Requiem for a Dream 2000

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Hausfrau Sara ist ein TV- und Naschwerk-Junkie. Als sie (fälschlicherweise) annimmt, in einer beliebten Quizshow auftreten zu dürfen, kommen auch noch radikale Appetitzügler hinzu. Sohn Harry ist viel zu sehr damit beschäftigt, den eigenen Kokain- und Heroinkonsum zu koordinieren, als dass ihm Muttis dramatische Veränderung sonderlich auffiele. Als er und sein dealender Kumpel Tyrone ein dickes Ding aushecken, bleibt nicht nur die Beziehung zur (ebenfalls drogensüchtigen) Freundin auf der Strecke.

Darsteller:
Michael Kaycheck, Jack O'Connell
Verfügbar als:
DVD, Blu-ray

Details zu diesem Titel

Discs
  • Film FSK ages_16_and_over
Laufzeit 1 Stunde 37 Minuten
Darsteller Michael Kaycheck, Jack O'Connell, Charlotte Aronofsky, Joanne Gordon, Jennifer Connelly, Janet Sarno, Marcia Jean Kurtz, Jared Leto, Suzanne Shepherd, Christopher McDonald, Louise Lasser, Mark Margolis, Ellen Burstyn, Marlon Wayans
Regisseur Darren Aronofsky
Genres Drama, International
Studio Highlight Communications
Veröffentlichungsdatum 8. Februar 2002
Sprache Deutsch
Discs
  • Film FSK ages_16_and_over
Laufzeit 1 Stunde 37 Minuten
Darsteller Michael Kaycheck, Jack O'Connell, Charlotte Aronofsky, Joanne Gordon, Jennifer Connelly, Janet Sarno, Marcia Jean Kurtz, Jared Leto, Suzanne Shepherd, Christopher McDonald, Louise Lasser, Mark Margolis, Ellen Burstyn, Marlon Wayans
Regisseur Darren Aronofsky
Genres Drama, International
Studio Highlight Communications
Veröffentlichungsdatum 1. Dezember 2011
Sprache Deutsch, Englisch

