Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
In Flames at their best!, 19. Oktober 2002
Mit "The Clayman" haben In Flames vor knapp 2 Jahren einen Meilenstein des melodischen Death Metals abgeliefert. Dementsprechend groß war die Erwartungshaltung zum aktuellen Album "Reroute to Remain"... Das Album hat bei mir einen eher zwiespältigen Eindruck hinterlassen, ich weiß nicht wirklich, was ich davon halten soll. Einerseits... ganz klar. In Flames sind in Topform, das wird sehr deutlich. Einige sehr interessante Songs finden sich auf diesem Album, wie zB "Metaphor", das beinahe schon eine Ballade ist oder auch "Trigger", bei welchem sich heftig knüppelnde und softe, schmeichelnde Parts abwechseln. Abwechslungsreichtum wird groß geschrieben! Auch einige potentielle Ohrwürmer finden sich auf dem Album, zB. "Egonomic", "Cloud Connected", oder auch der Rausschmeißer "Black & White", die aufgrund ihrer Ohrwurmqualitäten auch sehr gut auf "The Clayman" gepaßt hätten, ebenso wie "Free Fall", den möglicherweise melodisch stärksten Song des ganzen Albums. Und dann gibts da noch die wirklich heftigen Kracher, z.B. "Drifter", einen wirklichen UpTempo-Knaller, der trotz alledem mit einer sehr interessanten Melodie aufwarten kann, Sehr starker Song! Ein weiterer solcher "Gruftsong" ist "Minus", der mit einer wirklich bedrückend düsteren Stimmung aufwarten kann und trotzdem eine faszinierende Melodie vorweisen kann. Interessante Experimente werden auch beim Opener und Titelsong gemacht, der stellenweise sehr an Peter Tägtgrens "PAIN" erinnert, ebenso wie "Transparent", bei dem ebenfalls industrialmäßige Effekte wie verzerrter Gesang ins Spiel gebracht werden. Besonders beeindruckend wirkt dann das anschließende "Dawn of a new day", mit seinem faszinierenden Wechselspiel zwischen typischem In Flames-Geschrei und richtigem (man höre und staunde!) Gesang. Auch Warum dieser fade Beigeschmack der Einleitung obwohl die Songs an und für sich doch alle toll klingen? Ganz einfach: Auf diesem Album befinden sich 14 Songs, von denen ein Großteil so klingt, als hätte man ihn schon gehört, teilweise bei der Band selbst auf dem absolut genialen Vorgägner, teilweise auch bei anderen Bands. Keine Frage, ein tolles Album, darüber braucht nicht gestritten zu werden. Die Frage ist nur, für wen es interessant ist, da sich aufgrund der industrialähnlichen Experimente und der Ballade mit Sicherheit der eine oder andere Fan der ersten Stunde überlegen wird, hier zuzugreifen. Der Limited Digipak rundet das Gesamtbild dann ab. Bandpics, Songtexte, Linernotes in einem geschmackvollen, düsteren Artwork... Das gibt noch mal Punkte in der B-Note. Fazit: Im Prinzip kann ein In Flames-Fan nicht viel falsch machen mit diesem Album. Für Leute, die das Melodic Death-Genre erst mal antesten wollen, ist dieses Album aber vielleicht nicht das richtige, dazu fehlt einigen Songs einfach die Schlagkraft.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Astreiner Melodic Death, 16. Februar 2003
Dass auch Death Metal melodische Seiten hat, beweißt eindrucksvoll der aktuelle Longplayer der 5-löpfigen Schweden-Melodic-Death-Combo In Flames. "Reroute To Remain" trägt den Untertitel "Fourteen Songs Of Conscious Insanity". Und wahrlich, nach dem ersten Durchlauf bereits konnte ich dem nur vollkommen zustimmen. 14 Songs die wirklich durch die Bank weg fesseln - das erlebt man selten. Diese Klasse wird in meinen Augen vor allem dadurch erreicht, dass sich die Songs in vielen Dingen unterscheiden. Mal tönt einem ein Stück wie "Trigger" entgegen und plötzlich scheinen In Flames sich mit Tracks wie "Dawn Of A New Day" oder "Metaphor" vollkommen gewandelt zu haben. Hierbei kommt den Schweden vor allem Sänger Anders Friden zu gute, der über das ganze Album hinweg keine Schwächen zeigt. Egal ob er sich "die Seele aus dem Leib schreit" oder "geschmeidig die Textzeilen dahinträllert". Ein weiteres Plus ist auf jeden Fall das Artwork. Nicht nur die Front ist ein echtzer Hingucker, auch Booklet, CD und Inlay machen richtig was her. Für mich auf jeden Fall eine "der" Platten 2002 in die jeder zumindest mal hereingehört haben sollte (Anspieltipps: "System", "Trigger" & "Metaphor")
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
The Very Best Of Death Metal, 17. November 2002
Ich bin begeistert. Diese „14 Songs des bewussten Wahnsinns" sind eine wirklich tolle Leistung, ohne Nachahmung in der Szene. Nach diesem Album zögere ich nicht länger, In Flames als die beste (Melodic-) Death Metal Band der Welt zu bezeichnen. Die neuste Scheibe zeichnet sich vor allem durch die gelungene Abwechslung und durch teilweise neuen Stil aus. So klingen etwa manche Lieder stimmungsvoll (z.B. „Drifter"), manche dagegen verzweifelt (z.B. „Minus"), andere wiederum glänzen durch wunderbare Melodien (z.B. „Reroute To Remain") und mit „Dawn Of A New Day" ist sogar für eine schöne Ballade gesorgt. Ohrwurmgefährdend gut tönt der Refrain von „Trigger", und der geniale Song „Egonomic" sorgt sogar für ein Déjà vu („Die Ärzte"?! :-). Eines der Highlights dieses Albums ist unbestritten „System", wenn auch untypisch für In Flames. Dieser Song ist wirklich Bombast pur, und bestimmt auch für Fans anderer Musikrichtungen zu empfehlen. Ein weiteres Highlight ist meiner Ansicht nach „Metaphor". Beim ersten Hören dachte ich „Was soll ich davon halten?", denn es besitzt keinen typischen Aufbau, ist weder sonderbar schnell noch langsam, hat keine besonders intensive Melodie, doch mittlerweile könnte ich mich an diesem Lied tothören. Anspieltipp! Mit „Black & White" ist das Album genial abgeschlossen. Ich würde sagen, dass dieses Lied dem bekannten Stil von In Flames am ähnlichsten ist. Ebenfalls Anspieltipp, wobei ich sagen muss, dass wirklich jedes Lied anders wirkt und keines eine Schwäche darstellt. Na ja, das macht die Auswahl einer Anspielliste dementsprechend schwer... (umso besser!)Die meisten Lieder der CD lassen sich kaum mit Älteren vergleichen, und dennoch herrscht kein Stilbruch, sie sind immer noch irgendwie In Flames typisch. Das mag daran liegen, dass bisher beinahe jedes neue Album der Schweden Verbesserung und Veränderung enthielt. Die Leistungskurve der Band ist stets am Steigen. In Flames wird eben nie langweilig... HUT AB!!!
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