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Requiem
 
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Requiem [Limited Edition, Doppel-CD]

Antonio Pappano Audio CD
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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Musik

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Fotos

Abbildung von Antonio Pappano

Biografie

Biografie - Antonio Pappano (Dirigent & Pianist)

Antonio Pappano gehört zu den führenden Dirigenten unserer Zeit. Seit 2002 ist er Chefdirigent des Royal Opera House, Covent Garden und seit 2005 in derselben Funktion zusätzlich bei der Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom tätig. Antonio Pappano weiß sowohl in der Oper wie im Konzertsaal wichtige Akzente zu setzen. In diesem Jahr legt Pappano… Lesen Sie mehr im Antonio Pappano-Shop

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Produktinformation

  • Dirigent: Antonio Pappano
  • Komponist: Giuseppe Verdi
  • Audio CD (18. September 2009)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 2
  • Format: Limited Edition, Doppel-CD
  • Label: EMI Classics (EMI)
  • ASIN: B002HIEIVK
  • Weitere verfügbare Ausgaben: MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 32.713 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

Disk: 1
1. REQUIEM - Teil 1: Requiem aeternam
2. Kyrie eleison
3. Dies irae
4. Tuba mirum
5. Mors stupebit
6. Liber scriptus - Dies irae
7. Quid sum miser
8. Rex tremendae
9. Recordare
10. Ingemisco
Alle 12 Titel anzeigen.
Disk: 2
1. REQUIEM - Teil 2: Domine Jesu Christe
2. Hostias
3. Sanctus
4. Agnus Dei
5. Lux aeterna
6. Libera me, Domine
7. Dies irae
8. Requiem aeternam
9. Libera me, Domine

Produktbeschreibungen

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Mithalten 11. Oktober 2009
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
Vom Verdi-Requiem sind sicher über fünfzig Aufnahmen aktuell auf dem Markt.

Unter diesen fünfzig sind grossartige Dokumente, unter allen Aspekten, bezwingende Dirigate, hervorragende Sänger/Innen, grossartige Chöre.

Wenn eine neue Aufnahme kommt, muss sie sich daran messen lassen. Richard Osborne meint zu diesr Aufnahme, sie stehe in der grossen Tradition eines Toscanini, Guilini, Gardiner.

Ob ich nun diese drei genannt hätte, um eine grosse Tradition zu beschreiben, steht dahin. Es gibt so viele hervorragende Zugänge zu diesem Werk. Die Solisten, die Karajan immer wieder für dieses Werk hatte, aber vor allem seine Aufnahme von 1967 mit Leontyn Price und dem jungen Pavarotti, der überwältigende Zugang zum Werk von einem Sabata oder Solti oder ,auf andere Weise, Harnoncourt.

Der überragende Monteverdi-Choir.

Die Aufzählung wird immer unvollständig bleiben.

Wie reiht sich diese Aufnahme ein ? Pappano liefert eine sehr emotionale Interpretation. Das ist schon beeindruckend, aber nicht singulär. Der von der Krebs-Krankheit genesende Abbado gab in Berlin mit den Philharmonikern eine mindestens so eindrucksvolle Interpretation.

Die Solisten von Pappano sind gut, sie können sich einreihen. Überwältigende Interpretationen, wie etwa die der Schwarzkopf bei Sabata , sind es nicht. Am schwächsten erscheint mir Villazon( die Stimme scheint beschädigt). Wenn ich dagegen Pavarotti höre, als jungen Sänger und später wieder (zum Beispiel mit Solti) ist das eine andere Klasse.

Der Chor ist angemessen. Sicher ein Profi-Chor. Er kann sich einreihen unter anderen Profi-Chören.

