Endlich liegen die Hörfunkreportagen -aktualisiert- als Buch vor. Nach den Büchern von Michael Bitala und Marc Engelhard setzt der Picus Verlag seine ausgezeichnete Reihe mit Reportagen auf dem Alltag in Afrika fort.Auch Wim Dohrenbusch ist ein exzellenter Kenner Afrikas.
Natürlich hat auch Dohrenbusch erkannt, dass Entwicklungsshilfe selten ein Segen ist.Es sind Menschen wie der kenianische Präsident Mwai Kibaki die Afrikas Führungseliten in Verruf bringen. Kibaki reist mit einer vierundneunzigköpfigen Entourage zu den VN in New York zum Welt-Armutsgipfel um mehr Geld für sein Land zu fordern. Natürlich ist die Delegation im "Waldorf Astoria" abgestiegen. Ganz nebenbei genehmigt sich Kibaki (wie der Spiegel berichtet hat) ein Jahresgehalt in Höhe von 427900 US Dollar. (Zum Vergleich: Barack Obama erhält 400 000 US Dollar und David Cameron 215400 US Dollar).