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Requiem: Modern Japanese Short Stories (Japan's Women Writers)
 
 
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Requiem: Modern Japanese Short Stories (Japan's Women Writers) [Englisch] [Taschenbuch]

Shizuko Go , Geraldine Harcourt
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 132 Seiten
  • Verlag: Kodansha International Ltd; Auflage: Reprint (Januar 1992)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 4770016182
  • ISBN-13: 978-4770016188
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 10,7 x 1,3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
Von Inu
Format:Broschiert
"Requiem" beschreibt in der Retrospektive den 2. Weltkrieg und das Kriegsende aus der Sicht der daheimgebliebenen und nicht aktiv am Kampf teilnehmenden Frauen. Die Protagonistin ist ein 16-jähriges japanisches Mädchen, das sich als vermutlich einzige Überlebende ihrer Familie entkräftet in einem Bombenunterstand versteckt hält. Um es gleich vorweg zu nehmen: das Buch hat, wie es die Thematik erahnen lässt, kein Happy End.

Zum Inhalt: Die Protagonistin Setsuko erinnert sich an die Bombenangriffe, an den Tod geliebter Personen und auch an ihre Überzeugungen und die Propaganda, der selbst die Schulmädchen ausgesetzt waren. Das Buch ist somit keine bloße Darstellung des Leidens der Zivilbevölkerung, sondern enthält auch starke politische Aspekte. In den Briefen zwischen der Protagonistin und ihrer engsten Freundin wird über das Für und Wider des Patriotismus diskutiert, aber am Ende wird vor allem eines klar, nämlich die ganze Sinnlosigkeit des Krieges.

Von den handelnden Personen und der Thematik her weist das Buch starke Parallelen auf zu dem Roman "Der Sommer an jenem Tag" von Kazuko Saegusa, bzw. von der Stimmung her zu dem Animationsfilm "Das Grab der Leuchtkäfer".

An manchen Stellen hat man das Gefühl, als wolle einem das Elend der daheimgebliebenen Frauen oder die Schuldfrage mit der Holzhammermethode verdeutlicht werden. Wenn man aber bedenkt, dass der Roman autobiographische Züge aufweist, lässt sich dies zumindest erklären, wenn es auch trotzdem etwas unangenehm auffällt. Zudem spricht aus der Reflektiertheit der Gedanken teilweise eher die erwachsene Autorin in den 1970er Jahren als das junge japanische Mädchen während des Krieges. Das ist vermutlich gewollt, lässt die Perspektive aber dennoch etwas unrealistisch wirken. Die Übersetzung von Jürgen Berndt ist gelungen, er bleibt sehr nah am Original und der Text liest sich flüssig.

Zusammengefasst: Das Buch ist keine seichte Abendlektüre. Darauf sollte einem nicht nur der Titel, sondern bereits der Verlag, nämlich der Orlanda Frauenverlag, einen Hinweis geben. Es ist ein Zeitzeugnis und wer sich mit Japan und dem 2. Weltkrieg beschäftigt, wird dort einiges finden, was ihn zum Nachdenken anregt.
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Amazon.com:  2 Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Spare, beautiful wartime tale. 8. November 2002
Von Robert P. Beveridge - Veröffentlicht auf Amazon.com
Format:Gebundene Ausgabe
Shizuko Go, Requiem (Kodansha International, 1973)

One of the review blurbs on the back of Requiem calls it The Japanese counterpart of Anne Franks diary. Actually, Requiem is a much better book than The Diary of a Young Girl; Go does a fine job of weaving her main characters dying moments in with recollections of the last year of her life. Go gives us no illusions from page one; her main character, Setsumo Oizumi, is lying in a bomb shelter close to death, clutching a grey notebook containing letters from her best friend, Naomi Niwa, and the flashbacks alternate between letters between the two of them and scenes from Oizumis life.

Where this short novel fails, and this is rare in Japanese novels, is in its lack of reserve. Go wanted to pen a horrors-of-war novel, and for the most part she succeeds. Much of the book uses the imagery of war, and Oizumis developing disillusionment with the war effort, to convey its pacifist message. But every once in a while Go drops the veil and comes out with a passage where the message overrides the medium; the book goes from a fine, sparse novel to a political polemic. There is never a point where this gets out of hand, and Go recovers herself quickly every time; still, one feels that perhaps one final revision under the watchful eye of an editor concerned more with the craft of writing than the art might have been a good idea.

Still, there is much to like here. You can safely ignore another of the reviewlets on the back (Should be compulsory reading for every Western schoolchild.) that would imply this to be a bad Americans! go to your room without supper! polemic; there is more of All Quiet on the Western Front here than there is Johnny Got His Gun, and Gos message is directed not at any one set of allies but at the futility of war in general. There are no guilt trips to be had aside from those all of humanity shares. Recommended. *** 

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Beautiful and Insighful 16. August 2000
Von Genevra Gallo - Veröffentlicht auf Amazon.com
Format:Taschenbuch
A beautifully written and moving story of a young girl struggling through the horrors of WWII and the subsequent backlash of the atomic bombs dropped in Japan. Much like Anne Frank, the story follows the life of a 16 year-old girl through the war, told through flashbacks, diary entries, notes/letters shared with her best friend, and first person narrative. I think it should be required reading for all westerners - a great book to introduce at the high school level, which would easily lend itself to discussion and research topics dealing with the horrors and responsibilities of war, the role the U.S. played in WWII, and the ethical issues raised by the invention and use of the atomic bomb.
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