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Requiem for a Dream
 
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Requiem for a Dream

DVD ~ Ellen Burstyn
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Produktinformation

  • Darsteller: Ellen Burstyn, Jennifer Connelly, Jared Leto
  • Regisseur(e): Darren Aronofsky
  • Komponist: Clint Mansell
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0 Stereo), Deutsch (Dolby Digital 5.1)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Highlight
  • Erscheinungstermin: 4. Februar 2003
  • Produktionsjahr: 2000
  • Spieldauer: 97 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (158 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00005UE6T
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 717 in DVD & Blu-ray (Die Bestseller DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Requiem for a Dream ist mit seinen Schocktechniken und seinem Sounddesign ein erbarmungsloser Angriff auf die Sinne und handelt von nichts Geringerem als der systematischen Zerstörung der Hoffnung. Basierend auf dem Roman von Hubert Selby Jr. und adaptiert von Selby selbst und Regisseur Darren Aronofsky, ist dies ohne Frage einer der effektivsten Filme über die Erfahrung der Drogensucht (sowohl was die Euphorie als auch was den Albtraum angeht), die je gedreht wurden.

Nur wenige würden bestreiten, dass Aronofsky -- nach seinem Durchbruch mit dem Film Pi -- das Medium Film zu einem beunruhigenden Extrem hinbewegt, indem er den konventionellen Erzählstil in die Panikzone von traumatisierten Psychen und durch chemischen Missbrauchs an ihre äußersten Grenzen gedrängten Körper verlagert. Requiem for a Dream als eine Geschichte mit Moral zu bezeichnen, wäre zu einfach. Es ist vielmehr eine Tour durch die Hölle, mit Aronofsky als kühnem und schonungslosem Führer.

Der Film dreht sich um ein Quartett verlorener Seelen, aber es ist in erster Linie Ellen Burstyn -- in einer schonungslosen und beachtenswerten Darbietung -- die die absteigende Spirale des Drogenmissbrauchs am schrecklichsten verkörpert. In der Rolle der einsamen Witwe Sara Goldfarb setzt sie all ihre Träume in eine absurde Selbsthilfe-TV-Gameshow und traktiert ihren Körper mit Diätpillen und Kaffee, während ihr Sohn Harry (Jared Leto) zusammen mit seinem besten Freund Tyrone (Marlon Wayans) und seiner Freundin Marion (Jennifer Connelly) an der Nadel hängt. Sie steuern mit unterschiedlichem Tempo dem Wahnsinn entgegen, und Aronofsky verfolgt diesen bedrückenden Prozess, indem er deren tödliche Routinen endlos wiederholt. In einer der denkwürdigsten Szenen des Films fühlt sich Sara -- gequält durch das selbst auferlegte Regiment ihrer Ernährungsgewohnheiten -- sogar von einem fleischfressenden Kühlschrank bedroht.

Und dennoch -- was will uns der Film letztendlich sagen? Erzählt uns Aronofsky irgendetwas, was wir noch nicht wissen? Requiem for a Dream ist ein beachtenswerter Film, aber ihn sich ein zweites Mal anzuschauen dürfte schon den Tatbestand des Masochismus erfüllen. --Jeff Shannon



Video Jakob Kurzinhalt

Eine Schar von Verlierern: Harry ist ein kleiner Dealer in Brooklyn, immer auf der Suche nach dem nächsten Schuß und voller Hoffnung auf das große Geld. Er und sein Freund Tyrone strecken Heroin und sind auf dem Weg nach Florida, um es dort an den Mann zu bringen. Harrys Freundin Marion bleibt in New York. Sie ist schön, aus gutem Haus - und ebenfalls hoffnunglos süchtig. Mit dem Dealer Big Tim tauscht sie Sex gegen Dope. Harrys Mutter hingegen scheint einen Treffer gelandet zu haben: Sie ist als Kandidatin für ihre Lieblings-TV-Show eingeladen. Bis zu ihrem Auftritt möchte sie mit Hilfe von Appetitzüglern abnehmen. Doch durch ihren Pillenkonsum verliert sie völlig den Kontakt zur Realität...

