bleibt über alle elf Lieder nahezu unverändert und selbst die beschwingte Trompete verliert nach dem dritten Einsatz in Folge bald ihren Reiz, von der singenden Säge (Comets) ganz zu schweigen. Die gern zitierten Vorbilder erweisen sich eher als unerreichbare Hypothek - von der Dramaturgie, dem Genius der Kompositionen bei Arcade Fire bleibt man meilenweit entfernt, für den Charme von Belle & Sebastian fehlt es Fanfarlo an Leichtigkeit und bewußter und gekonnter Reduktion. Mit Ausnahme von "Luna" fällt mir dann auch irgendwie kein Titel ein, den ich besonders hervorheben könnte. Das werden viele anders sehen und das geht auch völlig in Ordnung, Fanfarlo werden in diesem Sommer ohne Zweifel ihr Publikum finden. Aber ich sollte mich schwer täuschen, wenn mit dieser Platte schon "the next big thing" gefunden wäre.
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