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Requiem
 
 

Requiem

Sandra Hüller , Burghart Klaußner , Hans-Christian Schmid    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (27 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Sandra Hüller, Burghart Klaußner, Imogen Kogge
  • Regisseur(e): Hans-Christian Schmid
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Warner Home Video - DVD
  • Erscheinungstermin: 9. März 2007
  • Produktionsjahr: 2005
  • Spieldauer: 89 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (27 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000GQMQ50
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 3.968 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Ein Nest in der schwäbischen Provinz. Die 21-jährige Michaela verlässt ihr streng katholisches Elternhaus, um in Tübingen zu studieren. Sofort beginnt sie ihre neu gewonnene Freiheit in vollen Zügen zu genießen und findet schnell Freunde. Doch obwohl sich Michaela unter ärztlicher Aufsicht befindet, wird sie immer wieder von epileptischen Anfällen und Wahnvorstellungen heimgesucht. Weil sie sich zudem von Dämonen besessen fühlt, vertraut sich die Studentin einem jungen Priester an, der schließlich einen Exorzismus vorschlägt.

Produktbeschreibungen

Tübingen und Umgebung, Anfang der 70er Jahre. Die junge Studentin Michaela verlässt ihr streng katholisches Elternhaus, um in Tübingen ein Studium zu beginnen. Nachdem sie die ersten Schritte in der neuen Freiheit genießt, fühlt sie sich mehr und mehr von inneren Stimmen verfolgt und glaubt schließlich von Dämonen besessen zu sein. Sie versucht dagegen anzukämpfen, begibt sich aber dann freiwillig in

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
21 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Der Film "Requiem" unterstreicht einmal mehr die Ausnahmesituation von Schmidt im deutschen Film. Es gelingt dem Regisseur eine intensive, bedrückende Atmossphäre zu schaffen, die von brillanten Schauspielern getragen wird.

Allen voran ist Sandra Hüttel zu nennen, deren Spiel absolut unter die Haut geht. Der Verfall und die Sehnsucht ihres Charakters ist in jeder Einstellung zu spüren. Das Abgründige, miefige der Provinz und der Wunsch nach Ausbruch um jeden Preis sind beklemmend dargestellt und hinterlassen beim Zuschauer ein düsteres Gefühl.

Der Film ist Freunden von Schauspielkunst zu empfehlen. Im direkten Vergleich mit der amerikanischen Version "Der Exorzismus der Emily Rose" betont Schmidts Film die innere Beklemmung und versucht nicht, sich über das Mystische aus der Abgründigkeit der tatsächlichen Ereignisse zu stehlen.

Sehr zu empfehlen, wenn auch nicht für einen leichten DVD-Abend!
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44 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Askadar
Format:DVD
Mit "Requiem" hat Regisseur Hans-Christian Schmid ein sensibles Drama geschaffen, das die wahre Begebenheit eines nach mittelalterlichen Ritualen vollzogenen Exorzismus zu Beginn der Siebziger Jahre thematisiert.

In der Hauptrolle brilliert Sandra Hüller, die sich zu eben jener Zeit in der Rolle der jungen Michaela Klinger vom erzkatholischen Provinz-Elternhaus emanzipiert und in die Universitätsstadt Tübingen zieht, um ein Pädagogikstudium zu beginnen. Dass sie unter Epilepsie-Attacken und einem für das Publikum unergründlichen Schuldkomplex leidet, zudem von der strengen Mutter nur ungern in die "neue Freiheit" entlassen wird, erschwert Michaela ihre Studienzeit hinzukommend. Als "Krönung" des Ganzen tritt dann auch noch eine religiöse Komponente hinzu: Michaela leidet unter Wahnvorstellungen, die sie vom Beten abhalten, sie Stimmen vernehmen und an Gott und Christentum zweifeln lassen. Diese Zustände schaukeln sich im Laufe des Films immer weiter auf, die Zerrissenheit der Protagonistin, die sich selbst als eine Art Märtyrerin vom eigenen Glauben geprüft sieht, wird zur Belastungsprobe für ihre gesamte Umwelt; einzig ihre Studienfreundin scheint sie annähernd zu verstehen.

Im Gegensatz zu allgemeinpopulären, unrealistischen Horrorschockern wie "Der Exorzist" von W. Friedkin, endet "Requiem" dort, wo die meisten Exorzismusfilme ihren Ausgang nehmen: mit der Teufelsaustreibung selbst. Diese Tatsache macht den Film aber nicht weniger spannend, selbst wenn man als Zuschauer auf tricktechnische Einlagen à la polternde Betten, die "zweite Stimme" und dergleichen verzichten muss. Gezeigt wird die Qual einer jungen Frau, die von ihren Eltern missverstanden wird, heuchlerisch-bornierten Priestern ausgeliefert ist und aus diesem dadurch erst entstehenden Teufelskreis keinerlei Ausweg mehr findet.