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61 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen filmgewordene Kunst, diese Totenmesse, 22. Mai 2005
Ein Satz vorweg: "Requiem for a Dream" schafft das, was Gaspar Noë mit möglichst provozierender Gewalt schafft (man sehe sich "Irreversibel" an): einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen, der sich vor allem mit einem Wort beschreiben lässt. Dieses Wort ist Hoffnungslosigkeit. Wie der Titel des Films es schon plakativ und poetisch zugleich herausposaunt: Aronofsky destruiert im Verlauf des Films sämtliche Freuden, sämtliche Hoffnungen, sämtliche Träume eben, die die vier Protagonisten zu Beginn des Films noch gehabt haben.
Da wären Harry und Tyrone, die vom großen Drogengeschäft träumen und zu diesem Zweck Stoff kaufen, strecken und weiterverkaufen. Harrys Freundin Marian, Kind aus reichem Hause, die wie Harry und Tyrone süchtig nach zahlreichen Drogen ist. Und Harrys harmlose alte Mutter, die verwitwet zu Hause sitzt und süchtig nach einer bunten lauten Fernseh-Selbstfindungsshow ist. Als sie in die Sendung eingeladen wird, fasst sie den Beschluss abzunehmen, und als das zu mühsam wird, verschreibt ihr ein Arzt Appetitzügler, von denen sie abhängig wird - immer noch allein zu Haus, sogar einsamer denn je.
Der Mutterplot entwickelt sich im Verlauf des Films zum eindrücklichsten der beiden Hauptgeschichten, da die alte Dame es sich nicht aussucht, abhängig zu sein. Sie versteht ja bis zum Schluss nicht, was mit ihr geschehen ist, und auch als ihr Kühlschrank sich wiederholt in seiner Ecke mit lautem Krachen bewegt, lautet ihre einzige Reaktion: noch eine Appetitzüglerpille. Und noch eine. Aronofsky schafft es wie schon bei "Pi", die Talfahrt seiner Protagonisten visuell künstlerisch und gleichwohl wie mit dem Holzhammer zu untermalen. Die Szenen, in denen Harrys Mutter von Wahnvorstellungen geplagt auf die Straße flüchtet, mitten im Winter nur mit ihrem idealisierten roten Kleid bekleidet, überbieten an optischer Brillianz alles, was ich bisher in Filmen gesehen habe. Aronofsky benutzt für die Visualisierung des Innenlebens seiner Figuren unorthodoxe Mittel. Zum Beispiel setzt er die schon aus "Pi" bekannten schnellen Ablaufsequenzen ein, wenn seine Figuren die Drogen zu sich nehmen. Dadurch verkommt die Prozedur zum bloßen Automatismus, während der Zuschauer gleichzeitig schnell und intensiv ins Erlebnis hineingeworfen wird.
Überhaupt lässt Aronofsky wenig Distanz zu seinen Figuren zu. Während man sie anfangs gut kennenlernt in ihrem gemeinsamen Sommer, sich teilweise gar mit ihnen identifizieren mag und ihren kleinen Wunschträumen inmitten der grell-sommerlichen Realität, lernt man später ihren Untergang kennen - und damit den eigenen gleich mit. Sämtliche Szenen basieren letztlich auf der gezeigten Dualität von Innen- und Außenleben der Figuren. Das betont Aronofsky durch jene filmischen Mittel, die beispielsweise ein andermal Harrys Mutter am Frühstückstisch zeigen, vor sich eine Grapefruit, ein hartes Ei und eine Tasse Kaffee. Man sieht ihr trauriges Gesicht - Schnitt - und die leergegessene Grapefruitschale - Schnitt - ihr immer noch unbefriedigtes Gesicht - Schnitt - die Eierschalen - Schnitt - ihre unveränderte Miene - Schnitt - die leere Kaffeetasse - Schnitt - und ihren Blick zum Kühlschrank. Auf diese Weise lässt Aronofsky den Zuschauer gleichsam am äußeren Geschehen - in diesem Fall dem Essen - und am Innenleben - dem unbefriedigten Zustand der alten Frau - teilhaben und konzentriert sich dabei aufs Wesentliche, ohne allzu akribisch Abläufe aufzuzeigen. Um diese geht es ja auch nicht. Es geht nur darum, wo alle Figuren aus Aronofskys Film am Ende landen: sehr weit unten.
Dies alles schafft Aronofsky ohne moralischen Zeigefinger zu präsentieren. Zu alltäglich wirken die Charaktere, zu tragisch deren Schicksal, zu nachvollziehbar ihre Beweggründe, als dass noch Platz für aufgesetzte Moral wäre. Zugegeben: Ab 16 ist der Film nicht, das aber allein aufgrund psychischer Gewalt, nicht physischer. Eines dürfte sicher sein: Wer diesen Film gesehen hat, lässt die Finger von Drogen. Zu eindrucksvoll ist das Schauspiel, das sich da vor den eigenen Augen abspielt, zu grausam, zu hoffnungslos, zu erniedrigend, zu erschlagend die optische sowie auditive (der Soundtrack zählt zu den besten seiner Art) Omnipräsenz des Films.
Aronofsky stellt sein Können als Filmkünstler nach dem sehr guten "Pi" mit einem noch besseren Film unter Beweis, einem Film, der das geistige Potential des Großteils der weiter unten herbeipolemisierten "MTV-Jugend" weit übersteigen dürfte. Was bleibt, ist das Wissen, dass es auch anders ginge. Vielleicht wird das Requiem im eigenen Leben ja doch zu einem Menuett. Zu hoffen wäre es.
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58 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen NICHT GESCHNITTEN, 3. November 2005
Von Ein Kunde
Ich muss hier meinem Vorredner wiedersprechen. Dieser Film ist keinesfalls geschnitten! Mein Vorredner hat wohl die Filmlägen der NTSC-Version und der PAL-Version verglichen.

