Ein Requiem wie kein Zweites. Schnittkes Requiem etwa sehr ungewöhnliches. Es ist sowohl Kraftvoll, teilweise sogar etwas brutal wie im Dies irae, und auf der anderen Seite auch sehr ausgewogen selbst in ungewöhnlichen Harmonien. Dieses Requiem strotzt nur so vor Kraftvoller und auch mondern-leidenschaftlichen Akkorden. Es ist sowohl Rhythmisch als auch klanglich sehr modern. Wie beispielsweise eine Bluestonleiter von einer E-gitarre gespielt im Credo unter Beweis stellt. Am schönsten ist wohl das gesammte Ende des Requiems in dem eine Prachtvolle Akkordlandschaft hörbar wird und mit jedem mal neu fasziniert. Aber auch die Aufnahme an sich, sowie Russische Staats Kapelle und Orchester zeigen eine wirklich hervorragende Perfomance.