"Hello Sun" war das erste Lied, das ich von Amber Smith hörte. Schüchterne Gitarrenriffs, eine einprägsame Melodie, dazu ein schüchterne, durchdringende Stimme und ein eingängiger Refrain, den man noch tagelang vor sich hinsummt, ohne dass er einem nervigen Ohrwurm verkommt - so präsentierte sich diese, mir unbekannte Formation.
Kritiker schwelgten von dem dazugehörigen Album, Reprint, und die Hörproben waren mehr als ansprechend. Doch die CD in Gänze übertrifft all meine Erwartungen. Die Songs, einer wie der andere, sind Meisterwerke. Kleine Popstücke, aus denen sich große Hymnen entwickeln. So habe ich Indiepop noch nie gehört.
Die Zeit scheint still zu stehen, die Musik nimmt dich gefangen und du tauchst ein in einen Pfuhl voller Licht und Dunkelheit, Freude und Melancholie, Neuem und Anleihen bei alter Qualität.
Das ist Amber Smith. Das ist Reprint.