Beim Transfer vom Kinoformat(24fps) zum PAL-Format(25fps) wird das Bild um vier Prozent beschleunigt -- also von 24 fps auf 50 Bilder pro Sekunde. Dadurch laufen die Filme 1,04-mal schneller und sind dementsprechend um 4 Prozent kürzer -- ganz ohne Zensur.

Der Film selbst ist auf jeden Fall eine Herausforderung für den Seher, fordert er doch zum Mitdenken auf. Die gut agierenden Darsteller zeigen eindrucksvoll den Verfalll der Charaktäre durch die inneren und äußeren Veränderungen. Hier wird nicht die heilge Welt vorgegaukelt, sondern man wird als Zuseher unter die kalte Dusche gestellt. Offen und ehrlich bis zum bitteren Ende. Die vorliegende Premium Edition liefert zusätzlich zur normalen Fassung noch ein recht umfangreiches Bonusmaterial. Waren Bild und Ton schon vorher auf einem gut-durchschnittlichen Niveau, so hat man nun auch über den Film hinaus noch einiges zu tun. Wer anspruchsvolle Filme liebt, kann hier unbedingt zugreifen.

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49 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Grandioses Kino - Schwache DVD, 26. März 2002
Zu dem Film selbst möchte ich gar nicht viel sagen, er ist schlichtweg etwas Besonderes und von Regisseur Darren Aronofsky meisterhaft inszeniert.

Leider wird die DVD-Ausgabe diesem künstelerisch durchaus wertvollen Werk keineswegs gerecht. Der leidenschaftliche Cineast wird zunächst die englische Original-Tonspur schmerzlich vermissen, ein Manko, das sich eine DVD der mittleren Preisklasse nicht erlauben darf.

Wahrhaft verschaukelt fühlt man sich schliesslich, wenn man im Extras-Menü nicht etwa geschnittene Szenen oder Schauspieler-Interviews findet, sondern lediglich die Vorschau eines drittklassigen Horror-Streifens. ("Der besondere Film"!)

Auch in der Trailer-Abteilung findet man mitnichten den Kinotrailer des Hauptfilms, sondern nur einige Trailer von B-Movies aus dem bescheidenen Repertoire des Anbieters.

Schwach, kann man da nur urteilen und dem Film-Liebhaber den Erwerb der englichen RC2-Version wärmstens ans Herz legen.

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5.0 von 5 Sternen Die Geister scheiden sich
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Gestern habe ich mich auch an den "verstörenden, brillianten" Film herangewagt.

Leider wurde ich jedoch enttäuscht. Lesen Sie weiter...
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Vor 6 Monaten von mistajericho veröffentlicht

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