Im Mai 2001 begab sich Fry das erste Mal im Auftrag des BBC nach Südamerika auf den Spuren des Paddington Bärs für die Dokumentation Paddington Bear The early Years. Im Zuge seiner Arbeit weckte sich in ihm ein großes Interesse an dieser weitestgehend unbekannten bedrohten Tierart und mit einigen anderen gründete er eine Stiftung zum Schutz und Erhalt dieser ziemlich niedlichen Bären. Die Arbeit der Gründung dieser Stiftung und die damit verbundenen Schwierigkeiten werden in diesem Tagebuch ausführlich und in seinem unnachahmlichen Neo-Wilde-ischen Stil beschrieben. Hierbei lernt man nicht nur Einiges über diese Bären selbst, sondern auch über die innen- und außenpolitische Zusammenhänge Südamerikas. Gelegentlich kommt dabei eine etwas neo-koloniale Grundhaltung Frys zum Ausdruck, die sich wohl besonders daraus erklärt, dass er sich selber sehr stark in der gedanklichen Tradition von Oscar Wilde sieht. Wieder einmal zeigt sich Fry als Neo-Viktorianer im besten Sinne.
Ein weiteres, hervorragendes Argument für den Kauf dieses Buchs sind die wunderbaren Aufnahmen von Rob Fraser, die im Laufe der Arbeit an der Dokumentation entstanden sind. Diese zeigen eine Menge Bären, aber auch andere Tiere Südamerikas, Eindrücke der Landschaften und der Natur und natürlich immer wieder einen in der Regel sehr sympathischen Fry in den verschiedensten Umständen.
Kaufen, wünschen, in großen Mengen zu Weihnachten verschenken!!