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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
31 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Für Requirements-Management nur bedingt geeignet,
Von
Rezension bezieht sich auf: Requirements-Engineering und -Management: Professionelle, iterative Anforderungsanalyse für die Praxis (Taschenbuch)
Aus dem Buch:"Schwierige und komplexe Themen, die von großem Interesse sind, werden nur rudimentär beschrieben. Themen, die eher Grundwissencharakter haben, sind in epischer Breite dokumentiert" Leider trifft diese Kritik auch auf das Buch selbst zu. Requirements-Management-Herausforderungen sind leider nicht mal eben mit einer Sammlung von Kreativitätstechniken, Methoden und Weisheiten zu lösen, sondern erfordern mehr. Das Buch hört auf, wo es interessant wird: Hier bleibt es bei Schlagworten. Konkrete Prozessbeschreibungen, konkrete Templates, Anforderungsmanagement im Großen (wie beherrsche ich die Bugwelle, wie priorisiere ich richtig) fehlen leider. Dafür kaum versteckte Werbung für SOPHIST(en) - mit anderen Worten: Andeuten, wie es gehen könnte, um dann den Beratungsauftrag zu ergattern? Warum nicht, aber dafür möchte ich so ein Buch geschenkt! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
29 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Nur begrenzt zu empfehlen,
Von Leserate (Braunschweig) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Requirements-Engineering und -Management: Professionelle, iterative Anforderungsanalyse für die Praxis (Taschenbuch)
Den Einstieg in dieses Buch bildet eine kurze Selbstdarstellung der Autoren sowie eine motivierende Einleitung in die Thematik Anforderungen und Anforderungsmanagement. Dabei wird bereits die Widersprüchlichkeit des Buchtitels erkannt.Die begrifflichen Grundlagen für das Buch sind im folgenden Teil festgeschrieben. Dafür werden teilweise Standards von Organisationen wie IEEE herangezogen. Nach den recht wissenschaftlich fundierten Grundlagen erfolgt die Definition der Merkmale hinsichtlich qualitativ hochwertige Anforderungen und Lastenhefte. Diese Aussagen werden ebenfalls auf Normen bzw. Standards begründet. Einen Abriss, des gelungenen ersten Teils, stellt die Beschreibung eines zu schaffenden Informationssystems (IS) dar. An diesem System sollen "buchbegleitend" die vermittelten theoretischen Inhalte beispielhaft dargestellt werden. Ab spätestens dem zweiten Teil (eigentlich schon ab dem dritten Kapitel) werden in großen Sprüngen alle wissenschaftlichen Gebiete vom Projektmanagement, der Softwareentwicklung (Softwareengineering), Geschäftsprozessoptimierung, Linguistik, etc. überflogen. Dabei kommen eigentlich interessante Inhalte der jeweiligen Gebiete jedoch viel zu kurz. Um einen wirklichen Wissenszuwachs zu erreichen werden Inhalte zu schwammig formuliert. Weiterführende Quellenangaben an prägnante Stellen sind zudem eher selten, was es schwer macht Aussagen zu prüfen. Negativ zu bemängeln ist die schlechte Lesbarkeit des Werkes welche sich aus der Art der Formulierung sowie Gliederung der Inhalte ergibt. Aus der Ungenauigkeit der Inhalte ergibt sich zudem eine teilweise verzerrte oder falsche Darstellung von Sachverhalten. Da werden z.B. UML Diagramme verwendet die keine sind (S.191), ganze Kapitel (6) auf "sprachlichen Effekten und Defekten" verwendet. So wird behauptet Anforderungen müssten im Aktiv formuliert werden und der Leser wird mit "Prozessworten" und "Funktionsverbgefügen" konfrontiert. Die Verwendung von Smileys in den Fußnoten unterstreicht meine Einstellung zu dem Buch auf besonders negative Weise. Wer sich einen Überblick über das Gebiet Anforderungsmanagement verschaffen möchte dem sei das Buch empfohlen. Wem allerdings das Schreiben von Pflichten-, Lastenhefte bekannt ist, wer Tools wie DOORS oder Caliber RM nutzt und einen sprachlich exakten Schreibstil pflegt kann auf das Buch unbedingt verzichten. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Requirements Engineering im Titel ist schon dreist!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Requirements-Engineering und -Management: Professionelle, iterative Anforderungsanalyse für die Praxis (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch handelt im Wesentlichen nur über Anforderungsmanagement. Da hat sich in der 3. Aufl z.B. mit Integration der Modellierungstechniken nicht viel daran geändert. Der Requirements Engineering Anteil ist dort marginal. Die Schlüsselfrage zum RE ist: "Wie kommen wir an das Konzept?" Und Erhebungstechniken kann man auch dem Anforderungsmanagement zuweisen.Wenn Sie in einer kleinen Firma arbeiten und es im Wesentlichen nur um Lastenheft/Pflichtenheft-Erstellung geht, ist dieses Buch eine gute Einführung. Die High-level Beschreibung macht das Buch gerade bei Managern sehr beliebt. Aber Vorsicht! - Sollten Sie allerdings das Buch als Referenz für das Requirements Engineering in der Großindustrie, insbesondere für schwere Prozessmodelle, wie im CMMI ML 3+ oder SPICE PA 2.1 + 2.2 Umfeld verwenden, ist das Ihr Untergang! Dort nimmt Requirements Engineering bzw. Requirements Management ganz andere Formen an. Fazit: DIES IST EIN ANFÄNGERBUCH! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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