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Requiem (Pie Jesu)/Digipack
 
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Requiem (Pie Jesu)/Digipack

Philippe Jaroussky, Paavo Järvi Audio CD
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Dirigent: Paavo Järvi
  • Komponist: Gabriel Faure
  • Audio CD (2. September 2011)
  • SPARS-Code: DDD
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Virgin Classics (EMI)
  • ASIN: B005CCJRO6
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 40.510 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. I.
2. Ii.
3. Iii.
4. Iv.
5. V.
6. Vi.
7. Vii.
8. Cantique De Jean Racine Op. 11
9. Elégie For Cello And Orchestra In C Minor Op. 24
10. Pavane For Orchestra And Mixed Choir, Op. 50
11. Super Flumina Babylonis, For Mixed Choir And Orchestra

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Chor, Orchester und Esprit 9. September 2011
Format:Audio CD
Das Requiem von Gabriel Fauré zeichnet sich dadurch aus, dass es leicht, tröstlich und einfach wunderschön und erhebend klingt. Keine schwerblütige Traurigkeit oder Drohungen mit einem jüngsten Gericht, sondern leuchtende Aussichten auf das "Paradisum" bietet diese Orchestermusik mit Chor unter dem so souveränen wie leichtfüígen Dirigat bon Paavo Järvi. Im "Pie Jesu", einer eindringlichen Bitte um Frieden für die Seelen der Menschen, erstrahlt die anmutige und wahrhaft bezaubernde Stimme von Philippe jaroussky und vermittelt einen Eindruck solch zeitlos schwebender Schönheit, dass man sich beinahe schon in der Ewigkeit wähnt. In dieser Weise ist diese geistliche Musik Faurés im besten Sinne spirituelle Musik, und aufgrund der fabelhaften Besetzung mit den genannten Järvi und Jaroussky sowie Chor und Orchestre de Paris auch voll Esprit. Die weiteren Stücke auf der Aufnahme sowie die warme Baritonstimme von Matthias Goerne runden das Album wunderbar ab. Eine gänzlich gelungene Einspielung: das Wagnis, erstmals einen Countertenote die Sopranstimme singen zu lassen, hat sich gelohnt.
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19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Sommerwind TOP 500 REZENSENT
Format:Audio CD
Gabriel Fauré (1845-1924) gehört, anders etwa als Debussy oder Ravel, zu den weniger einschlägigen französischen Komponisten. Das liegt weniger an der Qualität seiner Werke als vielmehr daran, dass Fauré nur eine recht kleine Zahl großer Orchester- und Bühnenwerke geschaffen hat. Zu den gleichwohl äußerst populären Werken dieses u.a. durch Saint-Saens ausgebildeten Komponisten gehört sein "Requiem" von 1888 (für das Orchester 1899 überarbeitet) - eine Komposition für Sopran- und Bariton-Solisten, Chor und Orchester.
Fauré ließ sich bei der Komposition seines Requiems nicht so sehr durch religiöse Gesichtspunkte, sondern vielmehr durch eine ästhetische Auffassung leiten. Sein Werk weicht daher auch von der traditionellen Gestaltung des Requiems ab. Die alte theologische Perspektive blieb Fauré stets fremd; ihm ging es um eine ästhetisch-versöhnliche Formung von Tod und Sterben. Die Popularität seiner Komposition zeugt vom Gelingen dieses Anspruchs und davon, dass dieses Werk noch immer anrührt. Darin mag auch der Grund für die Vielzahl an Einspielungen liegen.
Die vorliegende Aufnahme (2011) ist aber etwas Besonderes: Der Chef der Bremer Kammerphilharmonie, Paavo Järvi (Jahrgang 1962), trifft auf ein französisches Orchester und einen französischen Chor; den Sopranpart übernimmt mit Philippe Jaroussky der weltbeste Countertenor - eine sehr interessante Kombination. Eine Kombination, die musikalisch auf wunderbare Art und Weise gelingt: Leicht, luftig, flirrend, unangestrengt, mühelos, ja bisweilen beschwingt: Järvi, der erst jüngst, zusammen mit der Kammerphilharmonie aus Bremen, einen ebenso überragenden wie neuartigen Beethoven-Zyklus eingespielt hat, gelingt es erneut, gleichsam mit kammermusikalischen Mitteln den Klang zu multiplizieren. Das heißt nicht, dass er klangliche Miniaturen vergrößert, auf Leinwand bringt und vergröbert; nein, Järvi macht Makrophotographien von Stimme, Klang und Ton. Sein Requiem ist kein Werk für großes Orchester, viel kleiner und doch erhaben. Dem fügen sich alle mitwirkenden Künstler, insbesondere aber das Orchestre de Paris und Phillipe Jaroussky. Der Countertenor hat mit dem Dies-Irae-Fragment Pie Jesu" nur eine kurze Solopartie (3:37 Minuten), aber was für eine! Allein dieses Stückes wegen lohnt die Anschaffung des ganzen Albums. Dann aber hätte man gegebenenfalls vergessen, wie feinfühlig und behutsam, wie präzise und doch voller Spielfreude in allen anderen Stücken musiziert worden ist. Und die exzellente Aufnahme der "Pavane" verpasst - zum Weinen schön! Volle Punktzahl!
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Kritikus
Format:Audio CD
Einzigartig an der Neueinspielung mit Paavo Järvi und dem Orchestre de Paris dürfte die Besetzung der Sopranstimme mit einem Countertenor sein: Philippe Jaroussky singt hier das heikle 'Pie Jesu', für das sich der Komponist eine Knabenstimme vorgestellt hat, das aber ob seiner hohen Lage in der Regel von Sopranistinnen gesungen wird. Allerdings bleibt gerade Jaroussky die Achillesferse in einer ansonsten wunderbar gelungenen Aufnahme. Die Partie liegt ihm merklich zu hoch, sodass sein sonst so frei und schlackenlos fließender Sopran etwas eng und gepresst wirkt ' statt ätherischer Reinheit vermittelt sich sängerisches Bemühen. Im Gegensatz dazu fügt sich Bariton Matthias Goerne mit einem ebenso farbenreichen wie artikulatorisch prägnanten Singen prächtig zur ausgesprochen sinnlich-körperhaften Lesart Järvis: auf ähnlichem Niveau, was chorische Qualität betrifft, lässt Järvi im Vergleich zu Gardiners Referenzaufnahme von 1992 seinem Orchestre de Paris mehr Freiheiten, legt den Fokus mehr auf den erfüllten Moment als auf die letzte formale Stringenz: Katholische Entrückung statt protestantischer Luzidität, wenn man so will. Alles in allem bleibt Gardiners Aufnahme für mich aber noch einen Tick geschlossener.
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