Der Film wirkt insgesamt authentisch, die Bilder bringen eine kalte und engstirnige Umwelt zum Ausdruck, auf allem scheint ein Schleier tief empfundenen Unglücklichseins zu lasten. Mir hat der Film und insbesondere die sensible Leistung seiner Hauptdarstellerin imponiert, weswegen ich ihn gerne weiterempfehle.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
39 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Meisterhaftes Kammerspiel 12. April 2007
Von Wolfgang Stroebl TOP 500 REZENSENT
Format:DVD
"Requiem" ist nur am Rande ein Film über Exorzismus. Er ist auch und vor allem eine klinische Fallstudie eines jungen Mädchens, das durch Lieblosigkeit und Bigotterie der spießigen Familie in eine religiöse Psychose getrieben wird. Diese Michaela hat keine Chance mehr, vermutlich auch nie eine gehabt. Selbst ihr Freundeskreis kann ihr nicht mehr aus der Sackgasse des religiösen Wahns helfen.

"Requiem" ist ein völlig unhysterischer, nüchtern berichtender Film über unglaubliche Geschehnisse. Nur in diesem klaren Setting hält der Zuseher überhaupt die ungeheuerlichen Emotionen aus, denen die wenigen Protagonisten ausgeliefert sind. Die Reduktion der filmischen Mittel erzeugt eine geradezu schmerzhafte Intimität. In grünbraunen Erdfarben werden die 1970er Jahre wachgerufen, eine wendige Kamera begleitet Michaela auf ihrem Weg in die (Selbst-)Zerstörung.

Immer wieder wird das angeblich offene Ende des Films bemängelt. Jedoch: es lässt nichts offen ! Wenn Michaela am Ende mit einem leichten Lächeln auf den Lippen ins Elternhaus zurückfährt, ist sie bereits durch die Hölle gegangen. Sie hat ihre Wahl getroffen und stellt sich bewusst der Prüfung durch den Exorzismus, der sie das Leben kosten wird.

Diese Michaela wird von Sandra Hüller ohne Eitelkeit und ohne jedes demonstrative Zur-Schau-Stellen der eigenen Schauspielkunst gespielt. Sandra Hüller hat für diese Darstellung jeden ihrer Preise verdient - eine intensivere und wahrhaftigere Leistung sah man auf der Leinwand selten. Rund um sie: unvergessliche Charaktere in einem brillanten Ensemble.

Glücklich das Filmland Deutschland, in dem solche Filme entstehen können, wenn alles passt: Sensibilität, Können und unspekulative Ernsthaftigkeit.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Grandiose schauspielerische Leistung
Ich muss doch endlich mal eine Lanze für den deutschen Film brechen.

Man hört und liest ja immer wieder, die Deutschen sind unfähig, vernünftige... Lesen Sie weiter...
Vor 28 Tagen von Sven veröffentlicht
Missbrauch...
... ist denk ich das richtige Wort dafür, was in dieser Familie passiert. Vor allem die Mutter. Hervorragend in Szene gesetzt. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Rowell veröffentlicht
Requiem
Dieser Film beschäftigt einen sehr lange ...!
Ein Film mit tollen Schauspielern!
Und einer unglaublichen Sandra ­Hüller!
Bravo!!
Unbedingt ansehen!
Vor 12 Monaten von 84 veröffentlicht
Schnell Zuverläsig gut verpackt Note 1 Sehr Gut Top zufriedden
Lieber Verkäufer,

entschuldigung ich dachte ich hätte Sie schon bewertet, muss mich vertan haben und hatte Sie Vergessen. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Klaus Koppenhagen veröffentlicht
Hätte vielleicht ein bißchen besser sein können
Dies war ein sehr guter Film, aber ich war ein bißchen enttäuscht. Sandra Hüller u. die anderen waren ausgezeichnet. Das war kein Problem. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Shon R. Edwards veröffentlicht
"When the nightwind softly blows.."
... singen Deep Purple in ihrer schwelgerisch-todtraurigen Hymne "Anthem".
Ein Mädchen tanzt. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von NebelundWorte veröffentlicht
Sensible Szenen zu einem reißerischen Thema
Es geht um Exorzismus. Und um ein real vorgefallenes Geschehen. Schon zwei Dinge, die nicht zusammenzupassen scheinen. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Claudia Zesch veröffentlicht
Sehr sehenswerter Film! Aber!
Wenn einen solche Dinge interessieren, sollte man sich diesen wunderbaren Film ansehen. Er ist sehr sensibel und überzeugend gespielt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. Mai 2010 von Stefan Louis
Großartig
Hans Christian Schmid hat bereits einige Filme (z.B. mit Lichter oder 23) geschaffen, die immer zeitgeschichtliche Stimmungen atmosphärisch und unglaublich intensiv... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. März 2009 von C.
Tja, hmm... war halt ein Film mit Vor- und Abspann
Klein, leise, grau und nüchtern. Das ist ja an sich nicht schlecht... Nur ist das einer dieser Filme, die erst ganz interessant wirken und neugierig machen, dann aber ganz fad... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. März 2008 von M. P. Schröder
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