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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Mokéle M'Bembé, der Kongosaurier,
Von Maikel "Wallander" (Bremen) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Reptilia (Taschenbuch)
Auf der Suche nach einem guten Abenteurroman, bin ich bei Thomas Thiemeyer's "Reptilia" hängen geblieben. Die Kurzbeschreibung versprach einen Wissenschaftsthriller im afrikanischen Dschungel. Leider hält der Roman jedoch zunächst nicht, was er versprach. Zu langatmig ist der Einstieg in die Geschichte und zu früh wird zuviel vom Urzeitsaurier enthüllt.Dann jedoch gewinnt die Geschichte zunehmend an Spannung, je weiter es in den undurchdringlichen afrikanischen Urwald geht. Am Ziel der Expedition, dem Lac Télé im Herzen des Kongo, angekommen, machen die Wissenschaftler eine unglaubliche Entdeckung. Von da an gleitet Thiemeyer jedoch in ein Jurassic Park für Arme ab und die Story wird immer unglaubwürdiger. Der junge Genetiker David Astbury, Held dieser Geschichte, mutiert vom Heimwissenschaftler, der sein Labor nur zum Pipimachen verläßt, zum Indiana-Jones-Verschnitt, der schier über sich hinauswächst und es mit dem Saurier ganz allein aufnimmt. Das Ende befriedigt, wie bei so vielen Abenteuerromanen, leider nicht, zu gewollt und vorhersehbar ist es geschrieben. So bleibt doch ein eher schaler Beigeschmack zurück und man hat dieses Buch ebenso schnell vergessen, wie man es in seinen Bücherschrank zurückgestellt hat. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein Abenteuerroman erster Klasse,
Von
Rezension bezieht sich auf: Reptilia: Roman (Gebundene Ausgabe)
Das war wirklich ein Genuss! Endlich mal wieder ein richtig stimmiger, spannender Abenteuerroman, der alles enthält, was erforderlich ist. Einen Helden, mit dem man sich identifizieren kann, selbstlose, mutige Helfer, einige schöne Frauen, böse, gierige Bösewichte ohne Skrupel und eine tolle Umgebung - in diesem Falle Afrika. Die Handlung ist spannend und mitreißend, die Sprache klar, überzeugend und schnörkellos. Es gibt keine Längen, dafür jede Menge Action. Zuerst fiel mir auf, dass es sehr wenig direkte Rede gibt und ich befürchtete eine schleppende Gangart, aber das war ein Irrtum, denn Thomas Thiemeyer versteht es, den Leser auch im Erzählstil zu fesseln. Wer phantasievolle Abenteuerromane liebt, hat hier einen Volltreffer gefunden.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Jurassic Park mit Rosamunde Pilcher-Flair?,
Von Mario Pf. (Oberösterreich) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 50 REZENSENT) (HALL OF FAME REZENSENT)
Rezension bezieht sich auf: Reptilia (Taschenbuch)
Als ihn die nach Kalifornien emigrierte Mutter seiner Jugendliebe Emily zu sich ruft, ahnt der junge Genforscher David Astbury noch nicht, was da auf ihn zukommt. Der junge Mann, der eine glänzende Forscherkarriere in der englischen Heimat erwarten darf, erfährt völlig überraschend von Emilys Verschwinden, nachdem diese eine letzte Videobotschaft abgesetzt hat. Als einer der Menschen denen Emily sicher vertraut soll David nun ein Team in den Kongo führen, wo Emily am mystischen See Lac Télé womöglich das legendäre Mokéle m'Bembé gefunden hat. Mit Großwildjäger Maloney, dessen Assistenten Sixpence und der einheimischen Wissenschaftlerin Elieshi bricht David in das dunkle Herz Afrikas auf...Wie all das ausgeht ist leider vorhersehbar, Thomas Thiemeyers "Reptilia" ist nicht unbedingt ein Meisterwerk an Spannung mit überraschenden Handlungswendungen. Der Plot ist einfach gestrickt, profitiert von der sehr modernen Einbeziehung von wissenschaftlichen Erkenntnissen und Theorien, orientiert sich aber an einem Schema das man schon zu Hauf kennt. Originell ist dabei noch dieser englische Herrenhaus-Flair, der irgendwie an Rosamunde Pilcher erinnert. Ein junger hübscher Engländer mit großen Karrierechancen sucht auf Geheiß der alten Lady seine ebenso begabte doch weit umtriebigere Jugendliebe und auch wenn die Chancen schlecht stehen, alles gelingt, das Happy End ist obligatorisch. Die Charaktere selbst sind die gewohnten Stereotypen und der Held wächst bei all dem über sich hinaus, mausert sich vom biederen Clark Kent zu Superman. Bei all dem bedient sich der Autor der Ich-Perspektive was dem Leser die gewisse Nähe zum Protagonisten verschaffen soll, dessen Perspektive die Story somit prägt. Schon das ist allerdings etwas woran sich die Geister spalten dürfen, denn stilistisch gibt es bei Reptilia keine sichtbaren Höhenflüge. Die Atmopshäre bleibt gezwungen, die Charaktere holzschnittartig und die Handlung ist schlicht more of the same. Fazit: Ein bestenfalls durchschnittlicher Abenteuer-Roman. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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