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Reservation Blues
 
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Reservation Blues [Taschenbuch]

Sherman Alexie , Regina Rawlinson
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Goldmann (1997)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442435501
  • ISBN-13: 978-3442435500
  • Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 11,6 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 658.196 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Autorenportrait

Sherman Alexie, geboren 1966, ist Spokane/Coeur dAlene-Indianer und wuchs in der Spokane Reservation, Washington, auf. Nach drei Gedichtbänden erschien seine Erzählsammlung "Regenmacher", für die er mehrfach ausgezeichnet wurde. Später folgten seine Romane "Reservation Blues" und "Indian Killer". Er schrieb auch das preisgekrönte Drehbuch für den Film "Smoke Signals". Alexie lebt in Seattle.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Berührend und humorvoll 24. April 2003
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Die englische Version von "Reservation Blues" ist zwar viel brillanter und poetischer als die deutsche Übersetzung, obwohl diese den Inhalt gut wiedergibt. Ich finde das Buch fantastisch, berührend und zugleich sehr humorvoll, wie alle Bücher von Sherman Alexie. Er ist übrigens auch der Autor des indianischen Films "Smoke Signals", nach seinem Buch "The lone ranger and Tonto Fistfight in heaven".
In "Reservation blues" geht es um Ups und vor allem Downs einer indianischen Musikband. Vor jedem Kapitel steht ein Gedicht (teils von Sherman Alexie, teils von Jim Boyd) abgedruckt, das zum jeweiligen Inhalt des Kapitels passt. Jim Boyd hat die Gedichte zu Songs vertont und als CD unter dem gleichen Titel wie das Buch herausgegeben. Auch sehr empfehlenswert, besonders als Ergänzung zum Buch.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von H. P. Roentgen TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Nur Big Momma kann dir helfen, wenn du einen Handel mit dem Teufel gemacht hast. Der legendäre Bluesmusiker Robert Johnson kommt ins Spokane Indianer Reservat und lässt sich von Thomas Built-The-Fire den Weg in die Berge zu Big Momma. zeigen.

Thomas behält seine Gitarre. Mit der hat es aber eine besondere Bewandtnis, wie er bald feststellen muss. Sie hat einen eigenen Willen und zwingt Thomas Built-The-Fire die Band Coyote Springs zu gründen, die bald als beste indianisch-katholische Rockband Furore macht. Als Bandmitglieder wählt die Gitarre ausgerechnet Thomas Feinde Viktor Joseph und Junior Polatkin aus. Später stoßen Chess und Checkers dazu, zwei Flat-Head Indianerinnen und die Geschichte nimmt ihren Lauf, vom Spokane Indianerreservat nach Seattle, nach New York in ein Plattenstudio und zurück nach Spokane.

Mit einer eindringlichen, poetischen Sprache zeichnet Sherman Alexie eine realistisches Bild des Reservatlebens mit der allgegenwärtige Arbeitslosigkeit, dem Alkoholismus, dem Rassismus der Weißen wie der Indianer und mit Weißen, die von den Indianern die Lösung aller Sinnfragen erwarten. Er baut magische wie mythische Elemente ein, ohne je in esoterische Nebelwolken einzutauchen. Manche Szenen sind bedrückend, in anderen spürt er die Absurditäten des täglichen Lebens auf.

Der Autor hat in den USA für sein Buch den PEN/Hemingway Preis und den Lila Wallace Readers Digest Preis erhalten und ist in den USA ein bekannter Autor.

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1 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Indianischer Alptraum 19. Januar 2003
Format:Taschenbuch
Leid, Verzweiflung und Aussichtslosigkeit prägen seit jeher den Ausdruck des Blues. Und diese Stimmung ist auch häufig in dem vorliegenden Roman zu finden. Schließlich handelt die Geschichte ja auch von einer Gruppen von Indianern in einem Reservat des Bundesstaats Washington an der Westküste der USA, die einer Bluesband gründen. Wer jetzt spannende Indianerabenteuer oder unterhaltsame Geschichte aus dem Musikeralltag erwartet, wird nicht wenig enttäuscht sein. Gewiss kann man dem Autor (der übrigens im selben Indianerstamm aufgewachsen ist) nicht vorwerfen, Erwartungen zu enttäuschen und nicht die beliebten Klischees zu bedienen. Die Geschichte erzählt in oft schockierender Weise von dem bettelarmen und von Alkohol und Gewalt bestimmten Dasein der Indianer in den ihnen zugewiesenen Reservationen. Die Erzählung ist ausgemalt mit vielen schön-schrecklichen Bildern und Metaphern und verlässt so häufig den Rahmen des Realistischen, dass die ganze Geschichte meiner Meinung nach am Ende höchst unwirklich und wenig glaubhaft erscheint. Irgendwie nährt sich das ganze Werk von einer düsteren und destruktiven Fantasie, das Ende erscheint so gleichgültig wie der Anfang und alles zusammen wirkt schließlich wie eine böse Träumerei, ein Alptraum. Natürlich hat das ganze teilweise schon einen gewissen Touch einer indianischen Sagen- und Mythensammlung, doch kommt man beim interpretieren immer wieder an die Grenzen des Nachvollziehbaren. So liest sich „Reservation Blues" am Ende alles andere als leicht und undifferenzierte, provokativ-unpassende Formulierungen rufen immer wieder empörende Ablehnung hervor. Vergebens sucht man in diesem Buch einen Funken Hoffnung. Es scheint mir eben für Schwarzseher geschrieben zu sein, von der Sorte wie im Roman der „Mann-der-wahrscheinlich-ein- Lakota-war" und immer nur diesen einen Satz aufsagt: „Das Ende der Welt ist nahe!" Und keiner nimmt es ernst.
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