Fazit: Eine gute Aufnahme- eine unter vielen. Eine herausragende nicht.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
BRAVO! 31. März 2010
Format:Audio CD
Bevor ich mit meiner Bewertung anfange, möchte ich noch sagen, dass ich erst mit dem Erwerb dieser CD zum ersten Mal das gesamte Werk gehört habe; vorher immer nur Teilstücke.
Aber was für ein Klangerlebnis! Und damit meine ich gar nicht mal so sehr die Sänger, sondern eher den Chor und das Orchester. Wer behauptet, dass klassische Musik nicht genug "Wumms" hat, der wird hier ganz schnell eines besseren belehrt. Wobei ich nicht weiß, ob Pappano das beabsichtigt hatte, als er den Pauken ihren Einsatz gab. Es ist gewaltige, erhabene Musik. Nichts für zarte Seelen. Man sollte sich schon darüber im Klaren sein, dass man ein Requiem zu hören bekommt, das nicht Trost bietet wie das von Mozart, sondern das Augenmerk eher auf die Bitterkeit des Verlustes richtet. Wer also ohnehin schon nicht mit sich und der Welt im Reinen ist, dem wird es auch nach dem Anhören dieses Werkes nicht viel besser gehen. Wer aber weiß was da akustisch auf ihn zukommt, der wird nachher mehr als nur begeistert sein (außer denen, die sowieso immer alles besser können und wissen als die , die Jahre aufgewandt haben, um ihr Instrument zu erlernen).
Chor, Orchester, Dirigent: *****
Die Solisten:
Anja Harteros: Kein sanftes Engelsstimmchen, sondern kraftvoll und sich immer voll bewusst welche Aufgabe sie da übernommen hat. Toll! *****
Sonia Ganassi: In den Höhen wunderschön, in den Tiefen etwas zu schwer, aber auch sie weiß was sie tut. **** 1/2
Rolando Villazon: Der Mann hat ein zu fröhliches Naturell, um dieser Sache gerecht zu werden. Vielleicht ist es ihm deshalb ein bisschen auf die Stimme geschlagen. Man hat immer das Gefühl, er traue sich nicht seine Stimme strahlen zu lassen. Schade! ****
René Pape: Welcher andere Bass hat sich das Leiden auf der Bühne so zur Hauptaufgabe gemacht wie er? Und wer hört sich dabei so gut an? Niemand! Und das, ohne auch nur einmal über das Ziel hinaus zu schießen. Bravo! *****
Insgesamt: Bravo! Bravo! Bravo! Bravo! Bravo!
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9 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von gemi-b
Format:Audio CD
verdis 'beste oper', seine 'messa da requiem' - so (k)ein kompliment vor allem
deutscher schul-kritik, reflektiert eben doch nur selbstbewusst und souverän
seine opern-gesang-dramaturgischen erfahrungen.
was verdi im theater erreicht hatte, brachte er auch in seine als rossini-memorandum
grossartige komposition auf religiöse texte - diesseits von kirchenmusik - ein,
und solcherart mit stilvollem ernst als klangvolles bekenntnis -
als atheist! (otello-yago) - zur menschlichkeit - humanita - und endlichkeit vor dem tod.
da sollte doch kein noch so gläubiger christ die nase rümpfen !

es gibt einige unterschiedliche, aber herausragende aufnahmen des verdi requiems,
die seinem musik-dramatischen anspruch gerecht werden, so m.e.:
die frühe aufzeichnung von 1939 aus rom (caniglia, stignani, gigli, prinza) unter
tullio serafin, die von 'dutton' so eindrucksvoll remastered wurde sowie in etwa
zeitgleich die grandios-intensive 1954er aufnahme unter ference fricsay mit dem
rso-berlin (stader, radrev, borg, krebs, chor der st.-hedwigs-kathedrale), die an
inbrunst und rückhaltloser darstellung wohl unübertroffen bleibt (dgg-originals-
akzeptabel remastered), die sabata-aufnahme (scala '54)mit den noch jung-singenden
schwarzkopf, di-stefano et.al., last but not at least die 1951er aufzeichnung toscaninis.

dann folgt die dvd-scala-aufzeichnung von karajan-clouzot, hochkarätig, der man jedoch
eher nur zuhören sollte, weil die optik very dated, allenfalls dokumentarisch wertvoll ist.
dieser speziell-inszenierten version folgt dann giulini- trotz der alten schwarzkopf- mit
seinem dramaturgisch überzeugenden kunstanspruch, leider von dem ach so arg
berühmten w.legge klangtechnisch versaut und verzerrt produziert.
da hilft auch kein remastering. sorry, emi.
da auch der engagierte solti leider an inadäquaten sängerinnen leidet,
kommt erst mit claudio abbado 1980 eine akzeptable aufzeichnung, die, alles in allem,
auch gesamt-sängerisch, vor allem aber konzeptionell erstrangig ist,
weil sie dem 'geistlichen' anspruch verdis gerecht wird und auch den genuin
theatralischen aspekt nicht verschämt unterdrückt.

hier nunmehr pappano mit dem alternden domingo, dem über-strapazierten villazon,
den zumindest nicht in-akzeptablen (vibranten) harteros und gnassi,
dem wenig idiomatisch agierenden rene pape, der besser im dt.-berliner idiom zuhause bliebe,
und all den andren santa cecilia künstlern.
diese emi-produktion ist, obwohl eben erst vom 'gramophone'-alt-vorderen
richard osborne, dem karajan-biografie-apologeten, sogleich in die 'modern classic -
best of 15 years'-kategorie berufene, eine so ziemlich mittelmässige, wenig inspiriert-in-
spirierende einspielung, die keine der qualitäten all der vorgenannten erreicht.
weniger label-abhängige 'kommerziell orientierte' musik-kritiker, vor allem -kenner,
werden dies auch so beurteilen können müssen.(nun, es gibt da immer sonne 'star-fetischisten')

nur von der neueren, speziell-historisch informiert produzierten gardiner-einspielung
einmal ganz abgesehen, so hochwertig sie ist, bleibt verdis requiem als
'krise der gesangskunst' virulent.
lassen sie sich also einfach nicht irritiert-infizieren, vertrauns ihrem (cd)bestand.
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