Produktinformation
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| Disk: 1 | |||
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| 1. Konsequenzen | |||
| 2. Puppenspiel | |||
| 3. Schwärzer als die Nacht | |||
| 4. Neue Sterne | |||
| 5. Lands end | |||
| 6. Pegasus/Fellgewitter | |||
| 7. Wieder weiter | |||
| 8. Sundance of the haute provence | |||
| 9. Nach diesem Tag | |||
| 10. Anyone's daughter | |||
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| Disk: 2 | |||
| 1. Between the rooms | |||
| 2. Nichts für mich | |||
| 3. Piktors Verwandlungen | |||
| 4. Adonis I-IV | |||
| 5. Pegasus/Drumatic | |||
| 6. Schwärzer als die Nacht | |||
| 7. Der Tod des Kaisers | |||
| 8. Moria | |||
| 9. La la | |||
| 10. Hot Pot Potato | |||
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"Verzaubern lassen oder hassen", kurz und bündig brachten die "Stuttgarter Nachrichten" einst das Phänomen Anyone's Daughter auf den Punkt. Fakt ist: Harald Bareth (Gesang, Bass), Uwe Karpa (Gitarre), Kono Konopik (Schlagzeug; 1981 abgelöst von Peter Schmidt) und Matthias Ulmer (Keyboards) ließen seit der Veröffentlichung ihres Debütalbums "Adonis" und der darauf folgenden ersten großen Tour bei 500 Konzerten in fünf Jahren kaum einen Club und kaum eine Halle in Süddeutschland aus. Wer sich dort für vielschichtige Rockmusik interessierte, kam an der Band nicht vorbei, und die für jene Zeit mehr als beachtliche Zahl von 120 000 verkauften Alben spricht für sich.
Stilistisch vollzog Anyone's Daughter manche Wandlung: "Adonis" und das Zweitwerk "Anyone's Daughter" (darauf die hymnische Single "Moria") atmeten - in englischer Sprache präsentiert und mit deutlichen Anklängen an Genesis und Artverwandtes - noch den Geist der Siebziger. Mit "Piktors Verwandlungen", der bei einem Konzert in Heidenheim mitgeschnittenen anspruchsvollen Vertonung des gleichnamigen Hermann-Hesse-Märchens, vollzog die Gruppe einen mutigen Schwenk hin zu lyrischen deutschen Texten. Die Platte verkaufte sich prächtig und bildete den Übergang zu dem von vielen Anhängern als Highlight erachteten Album "In Blau", das sich entlang akustischer und keyboardlastiger Klänge kontinuierlich bis zu seinem Höhepunkt, dem Longtrack "Tanz und Tod", steigert. An "Neue Sterne" hingegen schieden sich die Geister, denn hier wandte sich die Band simpleren kompositorischen Strukturen zu, bevor sie gegen Ende zu bewährter Form auflief.
Atmosphärische Dichte, ungemeine Intensität und immer neue Variationen des Studiomaterials bei berückenden Einzelleistungen der Bandmitglieder machten die Faszination jeder Anyone's Daughter-Show aus. Das Material beider "Requested Document Live 1980-1983"-Sets wurde am Soundboard mitgeschnitten und von Matthias Ulmer nachträglich digital bearbeitet - mit dem Ergebnis, dass hier trotz hoher Authentizität HiFi-Freunde auf ihre Kosten kommen. "... Vol. 2" wartet neben den bislang nicht auf Tonträger erhältlichen Instrumentaltiteln "Pegasus", "Stampede" und "Hot Pot Potatoe" mit einem besonderen Bonbon auf: Anyone's Daughters Bearbeitung des UK-Klassikers "In the dead of night" ("Schwärzer als die Nacht").
In Anbetracht der Tatsache, dass die Originalalben "Adonis", "Anyone's Daughter", "In Blau" und "Neue Sterne" seit geraumer Zeit nicht mehr erhältlich sind, muss man über den Repertoirewert beider Livesets keine Worte verlieren. Ebensowenig darüber, dass Fans an der DVD in "... Vol. 2" mit dem als zweistündigen Filmmitschnitt eines Konzertes in Frankfurt 1981 viel Freude haben werden. Vorbildlich: Die Sets kosten jeweils kaum mehr als eine Einzel-CD.
Die erste Scheibe im Doppelpack ist eine Ergänzung zur 2001 erschienen "Requested Documents".
Für Fans ein Segen..........
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