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

151 von 161 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Martin Rosie am 22. Mai 2005
Format: DVD
Ein Satz vorweg: "Requiem for a Dream" schafft das, was Gaspar Noë mit möglichst provozierender Gewalt schafft (man sehe sich "Irreversibel" an): einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen, der sich vor allem mit einem Wort beschreiben lässt. Dieses Wort ist Hoffnungslosigkeit. Wie der Titel des Films es schon plakativ und poetisch zugleich herausposaunt: Aronofsky destruiert im Verlauf des Films sämtliche Freuden, sämtliche Hoffnungen, sämtliche Träume eben, die die vier Protagonisten zu Beginn des Films noch gehabt haben.
Da wären Harry und Tyrone, die vom großen Drogengeschäft träumen und zu diesem Zweck Stoff kaufen, strecken und weiterverkaufen. Harrys Freundin Marian, Kind aus reichem Hause, die wie Harry und Tyrone süchtig nach zahlreichen Drogen ist. Und Harrys harmlose alte Mutter, die verwitwet zu Hause sitzt und süchtig nach einer bunten lauten Fernseh-Selbstfindungsshow ist. Als sie in die Sendung eingeladen wird, fasst sie den Beschluss abzunehmen, und als das zu mühsam wird, verschreibt ihr ein Arzt Appetitzügler, von denen sie abhängig wird - immer noch allein zu Haus, sogar einsamer denn je.
Der Mutterplot entwickelt sich im Verlauf des Films zum eindrücklichsten der beiden Hauptgeschichten, da die alte Dame es sich nicht aussucht, abhängig zu sein. Sie versteht ja bis zum Schluss nicht, was mit ihr geschehen ist, und auch als ihr Kühlschrank sich wiederholt in seiner Ecke mit lautem Krachen bewegt, lautet ihre einzige Reaktion: noch eine Appetitzüglerpille. Und noch eine. Aronofsky schafft es wie schon bei "Pi", die Talfahrt seiner Protagonisten visuell künstlerisch und gleichwohl wie mit dem Holzhammer zu untermalen.
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192 von 209 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Hampel am 14. Dezember 2002
Format: DVD
Da anscheinend die meisten hier nur über den Film und niocht über die DVD sprechen, werde ich jetzt mal nicht über den FIlm, sondern nur über die DVD sprechen.
Der Film selbst ist zweifelsohne einer der beunruhigendsten und gnadenlosensten Drogen-Filme, die es gibt und er hat 10 von 10 Sternen verdient! Gerade deshalb ist es verwunderlich, wie ein so grandioser Film in eine so schrecklich schlechte DVD gepackt werden kann.
1. Der Film ist nur mit deutscher Tonspur enthalten, das allerdings einmal in Dolby Digital 2.0 und 5.1.
2. Es ist kein zusätzliches Material auf der DVD, ausser ein paar Trailer, die vom Genre her alledings ganz und gar nicht zu dem Film passen.
3. Die Bildqualität ist nur mittelmäßig.
4. Der Kollege, der den Text hinten auf der Hülle verfasst hat, hat entweder den Film nicht gesehen oder interpretiert völlig daran vorbei.
Was haben sich die Leute von HighlightDVD bloß dabei gedacht, dieses Aronofski-Meisterwerk in so ein dreist schlechtes Kostüm zu zwängen??
Film: 5 Sterne, DVD: 1 Stern = 3 Sterne insgesamt.
Matthias
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67 von 74 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 3. November 2005
Format: DVD
Ich muss hier meinem Vorredner wiedersprechen. Dieser Film ist keinesfalls geschnitten! Mein Vorredner hat wohl die Filmlägen der NTSC-Version und der PAL-Version verglichen.
Beim Transfer vom Kinoformat(24fps) zum PAL-Format(25fps) wird das Bild um vier Prozent beschleunigt -- also von 24 fps auf 50 Bilder pro Sekunde. Dadurch laufen die Filme 1,04-mal schneller und sind dementsprechend um 4 Prozent kürzer -- ganz ohne Zensur.
Der Film selbst ist auf jeden Fall eine Herausforderung für den Seher, fordert er doch zum Mitdenken auf. Die gut agierenden Darsteller zeigen eindrucksvoll den Verfalll der Charaktäre durch die inneren und äußeren Veränderungen. Hier wird nicht die heilge Welt vorgegaukelt, sondern man wird als Zuseher unter die kalte Dusche gestellt. Offen und ehrlich bis zum bitteren Ende. Die vorliegende Premium Edition liefert zusätzlich zur normalen Fassung noch ein recht umfangreiches Bonusmaterial. Waren Bild und Ton schon vorher auf einem gut-durchschnittlichen Niveau, so hat man nun auch über den Film hinaus noch einiges zu tun. Wer anspruchsvolle Filme liebt, kann hier unbedingt zugreifen.
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65 von 72 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Andreas K. am 26. März 2002
Format: DVD
Zu dem Film selbst möchte ich gar nicht viel sagen, er ist schlichtweg etwas Besonderes und von Regisseur Darren Aronofsky meisterhaft inszeniert.
Leider wird die DVD-Ausgabe diesem künstelerisch durchaus wertvollen Werk keineswegs gerecht. Der leidenschaftliche Cineast wird zunächst die englische Original-Tonspur schmerzlich vermissen, ein Manko, das sich eine DVD der mittleren Preisklasse nicht erlauben darf.
Wahrhaft verschaukelt fühlt man sich schliesslich, wenn man im Extras-Menü nicht etwa geschnittene Szenen oder Schauspieler-Interviews findet, sondern lediglich die Vorschau eines drittklassigen Horror-Streifens. ("Der besondere Film"!)
Auch in der Trailer-Abteilung findet man mitnichten den Kinotrailer des Hauptfilms, sondern nur einige Trailer von B-Movies aus dem bescheidenen Repertoire des Anbieters.
Schwach, kann man da nur urteilen und dem Film-Liebhaber den Erwerb der englichen RC2-Version wärmstens ans Herz legen.
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43 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von MKGJ se Acabo am 19. März 2005
Format: DVD
Kaum ein Film weiss mit der Musik, den Schauspielern und den letztendlich gezeigten Szenen so gut umzugehen, wie Requiem for a Dream.
Das Darren Aronofsky als Regisseur ein berecherung darstellt, hat er schon mit Pi bewiesen, aber mit Requiem for a Dream schafft er es, einen der besten Filme überhaupt zu präsentieren.
Wer sich dann lieblos und billig inszenierten Filmen wie Christiane F. oder ahnlichem nicht wohl gefüllt hat, sollte sich diesen Film unbeding ansehen.
Das ganze umfassende Thema der Drogensucht (beides: legal und illegal) wird in diesem Film so menschlich und realistisch, aber auch sehr schockieren dargestellt, dass man richtig berührt wird.
Diese Berührung ist allerdinds nicht peinlicher Art, wie bei den Filmen von Regisseuren wie Larry Clark, bei denen sich der Zuschauer eher überrumpelt fühlt und sich nicht richtig in den Film einbeziehen kann.
Man hat das Gefühl, mit den Geschichten der Charaktere verknüpft zu werden und entwickelt Sympathie.
Durch diese Symathie fällt einen allerdings schwer, dass doch recht schockierende Ende zu verkraften, in der sich zu Suchtstation dem Winter zuwendet (Der Film ist in Sommer, Herbst und Winter unterteilt).
Man bekommt zerstörte Personlichkeiten zu sehen, die ein weiteres gucken zwar nicht besonders leicht machen, aber man wird diesen Film sicher nicht mehr vergessen und sicher sein, ein wahres Kunstwerk gesehen zu haben.
ich empfehle jedem diesen Film, der fern ab von Mainstream gerne Filme schaut, die vor Potenzial von seiten des Regisseurs fast zu platzen scheinen.
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