Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Res publica amissa: Eine Studie zu Verfassung und Geschichte der späten römischen Republik
 
Größeres Bild
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Res publica amissa: Eine Studie zu Verfassung und Geschichte der späten römischen Republik [Taschenbuch]

Christian Meier
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

Derzeit nicht verfügbar.
Ob und wann dieser Artikel wieder vorrätig sein wird, ist unbekannt.


Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe --  
Taschenbuch --  

Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen


Produktinformation

  • Taschenbuch: 332 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 3 (18. November 1980)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518575066
  • ISBN-13: 978-3518575062
  • Größe und/oder Gewicht: 22,9 x 14,6 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 855.857 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Christian Meier
Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Besuchen Sie die Seite von Christian Meier auf Amazon

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

In einer ausführlicehn Einleitung erörtert Christian Meier neben den theoretischen und methodischen Vorraussetzungen seines Ansatzes vor allem die allgemeine Problematik von Interessenvertretung und politischer Parteiung, von politischer Kapazität, Veränderungsprozeß und Krise.Der Untergang der römischen Republik ist zu Unrecht neben dem des Römischen Reiches in der Spätantike in den Schatten der Aufmerksamkeit geraten. Er bietet ein besonders interessantes Krisen-Exempel, den klassischen Fall einer "Krise ohne Alternative", in der die politischen Formen einer Gesellschaft vernichtet wurden, ohne daß die Beteiligten sie verneint hätten. Die Republik geriet unter, aber nicht zwischen die Parteiungen der Zeit. Ihre politische Kapazität reichte nicht aus, um die Konstellationen selbst, aus denen damals mit Veränderungswirkung gehandelt wurde, zum Gegenstand politischer Entscheidung oder auch nur grundsätzlicher Überlegung zu machen. Wie das möglich war und wie es sich abspielte, ist Gegenstand des zuerst 1966 erschienenen Buches von Christian Meier.

Über den Autor

Christian Meier, einer der bekanntesten Historiker Deutschlands, wurde 1929 in Stolp in Pommern geboren. Er habilitierte sich in Frankfurt und lehrt - nach Stationen in Freiburg i.Br., Basel, Köln und Bochum - in München Alte Geschichte. Er trat mit einer Reihe von Publikationen an die Öffentlichkeit, darunter:
Res Publica Amissa; (1966, 2. Auflage 1980), Entstehung des Begriffs Demokratie; (1970), Die Entstehung des Politischen; (1980), Politik und Anmut; (1985), Athen. Ein Neubeginn der Weltgeschichte; (1993).
2003 erhielt er den Jacob-Grimm-Preis.

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Vorgeschlagene Tags zu ähnlichen Produkten

 (Was ist das?)
Setzen Sie den ersten relevanten Tag hinzu (ein Schlüsselwort, das mit diesem Produkt in engem Zusammenhang steht).
 

 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

4 Sterne
0
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
0
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Michael Dienstbier TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Christian Meiers erstmals 1966 erschienende "Studie zu Verfassung und Geschichte der späten römischen Republik" (Untertitel) ist mittlerweile zu einem geschichtswissenschaftlichen Klassiker geworden. Kaum ein Seminar über die römische Republik, oder auch die frühe Kaiserzeit, welches dieses Buch nicht in das Literaturverzeichnis aufnimmt. Und das vollkommen zu Recht.

Meiers Ansätze und Thesen zur Spätphase der römischen Republik sind bis heute in ihrer Substanz nicht angetastet worden und werden in Seminaren und Vorlesungen gelehrt.

Die Ausgangsfrage Meiers lautet nicht, warum die Republik untergegangen sei, sondern warum sie überhaupt solange hat überleben können. Aus diesem Ansatz leitet er dann seine Hauptthese der "Krise ohne Alternative" ab. Das bedeutet, dass sich keine gesellschaftliche Schicht ein anderes politisches System überhaupt nur vorstellen konnte. Die "gewachsene Verfassung" der res publica wurde als unantastbar und alternativlos betrachtet, da jahrhundertlang alle gesellschaftlichen Schichten von ihr, vor allem materiell, profitiert hatten.

Aus dieser Alternativlosigkeit folgte dann, nach Meier, zwangsläufig eine "Extensivierung" der Verfassung. Das heißt, dass versucht wurde, die Institutionen der alten Republik den neuen Gegebenheiten anzupassen. Höhe-, und gleichzeitig Schlusspunkt, dieser Entwicklung sei der von Caesar 49 v.Chr. wegen seiner dignitas entfesselte Bürgerkrieg gewesen. Dignitas (Würde, Ehre,) ist über die Jahrhunderte die Haupttugend der aristokratischen Elite gewesen. Man ging in die Politik, nicht um Reichtum zu erwerben (der war vielmehr überhaupt Voraussetzung zu diesem Schritt) sondern um seine dignitas zu vermehren. Nun trug gerade Caesars insistieren auf seine dignitas dazu bei, dass ein Krieg geführt wurde, der zum Untergang der Adelsrepublik führte. Die res publica ist also, wie es schon Montesquieu analysierte, an ihren eigenen Tugenden zu Grunde gegangen.

"Res publica amissa" ist aber nicht für den Einsteiger in die Geschichte der römischen Republik zu empfehlen. Die ersten 200 Seiten sind Strukturgeschichte pur, das heißt, im Mittelpunkt der
Darstellung stehen Ämter und Institutionen und nicht die Ereignisgeschichte. Diese wird vielmehr vorausgesetzt. Wer also nicht eine ungefähre Ahnung von den Gracchen, Drusus, Cinna, Mithridates, Sulla, den Seeräuberkriegen, Pompeius, Crassus, Cicero und, natürlich, Caesar hat, wird so seine Schwierigkeiten haben, Meiers Gedankengänge nachzuvollziehen. Der letzten hundert Seiten zeichenen dann die "entscheidenden Stadien der akuten Krise" nach und gehen somit mehr auf die Ereignisgeschichte ein. Im Mittelpunkt aber bleibt die Verfassung der Republik.

Fazit:fast 40 Jahre alt und immer noch DAS Standardwerk. Als Einführung in die Geschichte der römischen Republik ist aber eine der zahlreichen auf dem Markt erhältlichen Darstellungen zu diesem Thema zu empfehlen.

War diese Rezension für Sie hilfreich?
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Kein Name
Format:Taschenbuch
Res publica amissa ist eine brilliante (wenn auch nicht unumstrittene) strukturelle Analyse zu den Gründen des Untergangs der Römischen Republik und Meiers Thesen von der "Krise ohne Alternative" oder der "übermäßigen Extensivierung der res publica" sollten jedem ernstzunehmenden Althistoriker ein Begriff sein.

Jeder Student der Alten Geschichte sollte diesen Klassiker einmal gelesen haben, doch Laien seien vorgewarnt, daß manche Passagen ohne gewisse Vorkenntnisse (manche sogar selbst mit profunden Vorkenntnissen) nur schwer zu verstehen sind. Wahrlich kein leichter Lesestoff.

War diese Rezension für Sie hilfreich?
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:


Ihr Kommentar